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TEST Karnevals- und Spaßmasken: Helauauau


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2010 vom 01.02.2010

Einmal den Gorilla, Vampir oder Obama rauslassen: Die fünfte Jahreszeit oder die nächste Mottoparty machen’s möglich. Besser ist, man bekommt die Verwandlung auch ohne Maske hin. Denn die Dinger stecken nicht nur voller Schadstoffe, sie gasen diese auch großzügig aus.


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Foto: Photon 75/fotolia.com

Die Idee war einfach, aber wir fanden: genial. Wir gehen als Außerirdische verkleidet zum Maskenball in unserem Ort. Und stauben den Preis für das beste Kostüm ab. Der Gedanke kam uns drei Tage vor dem großen Tag im Schulbus. Wir rührten noch am gleichen Tag den Kleister an, zerrupften Zeitungen und begannen, ...

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Die Idee war einfach, aber wir fanden: genial. Wir gehen als Außerirdische verkleidet zum Maskenball in unserem Ort. Und stauben den Preis für das beste Kostüm ab. Der Gedanke kam uns drei Tage vor dem großen Tag im Schulbus. Wir rührten noch am gleichen Tag den Kleister an, zerrupften Zeitungen und begannen, zwei XXL-Luftballons damit zu bekleben. Während das Pappmaschee draußen bei Minusgraden trocknen sollte, färbten wir Bettlaken türkis, sprühten Staubsaugerschläuche silber an und suchten die Nachbarschaft nach alten Fahrradreifen ab, die wir in unser Kostüm einnähen wollten. Dann holte Katja ihre Nähmaschine raus.

Die Pappmascheeköpfe sprühten wir dann an unserem großen Tag mit türkisfarbener Lackfarbe ein. Ein paar Stunden später kam der große Moment: Draußen auf der verschneiten Terrasse stachen wir die Riesenballons auf. Sie schnurrten zusammen – und mit ihnen auch die Pappmascheeform. Innen suppte der Tapetenkleister, außen schlug die Lackfarbe Blasen und als wir die silbernen Staubsaugerschläuche drum herumwickelten, knickten die Masken dann noch einmal ziemlich ein. Aber egal. Wir machten zwei Löcher für die Augen und setzten die Köpfe auf. Einen Preis gewannen wir mit diesem Auftritt nicht. Dafür hatten wir unter den Masken heftig mit dem stickigen Klima zu kämpfen.

Ob helau oder alaaf: Millionen Narren stecken in einer Kostümierung aus Fernost

Das Selbermachen hat so seine Tücken. Wahrscheinlich entscheiden sich auch aus diesem Grund Jahr für Jahr rund 1,7 Millionen Erwachsene dafür, ihr Kostüm lieber fix und fertig zu kaufen, für Kinder gehen noch einmal knapp 1,5 Millionen Kostüme über die Ladentische. Ganz so teuer soll die Anschaffung natürlich nicht sein, schließlich trägt man ein Kostüm meist nur eine Saison. Der Markt ist voll von billigst hergestellten Kostümen und Masken, die für wenige Euro zu haben sind. Das meiste davon kommt aus Fernost. „Bis in die Neunzigerjahre fand der Großteil der Produktion noch in Europa statt“, sagt Ralf Horbach von der Firma Fritz Fries & Söhne, „inzwischen kommt der überwiegende Teil aber aus China.“

Friedrich Müller, Geschäftsführer bei Festartikel Müller, bestätigt diese Entwicklung. „Vor zehn, fünfzehn Jahren haben die meisten Hersteller ihre Produktion in Deutschland aus Kostengründen eingestellt und sind nach Fernost gegangen. Der starke Preisdruck der Großkunden hat eine Produktion in Deutschland nicht mehr möglich gemacht.“ Auch Festartikel Müller führt nun Produkte aus China, etwa Masken – dazu sei man mangels Angebot in Europa gezwungen. Probleme habe man mit diesen Produkten noch nicht gehabt, erklärt Müller, trotz regelmäßiger Überprüfungen durch die Behörden: „Es gab keine Beanstandungen.“

Das wollten wir überprüfen: Kann man sich die Masken wirklich guten Gewissens überstülpen? Wir kauften zehn Modelle aus verschiedenen Materialien ein und ließen sie gründlich auf Schadstoffe untersuchen.

Das Testergebnis

■ Es könnte viel übler nicht ausfallen: Alle zehn Masken landen im roten Bereich. Die lustigen bis gruseligen Gestalten enthalten jeweils eine bunte Mischung aus den verschiedensten Schadstoffen. Eine traurige Gemeinsamkeit: Fast alle enthalten erhöhte oder sogar stark erhöhte Werte polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK). Etliche von ihnen sind als krebserzeugend eingestuft. Auch auf EU-Ebene wird die gefährliche Stoffgruppe diskutiert. Dazu erklärte das Bundestinstitut für Risikobewertung kürzlich: „Aus Sicht des gesundheitlichen Verbraucherschutzes sieht Deutschland hinsichtlich der Festlegung von Richtwerten für PAK in verbrauchernahen Produkten dringenden Handlungsbedarf, um die Exposition der Verbraucher zu minimieren.“

Masken voll von PAKs, Phthalaten, Nitrosaminen – da hört der Spaß wirklich auf

■ Krebserregende Nitrosamine und nitrosierbare Stoffe entstehen bei der Herstellung von Kautschukprodukten. Verantwortlich sind bestimmte Vulkanisationsbeschleuniger, die hier zum Einsatz kommen, für die aber längst Ersatzstoffe verfügbar sind. Für Luftballons gilt auch deshalb inzwischen eine gesetzliche Höchstmenge von 0,05 Milligramm je Kilogramm. Mehr als das 50-fache dessen steckt imPferd mit Plüschhaar , imCarnival & Party Frosch das 25-fache. DerVampir aus Schaumlatex von Greyland bekommt nicht nur wegen der enthaltenen Nitrosamine Punktabzug, sondern auch für seinen extrem hohen Gehalt an Latexproteinen: DerVampir enthält das 30-fache dessen, was heute in Latexhandschuhen Mindeststandard ist.
■ Im Kunststoffgesicht desHowling Ghost stecken enorm hohe Werte Diethylhexylphthalat. In Spielzeug und Babyartikeln darf dieser Weichmacher schon seit Jahren nicht mehr als 0,1 Prozent des Produktes ausmachen – dieHowling-Ghost- Maske überschreitet diesen Wert um das Hundertfache! Da es sich ja nicht um ein Kinderprodukt handelt, ist das sogar erlaubt. Wir werten hier aber um vier Noten ab. BeimHowling Ghost hat es nicht nur das Kunststoff-Gesicht in sich, sondern auch das Textil: hier wurde mithilfe des Azo-Farbstoffs p-Aminoazobenzol gefärbt. Auch derDisguise Obama verdankt seine Elastizität gesetzlich reglementierten Phthalaten, ergänzend kommen hier noch alternative Weichmacher zum Einsatz.

Was Obama, Gorilla & Co. ausgasen, kann einem ordentlich zu Kopf steigen

■ Ausnahmslos alle Masken gasen flüchtige organische Verbindungen (VOC) aus. Wer seinen Kopf in eine solche Maske steckt, atmet jede Menge übles Zeug ein, darunter Aromaten, die das zentrale Nervensystem und innere Organe schädigen können. Aus fast allen Masken entfleucht Delta-3-Caren, ein starkes Allergen, das zur Gruppe der Terpene gehört. In sechs Masken werten wir diesen Stoff ab.

So reagierten die Hersteller
■ Wie bedenklich sind die ermittelten Werte in derFrosch -Maske? Die Firma Orlob hat sich von dem Labor Hansecontrol ein Gutachten erstellen lassen. Dieses empfiehlt den Verkaufsstopp des Artikels: „Da Nitrosamine als krebserzeugend eingestuft sind, ist von einem Gesundheitsrisiko für den Verbraucher auszugehen.“ Die Grenzwerte der deutschen Bedarfsgegenständeverordnung für Schnuller und Spielzeug aus Kautschuk für Kinder bis zu 36 Monaten würden stark überschritten. „Die Maske fällt zwar streng genommen nicht unter diese Produktdefinitionen, aber da sie in engem Kontakt zu Mund und Nase steht, ist nicht auszuschließen, dass behördliche Stellen so einen Artikel beanstanden und gegebenenfalls sogar verfügen, dass er aus dem Verkehr gezogen wird.“ Orlob hat reagiert und den Verkauf der Maske sofort eingestellt.
■ Festartikel Müller erklärt, dass man bei den Einkäufen in China „größten Wert auf qualitativ hochwertige Ware“ lege, da man sich den Endverbrauchern gegenüber in der Verpflichtung sehe. „Wir verfügen über eine umfassende Bibliothek an Zertifikaten, die wir laufend aktualisieren. Selbstverständlich ziehen wir bei eingehenden Sendungen regelmäßig Stichproben, die wir vom TÜV Rheinland prüfen lassen.“
■ ZurHowling-Ghost- Maske erinnerte Anbieter Rubie’s daran, dass der gesetzliche Grenzwert für Azo-Farbstoffe bei 30 Milligramm pro Kilogramm liege, damit würden die ermittelten Werte p-Aminoazobenzols nicht gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen. Kein Anlass für negative Schlagzeilen, meint Rubie’s.

Fett gedruckt sind Mangel.
Glossar: Erlauterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 158.
Anmerkungen: 1) Gesetzlich reglementiert in Kinderspielzeug und Babyartikeln. 2) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung (Stutzmaske innen). 3) Enthalt weitere Weichmacher: Diethylhexylterephthalat (DEHT), Texanoldiisobutyrat (TXIB), Acetyltributylcitrat (ATBC). 4) Mehr als 1.000 μg/m3 Aromaten. 5) Laut Anbieter wurde der Verkauf der Maske zwischenzeitlich eingestellt.
Legende: Produkte mit dem gleichen Testergebnis sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe fuhren zur Abwertung um jeweils vier Noten: a) ein stark erhohter Gehalt von mehr als 1.000 μg/kg polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe; b) ein Gehalt an Nitrosaminen von mehr als 0,06 mg/kg; c) ein Gehalt an nitrosierbaren Stoffen von mehr als 1,1 mg/kg, falls nicht schon Nitrosamine zur Abwertung um vier Noten gefuhrt haben; d) mehr als 10.000 mg/kg der gesetzlich reglementierten Phthalate Diethylhexylphthalat (DEHP), Diisononyl phthalat (DINP) u. Diisodecylphthalat (DIDP); e) 5 bis 30 mg/kg aromatische Amine (p-Aminoazobenzol). Zur Abwertung um jeweils zwei Noten fuhren: a) ein erhohter Gehalt von mehr als 100 bis 1.000 μg/kg polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe; b) mehr als 30 μg/g Latexproteine; c) mehr als 1.000 bis 10.000 mg/kg der gesetzlich reglementierten Phthalate DINP und DEHP; d) eine stark erhohte Emission von mehr als 1.000 μg/m3 fluchtige organische Verbindungen, ohne Aromaten, Hexanal und/oder Delta-3-Caren, falls diese schon abgewertet wurden; e) mehr als 1.000 μg/m3 Aromaten. Zur Abwertung um jeweils eine Note fuhren: a) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt; b) optische Aufheller im Produkt (Gummiband oder Etikett); c) mehr als 50 μg/m3 bis 1.000 μg/m3 aromatische Kohlenwasserstoffe; d) mehr als 25 μg/m3 Delta-3-Caren; e) mehr als 50 μg/m3 Hexanal; f) deutlich mehr als 200 bis 1.000 μg/m3 fluchtige organische Verbindungen ohne Aromaten und/oder Delta-3-Caren, falls diese schon abgewertet wurden; g) mehr als 10 bis 1.000 mg/kg phosphororganische Verbindungen. Unter dem Testergebnis Weitere Mangel fuhrt zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung (Stutzmaske innen). Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mangel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.
Testmethoden: Phosphororganische Verbindungen/Phthalate/weitere Weichmacher/phenolische Verbindungen/antimikrobiell wirksame Substanzen: GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Rontgenfluoreszenzanalyse. Halogenorganische Verbindungen (im Textil): Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Schwermetalle: Rontgenfluoreszenzanalyse. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD (24 PAK nach EPA/EU/JEFCA). Aromatische Amine (Mischprobe je nach Produktzusammensetzung): Prufung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prufung ohne vorherige Extraktion nach DIN EN 14362-1 (Juni 2004), Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4, Prufung nach vorhergehender Extraktion, DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusatzliche Prufung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusatzliche Prufung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe (Mischprobe je nach Produktzusammensetzung): Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10, Norm DIN 54231 (November 2005). Methoden: Dunnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Latexproteine: Lowry modifiziert (nach EN 455-3). Nitrosamine: Empfehlung XXI BfR (in Anlehnung); Migration in 4 h Schweislosung. Fluchtige organische Verbindungen (VOC): GC/MS nach Thermodesorption. Die Messung erfolgte nach DIN EN ISO 16000-9 in einer Prufkammer bei 40 °C nach 1 h ohne Luftwechsel, Prufung einer kompletten Maske. Analysiert wurde, wo nicht anders vermerkt, eine reprasentative Mischprobe. Steht bei Analysenergebnissen „nein“, bedeutet das „unterhalb der Nachweisgrenze“ der jeweiligen Testmethode.
Einkauf der Testprodukte: Oktober–November 2009.
Anbieterverzeichnis: siehe www.oekotest.de

Unsere Empfehlungen

• Die Masken in unserem Test sind echte Schadstoffschleudern. Deshalb den Kopf lieber in den Schminktopf stecken (erste Ideen unter www.perfekt-schminken.de). Kostüme zum Selbermachen findet man auch auf www.creadoo.com („Verkleidung“ als Suchbegriff eingeben).
• Ob eine Maske im Laden nun stinkt oder nicht, ist kein verlässlicher Hinweis darauf, wie stark sie Schadstoffe ausgast. Auch die verhältnismäßig harmlos duftenden Vertreter hatten es in unserem Test in sich.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Februar ist Jeckenzeit – doch auch außerhalb der fünften Jahreszeit sind Verkleidungen angesagt, etwa bei Mottopartys oder an Halloween. Die Masken, die für diese Anlässe in Kaufhäusern, bei Discountern, im Fachhandel und in Internetshops verkauft werden, sind meist aus unterschiedlichen Kunststoffen gefertigt. Wir wollten wissen, welche Materialien stärker, welche möglicherweise gar nicht mit Schadstoffen belastet sind. Daher haben wir eine große Bandbreite eingekauft: Latex, Schaumlatex, weicher und harter Kunststoff. Was uns erstaunte: Man kann sich schon recht günstig zum Narren machen. Die ÖKO-TEST-Einkäufer zahlten zwischen 1,49 und 44,90 Euro pro Modell.

Die Inhaltsstoffe

Auffallen zum (meist) kleinen Preis: Wie bekommen die Hersteller solche Produkte hin? Masken aus PVC-haltigem Kunststoff benötigen in der Regel einen Weichmacher, der aus dem spröden Stoff ein elastisches, einigermaßen bequem tragbares Material macht. Bei Latexmasken sind krebserregende Nitrosamine ein Thema, Stoffe, die bei der Verarbeitung des Kautschuks zu Gummi entstehen können. Außerdem besteht bei Latexprodukten die Gefahr, dass sie bestimmte Eiweißbestandteile enthalten, die eine Latexallergie auslösen können. Um Klinik- und Pflegepersonal zu schützen, ist der empfohlene Gehalt an Latexproteinen in Handschuhen deshalb auf 30 Mikrogramm pro Gramm Handschuh gesetzt worden. Gleich, welches Material die Basis bildet, ohne knallbunte Farben kommt kaum eine Maske aus. In diesen Farben können sowohl problematische aromatische Amine als auch allergisierende Dispersionsfarbstoffe stecken. Hersteller arbeiten auch gerne mit Ausrüstungen, die ihre Produkte auf dem Transport vor Schädlingen schützen, etwa Naphthalin aus der Gruppe der PAKs – oder mit phosphororganischen Flammschutzmitteln. Etliche Masken stießen schon beim Auspacken enorme Duftwolken aus, wir ließen deshalb in einer Prüfkammer messen, was in einer Stunde aus den Masken ausgast. Schließlich steckt der Kopf teilweise wie in einer Glocke und man atmet über Stunden all das ein, was die Maske so ablässt.

Die Bewertung

Muss man beim Thema Karnevals- und Spaßmasken so streng sein? Wo man ein solches Ding nur eine kurze Zeit im Jahr trägt? Wir wollen niemandem den Spaß verderben, aber: Eine Maske trägt man durchaus einen Umzug lang oder eine Partynacht hindurch. Man schwitzt ordentlich und hat natürlich auch direkten Hautkontakt mit seinem zweiten Gesicht. Bei Nitrosaminen etwa, die in Latexmasken häufig ein Problem sind, liegt die gesetzliche Höchstmenge in Luftballons bei 0,05 Milligramm pro Kilogramm. Masken fallen zwar nicht unter diese gesetzliche Regelung, aber für uns hört der Spaß hier auf.