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TEST Kräutertee: Beikraut unerwünscht


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ÖKO-TEST Jahrbuch - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 14.10.2021

TEST Kräutertee

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RATGEBER

▶ Worauf warten? Tee trinken! Mehr als die Hälfte aller getesteten Kräuterteemischungen, darunter 21 Bio-Produkte, schneiden mit „sehr gut“ ab.

▶ Kräutertees immer mit sprudelnd kochendem Wasser aufbrühen, um Mikroorganismen wie Hefen oder Schimmelpilze sicher abzutöten. Frisch trinken, andernfalls im Kühlschrank lagern.

▶ Trinken Sie nicht ausschließlich Kräutertee und wechseln Sie hin und wieder Sorte und Anbieter, um die Aufnahme von Pflanzengiften zu senken.

Wer bei Kräutertee nur an die nächste Erkältung, nasskaltes Wetter oder an Hausmittel gegen Bauchweh denkt, tut den aromatischen Blättern, Blüten, Stängeln und Samen Unrecht. Natürlich tut ein Becher dampfender Kräutertee in solchen Fällen besonders gut, doch „teeähnliche Erzeugnisse“, so die gesetzliche Definition, können mehr: heiß und kalt, Solo und Mischung, Ayurveda und Wellness, Tasse und Topf, denn die ...

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... aromatischen Aufgüsse eignen sich auch zum Kochen. Wir wollten wissen, ob die Tees auch unbedenklich und schadstofffrei können. Dafür haben wir 49 nicht aromatisierte Kräuterteemischungen, in Teebeuteln ebenso wie lose Ware, in verschiedenen Laboren umfangreich analysieren lassen.

Tea Time mit Beigeschmack

Zur Einstimmung ein wenig Wohlfühl-Social-Media-Poesie: Eine Tasse Tee, heißt es da, ist wie eine Umarmung. Also gut, lassen Sie sich fallen und genießen Sie: 26 der untersuchten Kräutertees – das ist mehr als die Hälfte – sind rundum in Ordnung und glänzen mit unserer Bestnote „sehr gut“. Mit leichten Abstrichen können Sie zur Tea Time auch fünf „gute“ Mischungen aufbrühen.

An dieser Stelle müssen wir die gemütliche Stimmung leider unterbrechen. Denn sieben Kräuterteemischungen sind aus unserer Sicht „ungenügend“, drei weitere mit „mangelhaft“ kaum besser. Vor allem Pestizidrückstände und Pflanzengifte sorgen für das schlechte Abschneiden. Was bleibt, ist ein bitterer Beigeschmack.

Verbotenes Spritzmittel

Vor allem das besonders bedenkliche Insektizid Chlorpyrifos, das seit April 2020 in der EU nicht mehr angewendet werden darf, trübt den Teegenuss. Das von uns beauftragte Labor hat das Spritzgift in etlichen Kräuterteemischungen nachgewiesen, auch in Bio-Produkten. Chlorpyrifos steht im Verdacht, das Erbgut und die neurologische Entwicklung negativ zu beeinflussen. Wie das stark bienentoxische Mittel trotz des geltenden Verbots in die Teemischungen gelangt ist und welcher Rohstoff dafür verantwortlich ist, lässt sich im Nachhinein kaum klären. Auch weil die Tees aus vielen verschiedenen Zutaten zusammengestellt sind.

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) hält eine „allgemeine Hintergrundbelastung“ für sehr wahrscheinlich, da der Stoff, „auch wenn jetzt verboten“, seit Jahrzehnten im Einsatz sei. Pestizidexperten des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) Stuttgart halten dagegen, dass Chlorpyrifos eher nicht zu den Wirkstoffen gehört, die sich anreichern und lange in der Umwelt verbleiben. Daher sei bei Rückständen in der Regel davon auszugehen, dass das Mittel aktiv eingesetzt wurde. Möglicherweise stammen die Pestizid-Funde aber auch aus gelagerter Rohware, die vor dem EU-Verbot geerntet wurde. Für unsere Bewertung spielt das „Woher“ und „Warum“ letztlich keine Rolle; Produkte, in denen die Rückstände des verbotenen Insektizids über dem Höchstgehalt von 0,01 mg/kg liegen, schneiden im Test mit „ungenügend“ ab. Dieser „allgemeine“ Höchstgehalt gilt seit dem Verbot für jedes Lebensmittel. Weil aber alle festgestellten Chlorpyrifosgehalte nur knapp über dem Höchstgehalt liegen, durften die betroffenen Produkte verkauft werden.

Neben Chlorpyrifos hat das Labor weitere Pestizidrückstände in den Kräutertees gefunden. Handelt es sich dabei um das beson- ders bedenkliche und krebsverdächtige Glyphosat, werten wir auch geringe Konzentrationen ab. Das war bei sechs konventionellen Tees im Test der Fall.

Pflanzengifte aufgebrüht

Über Geschmack lässt sich streiten. Doch bei Pflanzengiften gibt es für uns keine Diskussion. Die haben unserer Ansicht nach in Lebensmitteln nichts zu suchen. Erst recht nicht in solchen wie Kräutertees, die auch Kinder, Schwangere oder Stillende gern in größeren Mengen trinken. Dennoch wies das von uns beauftragte Labor in neun Teemischungen Pyrrolizidinalkaloide (PA) und in einem Tee Tropanalkaloide (TA) in Mengen nach, die wir als „erhöht“ bzw. „stark erhöht“ abwerten.

Beide Pflanzengifte kommen natürlicherweise in Beikräutern wie Jakobskreuzkraut oder Bilsenkraut vor, die sich damit vor Fraßfeinden schützen. Das Problem: Gelangen sie versehentlich ins Erntegut, lassen sie sich im Nachhinein nicht mehr daraus entfernen.

Dabei reichen schon sehr wenige dieser Beikräuter auf oder sogar neben einem Feld aus – egal ob es bio oder konventionell beackert wird –, um große Mengen an Rohwaren zu kontaminieren. Anders als Keime lassen sich die Alkaloide durch kochendes Wasser nicht zerstören, sondern gehen in den Tee über.

PA können – über längere Zeit in geringen Mengen verzehrt – die Leber schädigen und sind zudem potenziell krebserregend und erbgutschädigend. Dagegen sind TA akut giftig und können in größeren Mengen zu Benommenheit, Kopfschmerzen oder Übelkeit führen. Gefährdet sind vor allem Kleinkinder und Menschen mit Herzproblemen. Den Herstellern ist das Problem mit den Pflanzengiften seit Langem bewusst. Der europäische Dachverband der Teewirtschaft (THIE) hat daher einen Leitfaden erstellt, um die Kontamination von Tee-Rohstoffen mit PA auf ein Niveau zu minimieren, das „so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar“ ist.

Wir orientieren uns bei der Bewertung an einem Referenzwert der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), der mit Blick auf mögliche Krebsrisiken als wenig bedenklich gilt. Diesen Wert haben wir hochgerechnet auf einen 60 Kilogramm schweren Erwachsenen und eine tägliche Menge von drei Tassen bzw. sechs Gramm Tee. Produkte, die die maximal empfohlene Tagesdosis an PA überschreiten, können im Test bestenfalls „mangelhaft“ abschneiden.

Ab 1. Juli 2022 gilt erstmals ein Grenzwert für die Summe bestimmter PA, den wir für diesen Test allerdings noch nicht zugrunde gelegt haben. Andernfalls hätten ihn sechs der Teemischungen überschritten – am deutlichsten der Fruteg Bio Kräutertee 10 Kräuter.

Aus aller Welt in eine Tasse

Die Rohwaren für Kräuter-und Früchtetees stammen aus der gan- zen Welt. Ein Drittel wird laut Deutschem Tee & Kräutertee Verband klassisch auf Feldern angebaut, beispielsweise Pfefferminze, Melisse oder Zitronengras. Andere Pflanzenteile, darunter Lindenblüten oder Hagebutten, stammen aus Wildsammlung. Auch die Kräuterteemischungen im Test sind aus vielen verschiedenen Zutaten zusammengestellt – rekordverdächtige 49 sind es beim Produkt der Dm-Eigenmarke Mivolis.

Einige Anbieter tragen unabhängig kontrollierte Siegel wie Naturland, UTZ, Rainforest Alliance oder Fair for Life. Die leisten in den Erzeugerländern einen Beitrag für bessere Arbeitsbedingungen, faire Preise und stehen zum Teil auch für ökologisch nachhaltige Kriterien beim Anbau.

So reagierten die Hersteller

Gepa teilt uns mit, auch geringe Rückstandsmengen an Pestiziden nicht akzeptieren zu können. Gemeinsam mit allen Vertragspartnern werde man die Ursachen analysieren und „Maßnahmen erarbeiten, um unzulässige Verunreinigungen zu vermeiden“. Andere Produzenten betroffener Bio-Kräuterteemischungen berufen sich hingegen auf die Vorgehensweise des BNN, wonach die analysierten Pestizidrückstände unter Berücksichtigung eines berechneten Trocknungsfaktors als Spuren zu betrachten sind. Ursache seien Kreuzkontaminationen, etwa durch Verwehungen. Damit hätten ihre Tees alle Anforderungen erfüllt.

Captains Tea 9-Kräuter- Tee, 25 Beutel Netto Marken-Discount

Lord Nelson Kräuter Pur, 25 Beutel Lidl

Mivolis 49 Kräuter Tee, lose Dm

Tea Gschwendner Gourmet-Kräutertee Nr. 1235, lose Tea Gschwendner

Westcliff Fenchel-Anis- Kümmel, 25 Beutel Aldi Süd

K-Classic Kräuter Kräuterteemischung, 25 Beutel Kaufland

Meßmer Kräuter Pur, 25 Beutel Meßmer

Milford Fenchel-Anis- Kümmel, 28 Beutel Milford Tea

Teehaus 9 Kräuter, 40 Beutel Teehaus

Cornwall Kräuter- genuss, 25 Beutel Norma

Herba Kräuter-Mischung Kräutertee, 25 Beutel Wilken Tee

King‘s Crown Kräutertee Minze-Ingwer, 20 Beutel Rossmann

Rewe Beste Wahl Fenchel Anis Kümmel, 20 Beutel Rewe

Tegut Brennnessel Mischung, 20 Beutel Tegut

Westminster Tea 11 Kräuter, 25 Beutel Aldi Nord

Mayfair 9-Kräuter Tee, 25 Beutel Penny

Teekanne 8 Kräuter, 50 Beutel Teekanne

Goldmännchen-Tee 9-Käuter, 25 Beutel Ost-Indien Tee Compagnie

Müllers Tee Stube Kräuter-Melodie, lose Müller Drogeriemarkt

24/7 Bio Kräuter Tee, lose Alnatura

Allos Wilder Holunder & Tulsi, 20 Beutel Allos Hof-Manufaktur

Alnatura Guten Morgen Tee, 20 Beutel Alnatura

Alnatura Kräuter Tee, 20 Beutel Alnatura

Bio Bio Kräutertee, 20 Beutel Netto Marken-Discount

Bünting Tee Bio Kräuter- tee, 20 Beutel Bünting

Cupper Flower Power Bio-Kräutertee, 20 Beutel Allos Hof-Manufaktur

Dm Bio Kräuter Tee, 20 Beutel Dm

Gut Bio Kräuterkorb Kräutertee, 25 Beutel Aldi Süd

Kirpa Frischer Geist Basilikum & Orange, 17 Beutel La Alternativa

Lebensbaum Kräutertraum, 20 Beutel Lebensbaum

Naturgut Bio Kräutertee, 20 Beutel Penny

Pukka Relax Bio- Kräutertee, 20 Beutel Pukka

Rewe Bio Kräuter Tee, 20 Beutel Rewe

Salus Anis Fenchel Kümmel Tee, lose Salus

Sonnentor Glücks Tee Bio Kräutertee, lose Sonnentor

Sonnentor Gute Laune Bio Kräutertee, lose Sonnentor

Abkürzungen: PA = Pyrrolizidinalkaloide, TA = Tropanalkaloide. Anmerkungen: 1) Enthält Chlorpyrifos. PA erhöht. Weiterer Mangel: PVC/PVDC/ chlorierte Verbindungen in der Verpackung. 2) Laut Anbietergutachten wurde in einer chargenbezogenen Halbfertigware ein Chlorpyrifosgehalt knapp unter dem Höchstgehalt nachgewiesen. 3) Fair-Zertifizierungen laut Packung: a) UTZ (deklarierte Anteile im Produkt): Westminster Tea 11 Kräuter (50 %), Lord Nelson Kräuter Pur (50 %), Captains Tea 9-Kräuter-Tee (40 %), Westcliff Fenchel-Anis-Kümmel (40 %); b) Rainforest Alliance (deklarierte Anteile im Produkt): Meßmer Kräuter Pur (Rooibos 100 %, Kräuter 60 %), Teekanne 8 Kräuter (50 %), Rewe Beste Wahl Fenchel Anis Kümmel (mind. 40 %), Mayfair 9-Kräuter Tee (40 %), K-Classic Kräuter Kräuterteemischung (30 %); c) Gepa Fair+: Gepa Kräutertee Mischung (Fair-Handelsanteil 55 %); d) Fair Wild, Fair for Life (deklarierte Anteile im Produkt): Pukka Relax Bio-Kräutertee (16 % bzw. 40 %); e) die Produkte Dm Bio Kräuter Tee und Rewe Bio Kräuter Tee sind Naturland-zertifiziert. Darin enthalten sind auch verpflichtende Sozialstandards. 4) Enthält Chlorpyrifos. 5) Laut Anbieter wurde das Verpackungsdesign geändert. Zudem entfalle die Folie um die Faltschachtel. Die veränderten Packungen seien voraussichtlich ab November erhältlich. 6) TA erhöht. Laut Anbietergutachten waren in einem chargengleichen Rückstellmuster keine TA nachweisbar. 7) Ein Pestizid erhöht. 8) Glyphosat in Spuren. 9) Zwei Pestizide erhöht. 10) 1 Pestizid erhöht; 2 Pestizide in Spuren (darunter Glyphosat). 11) Ein Pestizid erhöht; drei Pestizide in Spuren (dar- unter Glyphosat). 12) Ein Pestizid stark erhöht. 13) PA erhöht. 14) PA stark erhöht. Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Yogi Tea Ingwer Zitrone, 17 Beutel Yogi Tea

Yogi Tea Lebensfreude, 17 Beutel Yogi Tea

Edeka Bio 9-Kräuter, 20 Beutel Edeka

K-Bio Kräutertee, 20 Beutel Kaufland

Dennree Kräuter Tee mit Lemongrass, lose Dennree

Teekanne Organics Sleep & Dream, 20 Beutel Teekanne

Yasashi Bio Tee Pure Kräuter, 16 Beutel Ostfries. Tee-Gesellschaft

Fruteg Tee Bio Kräutertee 10 Kräuter, lose Fruteg

Edeka Kräuter-Tee, Bio, 20 Beutel Edeka

Bio Sonne Bio-Kräuter, 25 Beutel Norma

Gepa Kräuter Tee Mischung, 20 Beutel Gepa

Lord Nelson Bio Organic Neun Kräuter, 20 Beutel Lidl

Teehandelskontor Bremen Kräutertee Bio Blanker Hans, lose Holzapfel & Cie.

Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um fünf Noten: der Nachweis von Chlorpyrifos in einem Gehalt, der die in der Verordnung (EU) 2020/1085 für Lebensmittel festgelegte „allgemeine“ Höchstmenge von 0,01 mg/kg überschreitet (in der Tabelle „Chlorpyrifos“). Zur Abwertung um vier Noten führt: ein PA-Gehalt, der die aktuell vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlene maximale Tagesdosis von 0,024 µg/kg Körpergewicht überschreitet (in der Tabelle „PA stark erhöht“). Für die Berechnung sind wir von einer Person mit 60 Kilogramm Körpergewicht und einem Tagesverzehr von sechs Gramm Teeprodukt ausgegangen. Für den PA-Gehalt haben wir die für den künftigen Höchstgehalt gelisteten 21 PA und 14 koeluierenden PA berücksichtigt. Laut BfR (2020) werden diese auch für die Expositionsschätzung herangezogen. Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) ein PA-Gehalt, der die empfohlene maximale Tagesdosis von 0,024 µg/kg Körpergewicht zu mehr als 50 bis 100 Prozent ausschöpft (in der Tabelle: „PA erhöht“); b) ein TA-Summengehalt, der die von der EFSA 2013 abgeleitete Akute Referenzdosis (ARfD) von 0,016 µg/kg Körpergewicht zu mehr als 50 bis 100 Prozent ausschöpft. Für die Berechnung der akuten Belastung sind wir von einem zwei- bis unter fünfjährigen Kind mit einem durchschnittlichen Körpergewicht von 16,15 kg und einer Kurzzeitaufnahme von fünf Gramm Teeprodukt ausgegangen (Quelle: BfR, VELS-Studie 2005); c) ein Pestizidgehalt, der mehr als 50 Prozent der gesetzlichen Rückstandhöchstmengen ausschöpft (in der Tabelle: „stark erhöht“). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein Pestizidgehalt, der mehr als 10 bzw. mehr als 20 Prozent der gesetzlichen Rückstandhöchstmengen ausschöpft, wenn diese bei 0,1 mg/kg oder höher bzw. bei 0,05 bis 0,1 mg/kg liegen (in der Tabelle: „erhöht“); b) ein als besonders bedenklich eingestuftes Pestizid, wenn der Gehalt nach Anwendung eines Trocknungsfaktors von 5 mehr als 0,01 mg/kg beträgt (hier: Glyphosat).

Um die Testprodukte hinsichtlich der gefundenen Pestizidgehalte vergleichen zu können, haben wir uns hilfsweise an den EU-Rückstandhöchstmengen für Kräutertees aus anderen Pflanzenteilen orientiert, da es für Teemischungen wie im Test keine Höchstmengen gibt. Eine umfassende rechtliche Prüfung von Kräuterteemischungen würde die Analysen aller verwendeten Rohwaren und die Kenntnis der genauen Zusammensetzung der Mischung voraussetzen. Diese Informationen liegen uns nicht oder nur teilweise vor.

Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: PVC/ PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung.

Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „gut“ ist, wirkt sich nicht aus und verschlechtert das Gesamturteil nicht. Testmethoden, Glossar und Anbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de/J2110 Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST Magazin 9/2021. Aktualisierung der Testergebnisse/ Angaben, sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.

Einkauf der Testprodukte: Mai – Juni 2021.

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