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TEST Öko-Stromtarife: Nur mit Brief und Siegel


ÖKO-TEST Spezial Wohnen und Leben - epaper ⋅ Ausgabe 8/2014 vom 05.09.2014

Mit Öko-Stromtarifen wirbt heute fast jedes Stadtwerk. Doch wie grün der Strom wirklich ist, kann der Kunde kaum erkennen. Stecken etwa Atomunternehmen als Eigner dahinter, oder ver kauft der Anbieter auch Normalstrom? Wir haben nachgehakt.


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Der Blick auf die Internetportale der Stromanbieter bleibt oft mehr im Nebel stecken, als er aufklärt. Da wird mit blumigen Öko-Siegeln geworben, oder rauschende Wasserfälle suggerieren einen unend lichen Fluss ökologischen Stroms. 1.089 Stromanbieter werben um die Gunst der Kunden, hat das Verbraucherportal Verivox nachge zählt, 37 mehr als ...

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... vor einem Jahr. Selbst wenn man sich auf die bundesweit anbietenden Versorger beschränkt, waren es im Januar 2014 noch 93, das sind 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Und mehr oder weniger alle bieten Öko-Stromtarife an.


Der beste Strom ist der, der erst gar nicht verbraucht wird


Gut, dass Forschungseinrichtungen wie das Öko-Institut die Spreu vom Weizen trennen. Die Freiburger untersuchen kontinuierlich, welche Öko-Stromangebote wirklich einen Fortschritt für die Verbraucher und die Umwelt bieten (siehe „So haben wir getestet“). Stromtarife, die dort die Prüfung überstanden haben und in die EcoTopTen aufgenommen sind, können alle als „sehr gut“ eingestuft werden. Aber stecken hinter den Anbietern nicht doch Unternehmen, die auch konventionellen Strom aus Quellen wie Atomenergie oder Kohle verkaufen? Eine Grundsatzfrage für die meisten Kunden, die zu Öko-Stromanbietern wechseln wollen.

Das zu überprüfen, ist eine Sisyphusarbeit. Denn die Vielfalt von Tarifen erschwert dem Interessenten die Suche nach dem passenden, ökologisch hochwertigen Produkt. Und die Auszeichnungen dafür tragen manche gelegentlich zu Unrecht. So wirbt die Firma We mag, die Wemio-Ökostrom bundesweit vertreibt, auf ihrer Website mit dem ÖKOTEST-Siegel von Heft Mai 2011 und der Note „sehr gut“. Die Nordlichter verschweigen, dass es im September 2013 einen neueren Test gab. Warum? Vergessen zu aktua lisieren? Oder vielleicht, weil die Note zwei Jahre später unter ver schärften Bedingungen nur noch „befriedigend“ war?

Auch die zweite Hürde für den Kunden, den richtigen Tarif zu finden, lässt sich am Beispiel Wemag dokumentieren. So hat der einfache Wemio-Ökostrom nur ein wenig strenges TÜV-Nord-Zertifikat und könnte in unserer Tabelle gar nicht aufgenommen werden. Erst durch das Anklicken der Zusatzoption „Ökoaktiv“ mit einem Aufschlag von 2,38 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und 1,78 Euro beim monatlichen Grundpreis für den Bau neuer Öko-Kraftwerke liefert Wemag den in den EcoTopTen aufgeführten Ökoaktivstrom. Immerhin ist das Angebot auf der Internetseite klar gegliedert. Bei anderen Anbietern muss man oft erst mühsam nach dem ausgezeichneten Tarif suchen, weil er in einer Vielzahl von anderen Angeboten versteckt ist.

Wie wichtig aktuelle Recherchen auf dem sich ständig wandelnden Markt sind, belegen drei Beispiele: Wer sich noch im Juli – aufgrund unseres letztjährigen Tests – für den hervorragenden Tarif Ökostrom für Alle! Premium entscheiden wollte, gab bald frustriert die Anmel dung auf. Die Berechnung des Angebots auf der Website verwei gert sich; ans Kundentelefon geht meist niemand mehr. Bei einer weiteren Servicenummer gibt es die Auskunft, man nehme keine Neukunden mehr auf. Das Unternehmen selbst antwortet nicht auf E-Mails und ruft auch nicht zurück. Auch der Eigner – hier meldet sich eine namenlose Rechtsanwaltskanzlei – gibt sich sprachlos und möchte zu seiner Tochterfirma lieber nichts sagen, nicht mal seinen eigenen Namen will der Gesprächpartner nennen. Was ist da los? Insolvent gemeldet sei das Unternehmen nicht, so die Aufsichtsbehörde – die Bundesnetzagentur. Bei Stephan Günther von Energievision, die das Gütesiegel ok-power vergiben, meldet sich endlich ein Ökostrom-für-Alle-Verantwortlicher: Man ziehe sich vom Markt zurück. Schade. Oder besser so?

Foto: imago/blickwinkel

Strom aus Wasserkraft sollte primär aus reaktivierten oder sanierten Anlagen stammen. Dadurch bleiben Eingriffe in die Natur geringer, als beim Bau neuer Wasserkraftwerke.


Foto: imago/imagebroker


Wer will schon Öko-Strom von einem Atomanieter beziehen


Beispiel zwei: Naturwatt-Kunden erhielten eine lapidare Meldung, dass die Firma Naturwatt in die Muttergesellschaft EWE Vertrieb integriert wird. „Die vertraglichen Vereinbarungen sind von den strukturellen Veränderungen nicht betroffen“, so EWE an seine Kunden. Auf Rückfrage von ÖKO-TEST, ob es denn auch bei den entsprechenden Qualitätssiegeln für den Öko-Strom geblieben sei, schrieb uns das Unternehmen: „Das Neuanlagen (+neuere Bestandsanlagen)-Kriterium erfüllen wir mit Naturwatt-Strom seit 2013 nicht mehr.“ Bekommen die Bestandskunden denn wenigstens noch den sehr guten Öko-Strom? Das Angebot laufe nur noch regional, so der Anbieter. Unverständlich, dass das Unternehmen auf der Startseite des Onlineportals von Naturwatt immer noch mit dem ÖKO-TEST-Siegel von Mai 2011 und der Auszeichnung EcoTopTen wirbt.

Beispiel drei: In der Ausgabe 9/2013 schaffte es Eon mit seinem E-wie-Einfach-Stromprodukt Mein ÖkoTarif Strom in die Hitliste EcoTopTen des Öko-Institus, denn der Tarif selbst war ja sehr gut. Bei ÖKO-TEST bekam der Eon-Öko-Tarif immerhin noch ein „ausreichend“, weil Eon nicht nur gleichzeitig konventionellen Strom verkauft, sondern auch noch bekannterweise Produzent von Atomstrom ist. Schön, dass der Atomkonzern sich damals wenigstens in seiner Öko-Nische viel Mühe gab, ein umweltfreundliches Produkt anzubieten. Heute sieht die Lage anders aus. Eon hat sich zurückgezogen. Katja Steger, Bereichs leitung Marketing von E wie Einfach, begründet das so: „Bei der Analyse der Abschlussentscheidungen unserer Ziel gruppe haben wir festgestellt, dass die Zahl der eingesetzten Qualitäts- und Öko-Siegel für die Konsumenten weniger Relevanz zu haben scheint.“ Hä? War das vielleicht nicht einfach ein klares Votum der Kunden gegen Öko-Strom von einem Atomproduzenten? Wie soll da der Normalokunde durchsteigen? Für Dr. Dietlinde Quack, die beim Öko-Institut in Freiburg das vom Bundesumwelt ministerium geförderte Portal EcoTopTen betreut, sind diese ständigen Marktveränderungen Grund genug, die Hitliste zeitnah zu pflegen: „Weil sich die Gegebenheiten auf dem Markt ständig ändern, aktualisieren wir unsere EcoTopTen-Öko-Stromangebote in unserem Portal fortlaufend.“ In die Hit liste schaffen es nach dem Kriterien katalog nur Stromanbieter, die hohe Qualität, angemessenen und bezahlbaren Preis sowie die Unterstützung eines umweltfreundlichen und kostensparenden Gebrauchs garantieren. Das gewährleisten das ok-power-Label und das Grüner Strom Label Gold mit ihren jeweiligen Kriterienkatalogen und den dazugehörenden Kontrollen. Über die Labels wird sichergestellt, dass die jeweils zertifizierten Stromprodukte die ökologischen Mindestkriterien für EcoTopTen-Stromprodukte einhalten und damit einen ökologischen Zusatznutzen über das Wirken der geltenden staatlichen Förderregelungen hinaus bieten. Deshalb sind fast alle Stromprodukte auf EcoTopTen mit den beiden Öko-Siegeln ausgezeichnet. Quack: „Auf unserer Liste finden Verbraucherinnen und Verbraucher darüber hinaus auch solche Angebote, die zwar mit keinem dieser Labels zertifiziert sind, deren ökologischen Mindestkriterien aber entsprechen.“

Ein Sonderfall ist wie im vergangenen Jahr das Stromprodukt von Greenpeace Energy. Der Öko-Strom für Privatkunden, der zu 91,5 Prozent aus Wasser und 8,5 Prozent aus Wind gewonnen wird, kostet in unserem Beispielfall für einen Vierpersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 4.940 Kilowattstunden 1.473 Euro. Dabei verlangen die Greenpeace-Kriterien beispielsweise regelmäßige Investitionen in neue Öko-Stromanlagen oder die zeitgleiche, also genau an den Bedarf angepasste Vollversorgung mit sauberem Strom und den Verzicht auf handelbare Zertifikate. So findet kein Greenwashing von Kohle und Atomstrom statt. Greenpeace-Vorstand Sönke Tangermann: „Wir lassen unser Angebot vom TÜV Nord und der Gutachter gesellschaft Omnicert überprüfen. Der aktuelle Qualitätsbericht bestätigt uns, dass wir die geforderten Vorgaben für den Strommix und die CO2-Emissionen vollständig einhalten.“ Super! Doch warum erscheint Greenpeace auch dieses Jahr nicht in der EcoTopTen-Liste? Vorstand Tangermann: „Im Rahmen der sich wandelnden Energielandschaft gibt es eine Debatte, was guten Öko-Strom künftig ausmacht. Daran betei ligen wir uns intensiv. Wenn es gelingt, die EcoTopTen-Kriterien neu zusammenzustellen, können wir uns vorstellen, dort wieder gelistet zu werden.“ Das ist im End ergebnis für den unbeleckten Verbraucher ein Scharmützel, das er kaum nachvoll ziehen kann.

Erste Verständigungssignale gibt Öko-Institut-Expertin Quack, siehe ihr Statement im Kasten „Die Expertin“ auf Seite 66. Auch für die weitere Entwicklung des Marktes ist sie optimistisch: „Der freiwillige Öko-Strommarkt hat viele neue Akteure hervorgebracht, die sich um die Energiewende bemühen und sie voranbringen.“

Na bitte, alles wird gut. Aber jetzt sollten sich auch endlich die Institute und Leitwölfe wie Greenpeace einigen, im Sinne des Öko-Stromkunden!

Bis dahin versucht ÖKO-TEST, die Anforderungen an einen Öko-Stromtarif etwas anzuziehen. Denn nicht nur das ökologisch korrekte Produkt ist entscheidend, sondern auch das Unternehmen, das dahintersteht.

Das Testergebnis

■ Nur 12 der 28 untersuchten Öko-Stromangebote schaffen das Gesamtergebnis „sehr gut“, obwohl alle 28 beim Teilergebnis Tarif mit einem Topprodukt angetreten waren. Der Grund: Die zwölf Testsieger verkaufen ausschließ lich Öko-Strom auf EcoTopTen-Niveau und sind auch nicht mit einem Anbieter von konventionellem Strom verbandelt.

■ Immerhin 16 der Anbieter, die auf den ersten Blick sauber er schienen, sind auch mit grauem Strom am Markt. Neun von ihnen führen sogar selbst parallel zum Öko-Tarif ein konventionelles Angebot, zum Beispiel Geno. Hier machen die Anteile von Atom und Kohle zusammen mehr als 50 Prozent aus. Bei sieben Anbietern ist es einer der Eigentümer oder Miteigentümer, der mindestens einen konventionellen Tarif unter die Kunden bringt. So gibt es bei Grünhaus-energie ausschließlich den Tengelmann-Ökostrom 12. Beim Miteigentümer Badenova existieren aber auch konventio nelle Produkte – wenn auch mit recht geringen Anteilen an Atom und Kohle. Das bringt im Gesamtergebnis wenigstens ein „befriedigend“.
■ Bei den Unternehmen, die auch konventionellen Strom anbieten, hebt sich Entega deutlich ab und erzielt als einziges die Gesamt note „gut“. Entega hat keinen Atomstrom im Paket und mit 15,4 Prozent Kohle im Energiemix auch da einen relativ niedrigen Anteil. Die Richtung stimmt.

■ Fünf Anbieter erhalten im Gesamt urteil nur ein „ausreichend“, die schlechteste Gesamtnote im Test. Alle sind mit Produzenten von Atomstrom verbandelt. Wegen ihrer immerhin sehr guten Öko-Tarife wurden sie aber nicht komplett abgewertet. Sechsmal lautet das Teilergebnis bei den Konventionellen Angeboten „mangelhaft“, denn sie enthalten jeweils mehr als 50 Prozent Atom- und Kohlestrom.
■ Die beiden Newcomer im Test schneiden sehr unterschiedlich ab. Savero ist mit dem sehr guten Tarif Chancen geben erst seit August am Markt. Die Eigen tümer haben sich entschieden, ausschließlich Öko-Strom anzubieten. Der Vorstand verspricht das auf Nachfrage. Der andere Neue, Susi-Energie, führt mit Susi Ökostrom fix 12 ebenfalls selbst einen ausgezeichneten Tarif; die konventionellen Angebote lauern hier aber bei den Eignern, unter anderem gehören dazu verschiedene Stadtwerke und EnBW Kommunale Beteiligungen. Dadurch wird das Gesamturteil nur „ausreichend“.

ÖKO-TEST rät

■ Auch wenn alle untersuchten Öko-Stromprodukte im Testergebnis Tarif „sehr gut“ sind – wer bei einem Anbieter abschließen will, der ausschließlich hochwertigen Öko-Strom auf den Markt bringt, sollte sich nach dem Gesamturteil richten.
■ Genau aufpassen beim Vertragsabschluss: Einige Unternehmen offerieren gleichzeitig auch Öko-Tarife, die den EcoTopTen-Ansprüchen nicht gerecht werden. Vorsicht: Manchmal sind die Namen der Tarife zum Verwechseln ähnlich.
■ Es gibt auch sehr gute Tarife, die nur regional angeboten werden und hier nicht getestet werden konnten. Wer sie unterstützen will, sollte sich deren Qualität zum Beispiel anhand der Labels ok-power oder Grüner Strom Label Gold nachweisen lassen. Und der Anbieter sollte dem neuen Kunden seine Verflechtungen in der Branche offenlegen.

Die Expertin

Kriterien sollten überarbeitet werden

Dr. Dietlinde Quack vom Öko-Institut Freiburg leitet dort das Projekt EcoTopTen. Sie forscht mit dem Schwerpunkt nachhaltiger Konsum und Produkte.


Foto: Öko-Institut e.V.

„Die Herausforderungen sind vielschichtiger geworden als bisher. Öko-Stromkriterien müssen daher über den Ausbau der erneuerbaren Energien hinausgehen und beispielsweise auch die Integration der Erneuerbaren in unser Stromsystem betrachten. Da ist es sinnvoll, dass das Gesamtunternehmen in die Bewertung einbezogen und nicht nur das Produkt isoliert betrachtet wird.“

So haben wir getestet

So haben wir getestet

Grundlage für den Test waren alle bundesweit verfügbaren Öko-Stromangebote, die EcoTop-Ten empfiehlt. Sie erfüllen folgende Kriterien:
Ökologie: Das Stromprodukt weist einen ökologischen Zusatznutzen auf, der über die staatliche Förderung durch das EEG hinausgeht. Das bedeutet beispielsweise, dass die Anbieter rund ein Drittel des verkauften Öko-Stroms aus Erneuerbare-Energien-Anlagen beziehen, die nicht älter als sechs Jahre sind. Alternativ können sie auch einen bestimmten Teil des Strompreises in den Ausbau von regenerativer Stromerzeugung investieren. Der Nach weis zur Einhaltung der ökologischen Mindestkriterien kann durch eine gültige Zertifizierung mit dem ok-Label oder dem Grüner Strom-Label in Gold erfolgen. Alternativ kann die Einhaltung der ökologischen Kriterien durch einen unabhängigen und fachkundigen Gutachter zertifiziert werden.
Ökonomie: Die jährlichen Gesamtkosten der Öko-Strom angebote dürfen maximal 20 Prozent teurer als der Durchschnittspreis für konventionellen Strom sein.
Die Preisangaben basieren auf Herstellerangaben. Die Preise können teilweise, je nach Verbrauchsmenge und Postleitzahlengebiet, variieren. Bei den Preisangaben (brutto) handelt es sich um ein typisches Beispiel, hier 50667 Köln-Altstadt. Die Tarife gelten nur für den angeführten Öko-Tarif. Weiterhin bieten mittlerweile fast alle Anbieter Boni bei Vertragsabschluss an, die hier nicht mit eingerechnet wurden.
Die jährlichen Gesamtkosten wurden mit den je nach Verbrauchsmenge variierenden Tarifen der Anbieter berechnet. Zugrunde gelegt wurde ein Jahresverbrauch von 4.940 kWh/Jahr.
Konventionelles Stromangebot: Hier wurde erfasst, ob der Anbieter selbst neben zertifiziertem Strom noch mit konventio nellen Produkten am Markt ist und/oder das bei einem seiner Eigentümer der Fall ist. Zudem interes sierte uns der Strommix dieser Angebote.
Unternehmensstruktur: Hier wurde untersucht, ob die Anbieter unabhängig sind oder im Eigentum anderer Unternehmen. Ebenso, ob Produzenten von Atomstrom zu den Eigentümern gehören.

Wer steckt dahinter?

Die Öko-Stromtarife, ihre Anbieter und deren Eigentümer

3 BS|Naturstrom Gold. BS Energy Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG
Gehört zu 25,1 % der Stadt Braunschweig und zu 74,9 % der deutschen Veolia-Wasser, Tochter von Veolia Environnement, Paris, mit Geschäftsschwerpunkten Wasser/ Abwasser, Abfallwirtschaft, Energie und Transport.

BayWa Ökostrom 12. Baywa AG
Aktionäre sind: Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs AG (34,91 %), Raiffeisen Agrar Invest GmbH (25,14 %), 39,95 % in Streubesitz.

Chancen geben. Savero
Marke der Energieagenten Versorgungs-GmbH, diese ist zu 100% in Besitz der Energieagenten GmbH. Deren Gesellschafter sind Konstantin Neven DuMont, Hans Sarpei, Henry Lanz, Francisco Comino Lopez und Tariq Abu-Naaj.

Entega Ökostrom. Entega Privatkunden GmbH & Co.KG
Die GmbH & Co. KG ist eine Vertriebstochter der HEAG Südhessische Energie AG (HSE). Mit 93 % ist die Stadt Darmstadt an der HSE beteiligt, Landkreise, Städte und Gemeinden halten 7 %.

EWS Ökostrom. Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH
Netzkauf EWS eG ist 100%ige Mutter der EWS Schönau Vertriebs GmbH mit rund 3.500 Genossenschaftlern.

Geniaale Strom. Lekker-Energie GmbH
Lekker-Energie gehört seit 2013 den Stadtwerken Krefeld SWK der Stadt Krefeld.

Geno Strom Natur privat. Geno-Energie GmbH
Verbund aus über 800 Genossenschaften (zum Beispiel Volks- und Raiffeisenbanken), reines Handelsunternehmen.

Gröönstrom GSL. Nord-Stadtwerke GmbH
Die Nord-Stadtwerke GmbH ist ein Bündnis der SW Rendsburg, Itzehoe, Quickborn, Gemeindewerke Halstenbek und Vereinigte SW (Mölln, Ratzeburg, Bad Oldesloe), die einzeln auch konventionellen Strom vertreiben können.

Grünstrom pur premium. Grünwelt-Energie / Stromio GmbH
Grünwelt-Energie ist eine Marke der Stromio GmbH und von Gas.de. Mittelständische, konzernunabhängige Energieversorger.

HalloNatur! Energiegut GmbH
100%ige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg, sie sind zu 80 Prozent im Besitz der DVV Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. 20 % gehören dem Kohle- und Atomkonzern RWE AG.

LichtBlick-Strom. Lichtblick SE
100% in Privatbesitz, Haupteigner Michael Saalfeld, weitere Eigner Heiko von Tschischwitz und Wilfried Gillrath sowie weitere Hamburger Kaufleute.

Mann Cent. Mann-Naturenergie GmbH & Co. KG
Im alleinigen Besitz von Markus Mann und Ehefrau Tanja. Mann bietet auch Holzpellets und Ingenieurdienstleistungen an.

Natur12 Strom. Vattenfall Europe Sales GmbH
Die Vattenfall Europe Sales GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Vattenfall GmbH und gehört zum schwedischen Konzern.

Naturmix Premium. Pro Engeno GmbH & Co. KG
Pro Engeno ist eine private konzern- und lieferantenunabhängige Initative. Früher Strommixer GmbH.

Naturstrom. Naturstrom AG / Natur-Stromhandel GmbH
950 Aktionäre, darunter Kunden und Unternehmen aus der Branche der erneuerbaren Energien.

Naturstrom. Grün-Strom e. V.
Der Anbieter vertreibt Öko-Strom von Naturstrom und den Tarif Enercity Umweltstrom der Stadtwerke Hannover.

Naturstrom ÖkostromPool. Bürgerinitiative Umweltschutz (BIU) e. V.
Die BIU ist ein parteiunabhängiger eingetragener Verein, der seit 1971 besteht.

Ökostrom mit Mehrwerten. Enspire-Energie
Stadtwerke Konstanz GmbH, die Gesellschaft ist im Eigentum der Stadt Konstanz.

Ökostrom+. Klimaschutz-plus-Energie genossenschaft e. G.
Kooperation aus Klimaschutz plus-Energiegenossenschaft, Klimaschutz-plus-Stiftung und den Elektrizitätswerken Schönau.

Ökostrom Premium. 123energie
Onlinemarke der Pfalzwerke AG Ludwigshafen, diese gehören mit 52,1 % dem Bezirksverband und damit indirekt den Kommunen in der Region, zweitgrößter Einzelaktionär ist mit 26,7 % die RWE AG.

Wirklich Ökostrom. Polarstern GmbH
Zu 100 % im Besitz der drei Gründer Dr. Jakob Assmann, Florian Henle, Simon Stadler.

Rewario.strom.natur. Rewag – Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co. KG
64,52 % Stadt Regensburg, 35,48 % Bayernwerk AG, eine 100%ige Tochter der Eon AG. Am 1. Juli 2013 wurde die Eon Bayern AG in Bayernwerk umbenannt.

RhönStromÖko Grüner Strom Label Gold. RhönEnergie Fulda GmbH
Die Rhönenergie Fulda GmbH entstand 2013 aus dem Zusammenschluss der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) und der Gas- und Wasserversorgung Fulda (GWV). Gesellschafter sind die Stadt Fulda (40,9 %), der Landkreis Fulda (40,9 %), der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (0,7 %) und das Stadtwerke-Netzwerk Thüga AG (17,5 %).

Strom.Manufaktur Natur. Strom-Manufaktur
Die Strom-Manufaktur ist eine eingetragene Marke der Drewag – Stadtwerke Dresden GmbH. Diese gehört zu 90 % der Stadt Dresden und zu 10 % dem Stadtwerke-Netzwerk Thüga AG.

Susi Ökostrom fix 12. Susi-Energie
100%ige Tochter der Technischen Werke Schussental GmbH & Co. KG; die gehören zu 42,7 % den Stadtwerken Ravensburg, zu 32,2 % den Stadtwerken Weingarten und zu 25,1 % der EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH.

Tchibo Ökostrom. Tchibo-Energie GmbH
Gesellschafter: Maxingvest AG, Hamburg. Die Maxingvest AG, vormals Tchibo Holding AG, ist die Dachgesellschaft der operativ tätigen Teilkonzerne Tchibo und Beiersdorf.

Tengelmann Ökostrom 12. Grünhausenergie GmbH
51 % Tengelmann-Energie GmbH, 49 % Energiekonzern Badenova AG & Co. KG.

Wemio-Ökoaktivstrom. Wemio.de / Wemag AG
Wemio ist eine Eigenmarke der Wemag AG, 74,9 % hält ein Verband von fast 260 Kommunen und Gemeinden, 25,1 % das Stadtwerke-Netzwerk Thüga AG.