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TEST HUSTENMITTEL : HUSTEN – WIR HABEN EIN PROBLEM


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2018 vom 28.12.2017

Winterzeit ist Erkältungszeit. Besonders lästig: der quälende Husten. Viele wollen ihm mit rezeptfreien und frei verkäuflichen Arzneimitteln beikommen. Doch Schleimlöser und Hustenreizdämpfer können den Husten nicht wegzaubern. Einige lindern zumindest die Symptome.


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Foto: baranq/Shutterstock

Kennen Sie den: „Wow, mein Mann ist multitaskingfähig! Er kann gleichzeitig husten UND jammern.“ Oder den: „Ich glaube, ich bekomme eine Frauengrippe. Ist im Prinzip das Gleiche wie eine Männergrippe, nur kann ich noch zur Arbeit gehen, mich um die Kinder kümmern, einkaufen und den Haushalt schmeißen.“

Nein, die ...

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... Sprüche stammen nicht von ÖKO-TEST-Redakteurinnen. Die Sprüche stammen aus einer preisgekrönten Social-Media-Kampagne für Erkältungsmittel der Klosterfrau Healthcare Group, die mit ihrem Produkt auch in unserem Test vertreten ist. Das Unternehmen startete die Kampagne 2015 und heimste etliche Preise ein. Das Herzstück sind Spruchbilder, die den Nerv der genervten Lebensgefährtin treffen und auch finale Lösungen ansprechen: Etwa: „Wenn ich mir kranke Männer angucke, weiß ich, warum manche Spinnenarten ihren Partner nach dem Sex fressen.“ Nicht lustig? Nein, keinesfalls, aber extrem erfolgreich. Auf Facebook gibt es mittlerweile mehr als 730.000 Mitleidende.

Die Kampagne nutzt ein böses Klischee, um ein harmloses Krankheitsbild aufzubauschen. So sollen sich Produkte verkaufen, die man eigentlich gar nicht braucht. Zumindest nicht fürs Überleben. Zielgruppe sind nicht die Erkältungs opfer selbst, sondern ihre Frauen. Sie bekommen ein Mittel angeboten, mit dem sie dem männlichen Weltuntergangsszenario begegnen können. Auch wenn sie eigentlich der Meinung sind, der Jammerlappen auf der Couch sollte sich einfach nicht so anstellen. Von wegen: „Männer husten nicht einfach nur. Sie verursachen Erdbeben der Stärke 11,0 auf der Richterskala.“


Husten ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Es befreit die Atemwege von störenden Partikeln.


Nichtsdestotrotz ist ein Husten im Rahmen einer gewöhnlichen Erkältung in der Regel tatsächlich harmlos. Von Viren verursachte Erkältungen beginnen meist mit Kratzen im Hals und Niesen. Die Schleimhäute in der Nase schwellen an, erst läuft die Nase und ist dann verstopft. Auf Halsschmerzen und Schnupfen folgt oft der Husten. Bei einem schwereren Verlauf spricht man von einer akuten Bronchitis. Manche Menschen reagieren auf die Infektion des Rachens auch nur mit heftigem Hustenreiz, einem Reflex des Körpers, um die Atemwege von störenden Partikeln zu befreien. Der Husten startet als trockener Reizhusten, nach und nach bilden die nun auch entzündeten Bronchien zunehmend Schleim, der sich in den Atemwegen staut. Um die Bron chien vom Sekret zu befreien, wird weiter gehustet, bis sich der zähflüssige Schleim löst. Der festsitzende Husten wandelt sich in einen produktiven Husten. Nach Abklingen der akuten Symptome besteht oft noch tagelang ein Reizhusten.

Quälende Hustenattacken in der Nacht rauben so manchem den Schlaf. In diesem Fall können bei trockenem Husten Hustenreizdämpfer die Atemwege beruhigen.


Foto: Africa Studio/Shutterstock


Ein akuter Husten im Rahmen einer Erkältung heilt auch ohne spezifische Medikamente in der Regel folgenlos aus.


Eine Erkältung bekommt die Körperabwehr in acht bis zehn Tagen in den Griff, der Husten kann sich etwas länger halten. „Ein akuter Husten im Rahmen einer Erkältung oder einer akuten Bronchitis heilt auch ohne spezifische medikamentöse Therapie in der Regel folgenlos aus“, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in ihrer Leitlinie. Als akut gilt Husten, wenn er nicht länger als drei Wochen andauert.

Klar ist: Medikamente können die Infektion nicht wegpusten. Sie können höchstens zur Linderung der Symptome beitragen. Hustenreizdämpfer kommen in der ersten Phase des trockenen Reizhustens zum Einsatz, wenn das lästige und oft schmerzende Husten am Schlafen hindert. In der nächsten Phase, wenn der Schleim in der Bronchien festsitzt, sollen Schleimlöser sie anregen, den Schleim abzusondern, etwa indem sie das Sekret flüssiger machen und somit das Abhusten erleichtern.

Im Test sind frei verkäufliche Arzneimittel, neun Reizdämpfer und 15 Schleimlöser. Wir wollten wissen, wie gut die Medikamente wirken und haben sie pharmakologisch begutachten lassen. Zudem haben wir geprüft, ob sie umstrittene Hilfsstoffe enthalten.

DAS TESTERGEBNIS

Dem Husten eins pusten können die wenig sten Mittel. Letztendlich sind sie alle nicht nötig, um den Husten loszuwerden. Nur für wenige Produkte ist eine lin dernde Wirkung aus wissenschaftlicher Sicht hinreichend belegt. Deshalb schneidet die Mehrzahl der Hustenmittel nur „ausreichend“ und schlechter ab. Ein Präparat rangiert mit „ungenügend“ am Ende der Notenskala.
Reizlos. Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sollte ein akuter Husten nur in Ausnahmefällen mit Hustendämpfern behandelt werden und das auch nur nachts, um einen besseren Schlaf zu ermöglichen. Unter den nicht rezeptpflichtigen Wirkstoffen ist Dextr omethorphan, das im Wick Husten-Sirup zum Einsatz kommt, am ehesten geeignet, den trockenen Hustenreiz zu dämpfen. Dieser synthetische Arzneistoff wirkt auf das Nervensystem. Er soll aber, im Gegensatz zum verschreibungspflichtigen Codein, nicht abhängig machen. Allerdings ist Medikamentenmissbrauch auch von Dextromethorphan bekannt: Eine Überdosierung führt zu rauschähnlichen Zuständen. Ein weiterer reizdämpfender Wirkstoff im Test ist Pentoxyverin im Sedotussin Hustenstiller Saft und im Silomat gegen Reizhusten Pentoxy verin Saft. Seine Wirkung ist jedoch nicht zweifelsfrei belegt. Das gilt auch für die pflanzlichen Wirkstoffe Spitzwegerichkraut und Eibischwurzel, für die keine kontrollierten klinischen Studien vorliegen. Auch wenn es positive Erfahrungen aus langjähriger Anwendung bei Erkältungskrankheiten der Atemwege mit diesen Wirkstoffen aus der Natur gibt: Die Belege für die Wirksamkeit sind wenig überzeugend.
Schleimlöser können dazu beitragen, dass die Patienten subjektiv eine Verbesserung ihres Hustens feststellen, weil die Mittel das Abhusten erleichtern. „Husten ist der beste Schleimlöser. Zur Sekretentfernung ist es daher sinnvoll, die Patienten abhusten zu lassen“, sagt Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt, der die Hustenmittel für ÖKOTEST begutachtet hat.
Die Chemie stimmt nicht. Die synthetischen Wirkstoffe Acetylcystein und Ambroxol in Schleimlösern kommen in der Beurteilung der Wirksamkeit schlecht weg. Für Acetylcystein ist die Wirksamkeit nicht belegt, für Ambroxol nur wenig überzeugend.
Linderung mit Pflanzenwirkstoffen. Einige pflanzliche schleimlösende Wirkstoffe zeigten in Studien positive Resultate. So etwa die Kombination aus Thymian und Primelwurzel: Für das Mittel Bronchipret TP liegen Daten aus einer produktspezifischen Studie vor. Ebenso für GeloMyrtol Forte und Soledum Kapseln Forte, die unter anderem Auszüge oder Bestandteile von Eukalyptusöl, wie Cineol, enthalten. Als symptomlindernd bei akuter Bronchitis hat sich der Extrakt aus den Wurzeln der südamerikanischen Pflanze Pelargonium sidoides gezeigt, der im Produkt Umckaloabo zum Einsatz kommt. Der Wirkstoff stand vor einigen Jahren im Verdacht, Leberschäden zu verursachen. Nach aktueller Studienlage gibt es jedoch keinen Zusammenhang. Weil für den Thymiankraut-/ Primelwurzeln-Fluidextrakt im Bronchicum Elixier keine produktspezifischen Studien vorliegen, werten wir die Wirksamkeit nur als „weitgehend“ belegt. Nicht eindeutig ist die Studienlage hingegen für Efeu-Zubereitungen: Hier wären zusätzlich weitere, stärker belastbare Studien wünschenswert.
Unerwünschte Hilfsstoffe: In der Hälfte der Produkte kritisieren wir einen oder mehrere der eingesetzten Hilfsstoffe. Arzneimittel sollten keinen Alkohol enthalten, erst recht nicht, wenn sie auch Kindern verabreicht werden. Auch für Alko hol in Kombination mit Dextromethorphan im Wick Husten-Sirup vergeben wir einen Minuspunkt, da er Nebenwirkungen wie Übelkeit verstärken kann. Bedenklich sind Propylparabene, die im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein und die üblicherweise als Konservierungsmittel eingesetzt werden. Auch Benzoesäure und ihr Salz Natriumbenzoat sind Konservierungsmittel. Kinder unter zwei Jahren können sie noch nicht richtig verstoffwechseln, sodass sie sich anreichern und möglicherweise schädlich wirken können. Aus Vorsorgegründen werten wird sie deshalb in Hustensäften, die schon für diese Altersgruppe ausgelobt sind, ab.

ÖKO TEST

„Offenbar fühlen sich viele mit einem Hustenmittel wohler. Auch wenn ein harmloser Husten von alleine heilt und man sich das Geld sparen kann. Wahre Heilmittel - Trost und echtes Mitleid - sind hingegen unbezahlbar.“

Kerstin Scheidecker, ÖKO-TEST-Redakteurin, weiß, wie schlimm sich so ein Husten anfühlen kann.


Foto: Anja Wägele


Husten ist der beste Schleimlöser. Einige pflanzliche Wirkstoffe lindern jedoch, zumindest subjektiv, die Beschwerden.


Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 124.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung.2) Das von uns gekaufte Produkt trägt noch den Anbieternamen Boehringer Ingelheim. Laut Anbieter gehört das Selbstmedikationsgeschäft seit Beginn des Jahres 2017 zu Sanofi.3) Laut Anbieter wird die Produktion eingestellt; Restbestände werden noch abverkauft.4) Laut Anbieter wird das Produkt zurzeit umgestellt. Es heißt künftig Klosterfrau Hustensaft und enthält 240 Gramm.5) Laut Anbieter ist das Produkt ein Pflanzliches Arzneimittel für Erkältungskrankheiten der Atemwege. Es ist sowohl schleimlösend als auch reizlindernd ausgelobt.6) Laut Deklaration bei Kindern unter zwei Jahren nur auf ärztliche Anweisung.7) Laut Deklaration bei Kindern unter einem Jahr nur nach Rücksprache mit dem Arzt.
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Wirksamkeitsbelege und Beipackzettel führt zur Abwertung um vier Noten: eine in klinischen Studien nicht belegte Wirksamkeit (in der Tabelle: „nein“). Zur Abwertung um drei Noten führt: eine in klinischen Studien wenig überzeugend belegte Wirksamkeit. Zur Abwertung um zwei Noten führt: eine in klinischen Studien teilweise belegte Wirksamkeit. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) eine in klinischen Studien weitgehend belegte Wirksamkeit; b) eine unzureichende Begrenzung der Anwendungsdauer.
Unter dem Testergebnis Hilfsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: ein Alkoholgehalt über 1 Vol.-% in Produkten, die für Kinder bis zu zwölf Jahren ausgelobt sind. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein Alkoholgehalt über 1 Vol.-% in Verbindung mit dem Wirkstoff Dextromethorphan; b) bedenkliche Parabene (hier: Propyl-4-hydroxybenzoat); c) Natriumbenzoat oder Benzoesäure in Produkten, die für Kinder bis zu zwei Jahren ausgelobt sind.
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um eine Note: PVC/ PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung.
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Wirksamkeitsbelege und Beipackzettel. Ein Testergebnis Hilfsstoffe, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „gut“ ist, führt zu keiner Verschlechterung des Gesamturteils.Einkauf der Testprodukte: August – September 2017.

Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de / Suchen / „M1801“ eingeben.Test und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

ÖKO-TEST RÄT

► Für jede Phase das richtige Mittel: Hustenreizdämpfer sollten nur kurz bei trockenem Husten in der Nacht genommen werden. In der Schleimphase können einige pflanzliche Wirkstoffe das Abhusten erleichtern.
► Ausreichend trinken, vor allem heiße Getränke. Hustenbonbons beruhigen für eine kurze Zeit den Hustenreiz.
► Nicht jeder Husten geht auf eine harmlose Erkältung zurück. Husten kann auch ein Symptom einer ernsten Erkrankung sein. Hält er sich länger als drei Wochen, Ursachen beim Arzt abklären lassen.

SO HABEN WIR GETESTET

Der Einkauf
Wir haben 24 verbreitete, nicht rezeptp flichtige Hustenmittel – sowohl Hustenreizdämpfer als auch Schleimlöser – mit verschiedenen Pflanzlichen oder synthetischen Wirkstoffen zusammengestellt. Die meisten Arzneimittel kauften wir in Apotheken, einige in Drogeriemärkten.

Die Wirkstoffe
Auch für Arzneimittel, die ohne ärztliche Verordnung verwendet werden, sollte die Wirkung in modernen Studien stichhaltig belegt sein. Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt hat für uns die Mittel und ihre Wirkstoffe anhand von veröffentlichten Studienergebnissen beurteilt. Zudem haben wir die Beipackzettel auf wichtige Gebrauchs- und Warnhinweise durchgesehen.

Die Hilfsstoffe
Die Präparate sollten möglichst ohne problematische Hilfsstoffe auskommen. Dazu zählen bedenkliche Konservierungsmittel wie Parabene oder – im Falle von Kleinkindern – Benzoesäure und Natriumbenzoat. Auch Alkohol ist in Produkten, die von Kindern eingenommen werden können, tabu.

Die Bewertung
Wenn die Wirkung der Hustenmittel unzureichend oder gar nicht durch aussagekräftige Studien belegt ist, führt das zu starken Abwertungen. Alkohol in Präparaten, die auch für Kinder ausgelobt sind, sowie weitere bedenkliche Hilfsstoffe verschlechtern das Gesamturteil.

Foto: Pretti/getty images

Für die Kombination aus Thymiankraut und Primelwurzeln ist die schleimlösende Wirkung wissenschaftlich belegt.


Foto: imago/Manfred Ruckszio