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TEST STAUBSAUGER: AUF DEM ROTEN TEPPICH


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 27.12.2018

Sechs Bodenstaubsauger mit Beutel und sechs beutellose haben unseren strengen Test durchlaufen. Es zeigen sich klare Unterschiede: Von den zwölf Saugern schaffen vier ein „gutes“ Gesamturteil, der Günstigste fällt durch. Das umfangreiche Testprogramm von ÖKO-TEST gliedert sich in drei große Etappen: die Saugtests, die Handhabung und die Umwelteigenschaften.


Artikelbild für den Artikel "TEST STAUBSAUGER: AUF DEM ROTEN TEPPICH" aus der Ausgabe 1/2019 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 1/2019

DIE SAUGTESTS:Sechs Sauger scheitern an Reis und Linsen

Die Pflichtübung: Staub vom roten Teppich und von Hartboden saugen. Die Kür: Reis und Linsen von Hartboden aufnehmen und Tierhaare vom Teppich entfernen. Zusammen machen diese vier Disziplinen ...

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Die Pflichtübung: Staub vom roten Teppich und von Hartboden saugen. Die Kür: Reis und Linsen von Hartboden aufnehmen und Tierhaare vom Teppich entfernen. Zusammen machen diese vier Disziplinen die Häle unserer Gesamtbeurteilung aus. Wer hier patzt, hat damit eine gute Note verspielt. So passiert beim günstigsten Modell im Test, dem „mangelhaften“ Clatronic Bodenstaubsauger BS 1308, blau. Aber auch der sonst „gute“ AEG VX-9-4-Öko X Precision recycled black ruiniert sich vor allem durch Schwächen auf Hartboden die Note.
Besonders gravierende Unterschiede bringt das Saugen von Reis und Linsen hervor. Kein unwichtiger Test, schließlich landen nicht nur in der Küche schnell Lebensmittel auf dem Boden. Während manche Sauger mehr als 95 Prozent aufnehmen, schaffen andere nicht mal die Häle. Das liegt häufig an der Konstruktion der Düse. Sechs Mal heißt es in dieser Prüfung: „mangelha“!
Die vier unterm Strich „guten“ Geräte legen in den Saugprüfungen den Grundstock ihres Erfolgs. Besonders zuverlässig zeigt sich der Siemens Q 8.0 Autocontrol VSQ8AC342, red pepper. Er überzeugt als einziges Gerät in allen vier Saugdisziplinen. Vor allem wenn zu Hause Hartboden liegt, können wir auch den Bosch Relaxx’x Ultimate BGS7MS64, schwarz, den Miele Complete C3 Total Care Eco Line SGJP3, Petrol und den Rowenta Silence Force Compact RO6361EA, blau empfehlen. Auch der Sauger mit Beutel von Philips gehört bei den Saugprüfungen zu den Besten, schwächelt aber in Handhabung und Umwelteigenschaen.
Apropos Beutel: Sauger mit Staubbeutel schneiden in unserem Test am Ende etwas besser ab als ihre beutellosen Kollegen. Die Beutellosen sind zudem weniger hygienisch: Man kommt unweigerlich direkt mit Staub in Kontakt, wenn es an das Leeren der Behälter geht. Die grundsätzliche Entscheidung für oder gegen Beutel hängt daher auch von der eigenen Gesundheit ab: Hausstauballergiker werden zum Beutel greifen. Andere Haushalte können mit beutellosen Geräten weniger Müll produzieren und Folgekosten sparen. Beides – Hygiene und Nachhaltigkeit – sind wichtige Anliegen.

DIE HANDHABUNG:Mit den meisten Geräten lässt sich gut saugen

Zwei Prüferinnen und ein Prüfer haben mit den Maschinen gesaugt, sie gewartet, Tasten und Regler geprü. Der Test Handhabung beim Saugen fällt im Schnitt für zehn Modelle „gut“ aus, für zwei „befriedigend“. Bei den Geräten von Bosch, Rowenta und dem AEG-LX8-2-Öko ist viel Kra nötig, um sie bei maximaler Saugkra über Teppich zu bewegen. Zwar lässt sich die Leistung drosseln, aber dann ist natürlich auch eine geringere Reinigungsleistung zu erwarten.
Die Leistung elektronisch per Regler einzustellen, das ist an allen Geräten außer am Clatronic-Modell möglich. Meist lässt sich die Saugkra zusätzlich einfach über den Nebenlusteller regeln. Das ist der Schieber am Handgriff, mit dem man das Rohr leicht öffnet. „Das verschwendet allerdings Energie, ist lauter und verringert die Reinigungsleistung“, sagt Albrecht Liskowsky, Leiter der Staubsaugertests am Prüfinstitut SLG im sächsischen Hartmannsdorf.
Probleme beim Zusammenbauen gibt es mit den drei beutellosen Saugern von Philips, Royal Appliance und Clatronic. Man braucht zu viel Kra, um Teile miteinander zu verbinden, etwa um den Schlauch an das Gerät anzuschließen.
Der Filterwechsel funktioniert meist passabel, beim Fakir Prestige TS 2400, schwarz-rot etwas schwieriger. Mit Ausnahme des Philips FC8577/09 zeigen alle Geräte an, wann es Zeit dafür ist.

SO LÄUFT DIE PRÜFUNG AUF DEM SPEZIALTEPPICH

ADer Staub muss in den Teppich: Prüfer Eric Peters wiegt 125 Gramm Prüfstaub pro Quadratmeter ab und füllt ihn in eine Verteiler-Maschine.


BImmer schön gleichmäßig: Die Maschine verstreut den Staub und walzt ihn in den dicht gewebten Wilton-Teppich aus Naturwolle ein.


CZeig, was Du kannst: Eric Peters lässt jeden Staubsauger fünfmal mit definierter Geschwindigkeit vor und zurück saugen.


DWas ist drin? Der Prüfer wiegt den Staub im Beutel oder in der Staubbox und vergleicht den Wert mit der ausgestreuten Menge.


DIE UMWELTEIGENSCHAFTEN

Hoher Verbrauch und relativ viel Feinstaub trotz A-Label

Auf ein Mindestmaß an Ökologie haben wir schon beim Einkauf geachtet: Es sind nur Geräte mit Energieeffizienzklasse A oder besser im Test. Das derzeit noch gültige EU-Energielabel reicht in der Kategorie Energieeffizienz von der Bestnote A+++ bis D. Im Test stellte sich heraus: Die sparsamen AEG VX9-4-Öko und Hoover Prodige PR60ALG 011 verbrauchen umgerechnet weniger als 100 Wh für zehn Quadratmeter Hartboden. Das Bosch-Gerät, das immerhin Klasse A deklariert, braucht dagegen mehr als doppelt so viel. Unsere Werte sind nicht direkt vergleichbar mit denen des Labels, unter anderem weil wir praxisnah mit Kombidüse prüfen ließen. Für das Label darf mit speziellen Düsen aus dem Zubehör gemessen werden.
Viel Feinstaub : Die Kategorie „Staubemission“ auf dem EU-Energielabel reicht – anders als die Energieeffizienz – von A bis G. Obwohl fast alle Geräte für die Staub emission ein A ausloben, gibt es große Unterschiede. Die höchsten Emissionen in der Ablu zeigt ausgerechnet ein Produkt, das „Öko“ im Namen führt: der AEG LX8-2-Öko X Flexibility. Auch diesen Sauger schmückt ein A, er kommt aber nach unseren Messungen nur auf ein C. Dagegen halten die besten fünf Geräte im Test selbst von Partikeln kleiner als 0,0005 Millimeter mehr als 99,995 Prozent zurück. Das beurteilen wir als „gering“.
Ganz schön laut: Der leiseste Sauger im Test ist der Rowenta Silence Force Compact RO6361EA mit knapp 72 Dezibel. Der lauteste, der Philips Performer Active FC8577/09, liegt zehn Dezibel darüber. Subjektiftempfunden ist er damit doppelt so laut, wenn man von möglichen störenden Geräuschanteilen wie einzelnen besonders unangenehmen Tönen absieht. Die übrigen Gerätefinden sich zwischen diesen Werten, sind aber bis auf den Bosch-Sauger eher laut. Unsere Messungen liegen übrigens durchweg höher als die deklarierten Werte. Ein wesentlicher Grund dafür: Das beauftragte Labor hat die Lautstärke beim Einsatz auf Hartboden gemessen. Auf den Energielabeln ist dagegen der niedrigere Wert für Teppich angegeben.

Miele Complete C3 Total Care Eco Line SGJP3, Petrol Miele


Rowenta Silence Force Compact RO6361EA, blau Rowenta


Siemens Q 8.0 Autocontrol VSQ8AC342, red pepper Siemens


Das bräuchte man zu Hause: eine Klopfmaschine, die den Teppich automatisch von Staub befreit. Prüftechniker Eric Peters setzt sie nach jeder Messung ein.


Fett gedruckt sind Mängel.Abkürzungen: PAK = polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie ab Seite 120.
Anmerkungen: 1) Ersatzzubehör: Staubbeutelpackung enthält auch einen Motorschutzfilter und einen Abluftfilter.2) Ersatzzubehör: Staubbeutelpackung enthält auch einen Mikrofilter.3) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Kabel.4) Weiterer Mangel: PAK erhöht.5) Der Anbieter übermittelte Prüfberichte aus dem Jahr 2014, nach denen die von uns kritisierten Bauteile keine polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten. Laut Anbieter hat sich das Material seitdem nicht verändert. Das beauftragte Labor hält an seinen Ergebnissen fest.6) Laut Anbieter wurden bei eigenen Staubemissionstests wesentlich bessere Ergebnisse erzielt.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Das Testergebnis Saugen setzt sich zu 35 Prozent aus dem Saugen von Staub auf Hartboden, zu 35 Prozent aus dem Saugen von Staub auf Teppich, zu 20 Prozent aus dem Saugen von Reis und Linsen auf Hartboden und zu 10 Prozent aus dem Saugen von Tierhaaren auf Teppich zusammen. Staubaufnahme von Hartboden und Saugen von Reis und Linsen auf

AEG VX-9-4-Öko X Precision, recycled black Electrolux


Fakir Prestige TS 2400, schwarz-rot Fakir


Philips Performer Active FC8577/09, Copper Grey Philips


Hartboden: 92 Prozent und mehr = sehr gut; 88 bis 91 Prozent = gut; 84 bis 87 Prozent = befriedigend; 75 bis 83 Prozent = ausreichend; weniger als 75 Prozent = mangelhaft. Die Prozentangaben sind auf ganze Zahlen kaufmännisch gerundet. Saugen von Staub auf Teppich: 15 Prozentpunkte oder mehr über dem tagesaktuellen Standardreferenzwert = sehr gut; 10 bis 14 Prozentpunkte über Referenzwert = gut; 5 bis 9 Prozentpunkte über Referenzwert = befriedigend; 3 Prozentpunkte unter bis 4 Prozentpunkte über Referenzwert = ausreichend; mehr als 3 Prozentpunkte unter dem Referenzwert = mangelhaft. Die Prozentangaben sind auf ganze Zahlen kaufmännisch gerundet. Saugen von Tierhaaren auf Teppich: Bewertet wird die benötigte Zeit, um eine Teppichfläche von 22 mal 88 Zentimetern von darin haftenden Tierhaaren zu befreien: 30 Sekunden oder weniger = sehr gut; 31 bis 50 Sekunden = gut; 51 bis 70 Sekunden = befriedigend; 71 bis 120 Sekunden = ausreichend; 121 bis 180 Sekunden = mangelhaft; mehr als 180 Sekunden = ungenügend. Dem Testergebnis Handhabung liegt die Note für die Handhabung beim Saugen zugrunde. Sie setzt sich zusammen aus der durchschnittlichen Bewertung von Schiebekraft, Manövrierbarkeit und Saugen unter Möbeln, jeweils auf Wilton-Teppich und auf Hartboden. Beim AEG LX8-2-Öko X Flexibility, recycled black und beim Dirt Devil Rebel 26 Reach DD2226-3, grau-rot lag diese Bewertung im „befriedigenden“ Bereich. Beiden anderen zehn Geräten im Test lag sie im „guten“ Bereich. Diese Note verschlechtert sich durch auffällige Handhabungsmängel. Zur Abwertung um jeweils eine weitere Note führen: a) Montage „eher schwierig“, „schwierig“ oder „sehr schwierig“; b) keine elektronische Leistungseinstellung und Nebenluftsteller scharfkantig; c) geringes Staubbehältervolumen von weniger als 1,5 Liter; d) keine Filterwechselanzeige; e) Filterwechsel eher schwierig.

ÖKO-TEST

„Notiz für meinen nächsten Staubsaugerkauf: Erstens das Gerät nach dem Bodenbelag auswählen, die wenigsten können sowohl Teppich als auch Hartboden gut. Zweitens: Beim Energielabel zählen nur die besten Werte.“

Jörg Döbereiner, ÖKO-TEST-Redakteur.


Bosch Relaxx‘x Ultimate BGS7MS64, schwarz Bosch


Hoover Prodige PR60ALG 011, Deep Shiny Blue / Illuminated Candy Hoover


Philips Power Pro Expert FC9741/09, Deep black Philips


SO TESTET ÖKO-TEST

Wir habenzwölf kabelgebundene Bodenstaubsauger eingekauft, die mindestensEnergieeffizienzklasse „A“ ausloben. Sechs haben Beutel, sechs sind beutellos. Das Testfeld istpreislich weit gestreut und reicht von 41,55 bis 329 Euro.
Wir schickten alle in ein für Staubsaugerprüfungen akkreditiertes Institut. Die Spezialisten saugten mit den GerätenStaub von Teppich und Hartboden sowieReis und Linsen von Hartboden. Für dieTierhaarprüfung wurden Hunde- und Katzenhaare gleichmäßig auf einem Stück Teppich verteilt und eingearbeitet. Die Sauger mussten die Haare dannmöglichst rasch entfernen. Zwei Prüferinnen und ein Prüfer checkten zudem dieHandhabung: Wie gut lässt sich mit den Geräten saugen? Wie leicht lassen sich die Filter wechseln? Sind Schalter und Regler einfach zu bedienen?
ImSchadstofflabor schließlich analysierten Experten Teile, die man häufig anfasst, auffortpflanzungsgefährdende Phthalate undkrebserzeugende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).
DieSaugprüfungen machen die Hälfte des Gesamturteils aus. Etwas geringer gewichten wir die TestergebnisseHandhabung undUmwelteigenschaften. Letztere können sich durch die Schadstoffprüfung verschlechtern.

Das Testergebnis Umwelteigenschaften ergibt sich aus Minuspunkten, die addiert und wie folgt in Noten umgerechnet werden: 0–1 Minuspunkte = sehr gut, 2–3 Minuspunkte = gut, 4–5 Minuspunkte = befriedigend, 6–9 Minuspunkte = ausreichend, mehr als 9 Minuspunkte = mangelhaft. Zur Abwertung um jeweils fünf Minuspunkte führen: a) eine auffallend hohe Staubemission von mehr als 0,08 % bis 0,20 % (entspricht Klasse C des Energielabels); b) ein sehr hoher kalkulierter Energieverbrauch von mehr als 180 Wh für 10 m² Hartboden. Zur Abwertung um vier Minuspunkte führt: Gerät ist laut (mehr als 80 dB[A]). Zur Abwertung um jeweils drei Minuspunkte führen: a) eine eher hohe Staubemission von mehr als 0,02 % bis 0,08 % (entspricht Klasse B des Energielabels); b) ein eher hoher kalkulierter Energieverbrauch von mehr als 140 bis 160 Wh für 10 m² Hartboden. Zur Abwertung um jeweils zwei Minuspunkte führen:

AEG LX8-2-Öko X Flexibility, recycled black Electrolux


Dirt Devil Rebel 26 Reach DD2226-3, grau-rot Royal Appliance


Clatronic Bodenstaubsauger BS 1308, blau Clatronic


a) ein moderater kalkulierter Energieverbrauch von mehr als 120 bis 140 Wh für 10 m² Hartboden; b) Gerät ist eher laut (mehr als 75 bis 80 dB[A]). Zur Abwertung um jeweils einen Minuspunkt führen: a) eine eher geringe Staubemission von mehr als 0,005 % bis 0,02 %; b) ein eher geringer kalkulierter Energieverbrauch von mehr als 100 bis 120 Wh für 10 m² Hartboden.
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: ein Gehalt von in der Summe mehr als 1.000 μg/kg nicht als krebsverdächtig oder krebserregend eingestufter PAK. Zur Abwertung um eine Note führt: PVC/ PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt. Das Gesamturteil beruht zu 50 Prozent auf dem Testergebnis Saugen, zu 30 Prozent auf dem Testergebnis
Handhabung und zu 20 Prozent auf dem Testergebnis Umwelteigenschaften. Das Gesamturteil wird kaufmännisch gerundet. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Testergebnis Umwelteigenschaften um eine Note.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unter → Hefte → ÖKO-TEST Magazin. Wählen Sie die Ausgabe und scrollen Sie ans Seitenende.Einkauf der Testprodukte: September 2018.
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürften keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

ÖKO-TEST RÄ0054

► In unserem Test schneiden Sauger mit Beutel besser ab als ihre beutellosen Kollegen. Sie sind auch deutlich hygienischer.
► Den teuren „guten“ Siemens VSQ8AC342 können wir für alle Beläge empfehlen. Der ebenfalls „gute“ Rowenta RO6361EA zeigt auf Hartboden das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch die „guten“ Miele SGJP3 und Bosch BGS7MS64 sind auf Hartboden besonders stark.
► Den Staubbeutel rechtzeitig wechseln, spätestens wenn die Saugkraft spürbar sinkt. Überfüllte Beutel können dem Gerät schaden.


Fotos: ÖKO-TEST/picture alliance/Frank May

Foto: Anja Wägele