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TEST SONNENSCHUTZMITTE: WEISS BESCHEID, SCHÄTZELEIN


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 24.05.2018

Gute Nachrichten für alle, die im Sommer viel draußen sind: Unser Test von 27 Sonnenschutzmitteln zeigt: Es gibt viele empfehlenswerte Produkte. Ein teures Markenprodukt enttäuscht.


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Foto: paultarasenko/getty images

ÖKO-TEST RÄT

► Erwachsene greifen am besten zu einem Produkt, das mindestens einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 20 hat, Kinder sind ab einem LSF 30 gut geschützt.
► Produkte dick auftragen, regelmäßig nachcremen, die angegebene Schutzdauer gemäß LSF nur zu zwei Dritteln ausschöpfen. Baden, Schweiß und Abtrocknen mindern den Schutz.
► Vorsorglich raten wir Schwangeren, Stillenden und bei Kindern ...

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► Erwachsene greifen am besten zu einem Produkt, das mindestens einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 20 hat, Kinder sind ab einem LSF 30 gut geschützt.
► Produkte dick auftragen, regelmäßig nachcremen, die angegebene Schutzdauer gemäß LSF nur zu zwei Dritteln ausschöpfen. Baden, Schweiß und Abtrocknen mindern den Schutz.
► Vorsorglich raten wir Schwangeren, Stillenden und bei Kindern zu Produkten mit mineralischen UV-Filtern.

Es ist allgegenwärtig. In fast allen Anstrichen von Wänden, Häusern und Autos. Sogar in Zeitschriften, Plastikspielzeug, Zahncremes, Süßigkeiten und Tabletten. Und es ist ein wichtiger Inhaltsstoff von Sonnenschutzlotionen.

Wohl zu Recht bezeichnet die Industrie das weltweit am häufigsten eingesetzte Weißpigment Titandioxid als Allround-Rohstoff. Sein Einsatz in Lacken und Farben macht 57 Prozent aus. Weitere 23 Prozent finden sich in Kunststoffen wieder und 20 Prozent in Produkten wie Papier, Lebensmitteln und Kosmetika.

In Sonnenschutzmitteln spielt es als physikalischer UV-Filter eine besondere Rolle. Im Gegensatz zu chemischen UV-Filtern legt es sich auf die Haut, reflektiert, absorbiert und streut die UV-Strahlung, sodass diese gar nicht bis zur Hautoberfläche vordringt. Chemische UV-Filter hingegen dringen in die Haut ein, nehmen die Strahlung auf und machen sie unwirksam. Dabei können sie sich aber, je nach Substanz, zersetzen und so Hautreizungen und Allergien auslösen. Etliche chemische UV-Filter sind zudem verdächtigt, hormonell wirksam zu sein.

Bleichen vermutlich Korallenriffe aus: Bestimmte chemische UV-Filter sollen auf Hawaii verboten werden.


Foto: Nastco/getty images

Im Gegensatz dazu galt Titandioxid bislang als unproblematisch. Es ist ein wichtiger Stoff für die Naturkosmetikindustrie, denn in zertifizierter Naturkosmetik sind chemische UV-Filter tabu. Es spielt aber auch in konventionellen Mitteln eine große Rolle. Durch den Einsatz von Titandioxid verringert sich die Menge an chemischen UV-Filtern, durch geschicktes Kombinieren mit anderen Filtern lassen sich optimale Schutzwirkungen erzielen, Einsatzmengen verringern und somit Kosten niedrig halten.

Bislang hatte das weiße Pulver denn auch eine weiße Weste. Es ist preiswert, temperatur- und lichtbeständig und galt bis jetzt als völlig harmlos – egal ob als Lebensmittelzusatzstoff E 171, als Farbpigment CI 77891 in Lidschatten und Make-up oder eben als UV-Filter in Lotionen und Lippenpflege. Seine Unbedenklichkeit bestätigten in den vergangenen Jahren zwei europäische Institutionen. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA stellte 2016 fest: Mit der Nahrung aufgenommen, wird es im Darm kaum resorbiert und überwiegend wieder ausgeschieden. Und im Jahr 2014 bewertete es das wissenschaftliche Beratergremium (SCCS) der EU-Kommission als sicher in Kosmetika. Das SCCS warnte lediglich vor dem Einsatz von Titandioxid in Nanopartikelgröße in Sprays, weil die Winzlinge so in die Lunge geraten könnten.

Im Rahmen des europäischen Chemikaliengesetzes Reach hatte es die EU aber bereits 2012 in ihren ersten fortlaufenden Aktionsplan für eine Stoffbewertung aufgenommen. Mitte des Jahres 2017 veröffentlichte die ECHA schließlich einen Bericht zu Titandioxid. Darin empfahl sie eine harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung in der EU als „kann vermutlich Krebs erzeugen“ beim Einatmen. Der Grund: Tierversuche zeigten einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Einatmen von großen Mengen Titandioxid in Staubform und Lungentumoren. Noch ist die Einstufung nicht gesetzlich verankert. Zurzeit wird die ECHA-Empfehlung in der EU-Kommission diskutiert.

VERMEIDEN, ANZIEHEN, EINCREMEN

Ob Sonnenschutz nötig ist, hängt in erster Linie von der UV-Belastung ab. Dieser wird mittlerweile als weltweit einheitlicher UV-Index in den Wetterprognosen angegeben, beispielsweise in derWarnWetter -App des Deutschen Wetterdienstes. Klettert der UV-Index auf 3, was auch im Frühling und Herbst der Fall sein kann, ist bei einem Aufenthalt in der Sonne ein Sonnenschutz nötig (siehe Grafik). „Der effektivste Schutz vor hohen UV-Belastungen und UV-bedingten Erkrankungen ist ‚Vermeiden, dann Anziehen, dann Eincremen‘“, sagt Jan Henrik Lauer vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Empfehlungen zum Lichtschutzfaktor bezogen auf den Hauttyp und den UV-Index seien mit Vorsicht zu genießen. Denn die Zeitangaben bis zum Auftreten eines Sonnenbrandes seien nur grobe Annäherungen. LSF 20 zum Beispiel bedeutet, dass sich der Eigenschutz der Haut gegen UVB-Strahlen um das Zwanzigfache verlängert.

ÖKO-TEST

„Chemische, hormonell wirksame UV-Filter können nicht nur die Gesundheit belasten, sondern auch die Umwelt, wenn sie etwa beim Baden ins Gewässer gelangen. Naturkosmetik ist auch besser für die Natur.“

Christine Throl, ÖKO-TEST-Redakteurin


Foto: Anja Wägele

Große Teile der Industrie würden den Einstufungsvorschlag jedoch am liebsten vom Tisch sehen. Für die Farben- und Lackindustrie hätte die Einstufung des Weißpigments weitreichende Folgen: In Farben mit dem Gütesiegel „Blauer Engel“ etwa dürfte Titandioxid nicht mehr eingesetzt werden. Auch für die Kosmetikindustrie brächte die Einstufung Konsequenzen. Sogar wenn man Sonnenschutzmittel nicht einatmet: Um der Industrie zu ermöglichen, Titandioxid weiterhin verwenden zu dürfen, müsste das EU-Beratergremium SCCS in einem aufwendigen Verfahren darlegen, dass der Stoff in Kosmetik unbedenklich ist.

Wir sehen Titandioxid weiterhin als wichtigen und unproblematischen UV-Filter in Sonnenschutzmitteln. Wir beobachten aber weiterhin sorgfältig die Diskussion und die Studienlage zu der Substanz. Für unseren aktuellen Test haben wir 27 Sonnenschutzmittel mit Schutzfaktor 20 oder 30 für Sie auf umstrittene Inhaltsstoffe prüfen lassen.

DAS TESTERGEBNIS

Der Sommer kann kommen: Viele Sonnenschutzmittel sind „sehr gut“ – darunter fast alle Naturkosmetik-Produkte. Auf dem letzten Platz steht ein bekanntes Markenprodukt.
Bedenkliche UV-Filter stecken in den meisten getesteten konventionellen Sonnenschutzmitteln. Von den rund 30 in der EU zugelassenen UV-Filtern kritisieren wir einige chemische Vertreter, da sie in Verdacht geraten sind hormonell zu wirken. Für den UV-Filter Ethylhexyl Methoxycinnamat wurde eine hormonelle Wirkung im Tierversuch nachgewiesen, weshalb wir hier um zwei Noten abwerten. Weniger streng werten wir Homosalat und Octocrylen ab, da ihre Hormonwirkung bislang nur im Zellversuch nachgewiesen wurde.
Mehrfachbelastung : In der „ungenügenden“Lancaster Sun Beauty Velvet Milk, 30 high protection steckt einiges, was wir in Kosmetika monieren: unter anderem gleich zwei bedenkliche UV-Filter, Duftstoffe, die Allergien auslösen können, der Duftstoff Lilial, der im Tierversuch die Fortpflanzung beeinträchtigte, umstrittene halogenorganische Verbindungen und PEG/PEG-Derivate. Letztere können die Haut durchlässiger für Fremdstoff machen.

Foto: Bundesamt für Strahlenschutz


Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 144.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: Umkarton, der kein Glas schützt.2) Der Duftstoff Farnesol ist deklariert, wurde im Labor aber nicht nachgewiesen.3) Laut Hersteller stammt das Produkt aus der Sonnensaison 2017, Restbestände werden abverkauft.4) Anwendungs- und Warnhinweise Nummer 1 und 6 fehlen, 4 ist unvollständig.5) Anwendungs- und Warnhinweise Nummer 5, 6 und 7 fehlen.6) Laut Anbieter wird das Produkt seit Februar 2017 nicht mehr produziert. Laut Anbieter haben die sieben aktuellen Sonnenschutzmittel eine Rezeptur, die frei von Acrylates/ C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer ist. Wir haben das getestete Produkt bis Redaktionsschluss noch in mehreren Läden gefunden.7) Laut Anbieter wird das Produkt derzeit abverkauft und auf eine Rezeptur, die unter anderem ohne Titandioxid (Nano) ist, umgestellt. Das geänderte Produkt sei voraussichtlich ab Juni 2018 erhältlich und an dem EAN-Code 2200221581540 erkennbar.8) Laut Hersteller wird das Produkt seit Mitte April 2018 in einer überarbeiteten Version angeboten. Das überarbeitete Produkt sei frei von Panthenol, Titandioxid (Nano) und Dimethicon, es sei an dem EAN-Code 4311501625118 und einer neuen Verpackung erkennbar.9) Der Duftstoff Citronellol ist deklariert, wurde im Labor aber nicht nachgewiesen.10) Der Duftstoff Geraniol ist deklariert, wurde im Labor aber nicht nachgewiesen.11) Der Duftstoff Eugenol ist deklariert, wurde im Labor aber nicht nachgewiesen.12) Anwendungs- und Warnhinweis Nummer 1 fehlt.
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) bedenkliche UV-Filter (hier: Ethylhexyl Methoxycinnamat); b) PEG/PEG-Derivate; c) halo-

genorganische Verbindungen; d) deklarationspflichtige Duftstoffe, die Allergien auslösen können (hier: Cinnamal); e) Butylphenyl Methylpropional (in der Tabelle: Lilial). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) bedenkliche UV-Filter (hier: Octocrylen und/ oder Homosalat), falls nicht schon wegen bedenklicher UV-Filter um zwei Noten abgewertet wurde; b) mehr als 1 Prozent apolare Silikonverbindungen; c) deklarationspflichtige Duftstoffe, die Allergien auslösen können (hier: Hydroxycitronellal), falls nicht bereits wegen deklarationspflichtiger Allergien auslösender Duftstoffe, um zwei Noten abgewertet wurde. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) ein Umkarton,

SO HABEN WIR GETESTET

Der Einkauf
In unserem Einkaufskorb landeten 27 Sonnenschutzmittel für Gesicht und Körper aus Drogerie-, Super- und Bio-Märkten, Discountern, Apotheken und Parfümerien. Ausgewählt haben wir Produkte mit mittlerem und hohem Lichtschutzfaktor (LSF) von 20 und 30.

Die Inhaltsstoffe
Alle Produkte haben wir im Labor auf umstrittene Konservierungsstoffe sowie auf allergisierende und problematische Duftstoffe überprüfen lassen. Zudem wollten wir wissen, ob sich gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH) und aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachweisen lassen. Erstere reichern sich im Körper an, Letztere können krebserregende Bestandteile enthalten. Zudem auf der Prüfliste: bedenkliche UV-Filter.

Die Praxisprüfung
Auf einen Test zur Ermittlung des Lichtschutzfaktors haben wir verzichtet. Im Rahmen dieses Tests wird mit Probanden gearbeitet, bei denen ein Sonnenbrand verursacht wird. Derzeit gibt es noch keine alternativen Labortests, die ohne Versuche an Menschen auskommen.

Die Weiteren Mängel
Enthalten die Verpackungen PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen, die bei der Entsorgung problematisch für die Umwelt sind? Sind auf den Verpackungen Tipps und Warnungen zum Umgang mit der Sonne laut Empfehlungen des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel abgedruckt?

Die Bewertung
Notenabzüge gibt es für vor allem für bedenkliche UV-Filter, seltener für sensibilisierende Duftstoffe und weitere umstrittene Verbindungen.

Häufig im Kleingedruckten versteckt: Gebrauchs- und Warnhinweise zum Umgang mit der Sonne, die Verbraucher kennen sollten.


der kein Glas schützt; b) das Fehlen eines oder mehrerer der folgenden Anwendungs- und Warnhinweise nach den Empfehlungen des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW): 1 = Intensive Mittagssonne meiden. 2 = Vor dem Sonnen auftragen. 3 = Mehrfach auftragen, um üchtschutz aufrechtzuerhalten, insbesondere nach dem Aufenthalt im Wasser. 4 = Sonnenschutzmittel großzügig auftragen, geringe Auftragsmengen reduzieren die Schutzleistung. 5 = Babys und Kleinkinder vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. 6 = Für Babys und Kleinkinder schützende Kleidung sowie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF größer als 25) verwenden. 7 = Auch Sonnenschutzmittel mit hohen Lichtschutzfaktoren bieten keinen vollständigen Schutz vor UV-Strahlen. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir die (vom Hersteller versprochene) Wirkung der Produkte nicht überprüft haben. Das Gesamturteil beruhtauf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sieunteroekotest.de Suchen → „M1806“ eingeben.
Einkauf der Testprodukte: März 2018.
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