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TEST Venenmittel: Alles im Fluss


ÖKO-TEST Ratgeber Gesundheit & Fitness - epaper ⋅ Ausgabe 99/2010 vom 17.06.2010

Müde, schwere und geschwollene Beine sind die ersten Anzeichen der weitverbreiteten Venenschwäche. Diverse Kapseln, Tabletten, Gele und Cremes sollen Abhilfe schaffen. Doch wirklich hilfreich sind nur einige Arzneimittel zum Einnehmen.


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Krampfadern sind nicht nur unschön, sondern auch gefährlich. In ihnen fließt das Blut langsamer, sodass es leichter gerinnen kann. Bei einer Thrombose verstopft ein solches Gerinnsel eine Beinvene: Das Bein schwillt an und schmerzt. Löst sich das Gerinnsel und gelangt bis in die Lunge, kann es für die Atmung lebenswichtige Adern verschließen und so eine ...

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Krampfadern sind nicht nur unschön, sondern auch gefährlich. In ihnen fließt das Blut langsamer, sodass es leichter gerinnen kann. Bei einer Thrombose verstopft ein solches Gerinnsel eine Beinvene: Das Bein schwillt an und schmerzt. Löst sich das Gerinnsel und gelangt bis in die Lunge, kann es für die Atmung lebenswichtige Adern verschließen und so eine Lungenembolie verursachen. Zwischen 7.000 und 8.000 Menschen sterben jährlich daran.

Eine Venenschwäche beginnt mit müden, schweren Beinen, die zudem durch Wasseransammlungen anschwellen können. Auch Fuß- und Wadenkrämpfe, Juckreiz und unruhige Beine plagen die Betroffenen. Krampfadern sind das häufigste Venenleiden, zirka 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind davon gezeichnet. Zunehmendes Alter, Übergewicht und erbliche Veranlagung begünstigen ihre Entstehung.

Bei Venenschwäche entlasten Kompressionsstrümpfe von außen das Gefäßsystem. Auch Bewegung, sei es Schwimmen, Radfahren, Walken oder Laufen, aktiviert die Wadenpumpe und lindert die Beschwerden. Doch wenn Beruf und Familie keine Zeit dafür lassen, dann wird schon mal in Apotheken oder Drogerien nachgefragt.

Dort hat ÖKO-TEST 30 Venenmittel eingekauft, je zur Hälfte zum Einnehmen und zum Einreiben. Bei fünf der äußerlich anzuwendenden Präparate handelt es sich um kosmetische Mittel, die Wohltuendes bei schweren Beinen versprechen. Bei den Arzneimitteln haben wir nach Wirksamkeits-, bei den anderen Produkten nach Nutzenbelegen gesucht. Zudem haben wir einen kritischen Blick auf die Deklaration geworfen und die Mittel zum Einreiben im Labor auf problematische Inhaltsstoffe untersuchen lassen.

Das Testergebnis

■ Von den 15 Arzneimitteln zum Einnehmen schneidet knapp einmal die Hälfte mit „sehr gut“ oder „gut“ ab. Von den äußerlich anzuwendenden Produkten ist keine Hilfe zu erwarten – weder von den Arznei-noch von den kosmetischen Mitteln. Zudem stecken in etlichen Gelen und Salben problematische Duftstoffe und andere bedenkliche und/oder umstrittene Inhaltsstoffe.
Präparate zum Einnehmen: Die apothekenpflichtigen Arzneimittel beanspruchen die Behandlung von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronische Veneninsuffizienz). Präparate, die als Wirkstoff einen Trockenextrakt aus Rosskastaniensamen enthalten, verringern nach zwei- bis 16-wöchiger Einnahme die Schmerzen in den Beinen, Wasseransammlungen, den Juckreiz und auch den Umfang der Beine. Die Mittel ergänzen in sinnvoller Weise andere therapeutische Maßnahmen, wenn diese nicht ausreichen, um einen beschwerdefreien Zustand zu erreichen. Voraussetzung dafür ist ein ausreichend hoher Gehalt von 100 Milligramm Aescin in einer Tagesdosis. Aescin gilt als Leitverbindung in Rosskastaniensamenextrakten. Bei zwei Produkten fehlt die Angabe des Aescingehaltes, sodass eine Aussage über die Wirksamkeit nicht möglich ist.
■ Für den Trockenextrakt aus roten Weinrebenblättern in denAntistax Venenkapseln erachten wir die Wirksamkeit als nur teilweise belegt. Bislang gehen Wirksamkeit und Verträglichkeit des verwendeten Extraktes nur aus einer klinischen Studie hervor. Die Anwendungsdauer ist laut Gebrauchsinformation auf drei Monate begrenzt.

■ Der synthetische Pflanzenfarbstoff Troxerutin (Veno SL 300 Kapseln, Venalot Depot, Dragees ) soll ebenso wie Cumarin Wasseransammlungen im Gewebe entgegenwirken. Die Wirksamkeit bei Venenleiden ist jedoch nicht belegt. Cumarin kann die Leber schädigen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat für den Stoff eine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (ADI-Wert) von 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgesetzt, also 6 mg für einen 60 kg schweren Menschen. In einer Tagesdosis derVenalot Depot, Dragees stecken jedoch 45 bis 90 mg Cumarin, womit der ADI-Wert um das 7,5- bis 15-fache überschritten wird. Auf Anfrage von ÖKO-TEST, warum dieses Präparat überhaupt noch zugelassen ist, wollte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) keine näheren Angaben machen, da hier ein Verfahren anhängig sei. Bis zur rechtskräftigen Entscheidung bleibe das Arzneimittel „weiterhin, fiktiv‘ zugelassen und verkehrsfähig“. Auch Anbieter Schaper & Brümmer wollte sich nicht zum laufenden Rechtsverfahren äußern.
■ Die traditionellen Arzneimittel versprechen, Beschwerden wie Schweregefühl bei müden Beinen zu bessern. Sie enthalten Extrakte aus Rosskastaniensamen und/oder Rutosid. Bei den Rosskastaniensamenextrakten fehlt allerdings die Angabe zum Aescingehalt. Für Rutosid, ein unter anderem im Buchweizen und in der Gartenraute vorkommendes Flavonoid, mangelt es an Wirksamkeitsbelegen.
Arzneimittel zum Einreiben: Für keines der zur äußerlichen Behandlung von Venenleiden angebotenen Arzneimittel mit ihren verschiedenen Wirkstoffen (Extrakte aus Rosskastaniensamen oder roten Weinrebenblättern, Heparin-Natrium, Chondroitinpolysulfat, Rutosid, Aescin, Levomenthol, Diethylaminsalicylat) reichen die Wirksamkeitsbelege aus. Wir werten daher um vier Noten ab. Allenfalls der mit dem Einreiben verbundene Massageeffekt könnte als angenehm empfunden werden.
Die kosmetischen Mittel setzen vor allem auf nicht näher definierte Extrakte aus Rosskastaniensamen, Arnika, rotes Weinlaub oder Latschenkiefernöl. Konkrete Nutzenbelege erhielten wir von den Anbietern nicht. Zwar ist beim Einreiben ein kühlender Effekt durch verdunstenden Alkohol oder Menthol plausible und zu erwarten – mehr aber nicht und per Gesetz bei Kosmetika auch gar nicht zulässig. Insgesamt drängt sich bei diesen Produkten der Eindruck auf, es werden aus Arzneimitteln bei Venenleiden bekannte Wirkstoffe in einen pharmakologisch unwirksamen Bereich herunterverdünnt und dann mit schwammigen Versprechungen an die Verbraucherinnen gebracht.

■ Präparateübergreifend enthalten einige Arzneimittel überflüssige Wirkstoffkombinationen. Das erhöht die Gefahr von Neben-sowie Wechselwirkungen mit anderen Mitteln. Als überflüssig gilt eine Kombination, wenn ein zusätzlicher Wirkstoff keinen therapeutischen Vorteil bringt.
■ In vielen Gebrauchsinformationen fehlen Hinweise auf unterstützende Behandlungsmaßnahmen wie Wassergüsse, Stützstrümpfe, Wickeln der Beine oder Bewegung. Denn damit lassen sich die Venen stärken.
■ In etlichen Produkten stecken bedenkliche und/oder umstrittene Stoffe. Während in Kosmetika bestimmte allergieauslösende Duftstoffe deklarationspflichtig sind, reicht bei Arzneimitteln die Angabe Parfüm unter den Hilfsstoffen aus. Dabei finden sich hier die gleichen problematischen Substanzen. Wir werten daher die Duftstoffe Hydroxycitronellal, Lyral und Cinnamylalkohol genau wie bei den Kosmetika ab. Das BfArM empfiehlt duftstoffsensibilisierten Allergikern, duftstoffhaltige Arzneimittel generell nicht anzuwenden.
■ Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge (PEG/PEG-Derivate) werten wir um zwei Noten ab, weil sie Fremdstoffe durch die Haut schleusen können. Zwar könnte man bei äußerlich anzuwendenden Venenmitteln argumentieren, sie könnten doch Wirkstoffe in den Körper transportieren. Nur wozu, wenn von diesen Präparaten ohnehin keine Hilfe zu erwarten ist?
■ Für die Anwendung von Salicylaten in Venenmitteln fehlt die wissenschaftliche Grundlage. Methylsalicylat und Salicylsäure erachten wir so in arzneilichen und kosmetischen Venenmitteln als überflüssige Hilfs-bzw. weitere Inhaltsstoffe.

So reagierten die Hersteller

■ Die Firma Dr. Theis Naturwaren, Anbieter des KosmetikumsAllgäuer Latschenkiefer Bein Lotion , schrieb uns, ihr Produkt werde nicht als Venenmittel positioniert. So heiße es auf der Verpackung, das enthaltene Latschenkiefernöl fördere die Durchblutung von Haut und Bindegewebe. Die straffende und pflegende Wirkstoffkombination erfrische und belebe müde, schwere Beine. Da dies dem Anwendungsgebiet der traditionellen Arzneimittel („zur Besserung des Befindens bei müden Beinen“) in fataler Weise ähnelt, sehen wir dieAllgäuer Latschenkiefer Bein Lotion wie die anderen kosmetischen Präparate im Test als Venenmittel an.
■ Das leberschädigende Risiko bei der Behandlung mit denVenalot Depot, Dragees (Wirkstoffe: Cumarin und Troxerutin) bezeichnet Anbieter Schaper & Brümmer als „sehr gering“. Beobachtete Effekte seien nach Absetzen der Medikation reversibel gewesen. Zudem sei von Troxerutin „seit Kurzem bekannt, dass es einen Leberschutzeffekt ausübt“. Trotzdem: Obgleich nur wenige Menschen empfindlich auf die lebergiftige Wirkung von Cumarin reagieren, waren in den 1990er-Jahren cumarinhaltige Arzneimittel in etlichen Ländern vom Markt zu nehmen.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 144.
Anmerkungen: 1) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung. 2) Laut Anbieter enthalten neue Chargen des Präparates statt Dibutylphthalat Triethylcitrat. 3) Umkarton bei Kosmetika, der kein Glas schützt und keine weitergehenden Informationen enthält. 4) keine Angaben zum Aescingehalt. 5) Der Preis bezieht sich auf eine Tagesdosis von 3 x 1 Kapsel. Laut Gebrauchsinformation kann die Tagesdosis bei Bedarf auf 3 x 2 = 6 Kapseln gesteigert werden. 6) Der Preis bezieht sich auf eine Tagesdosis von 3 Tabletten. Laut Gebrauchsinformation beträgt die Tagesdosis 3 bis 6 Tabletten. 7) Der Preis bezieht sich auf eine Tagesdosis von 2 Kapseln. Laut Gebrauchsinformation kann die Tagesdosis bei Bedarf auf 4 Kapseln gesteigert werden. 8) Cumarin-Gehalt überschreitet 7,5- bis 15-fach den ADI-Wert, bezogen auf einen 60 Kilogramm schweren Menschen. 9) überflüssige Kombination von Wirkstoffen. 10) fehlende Hinweise auf unterstützende Maßnahmen zur Venenstärkung. 11) Farbstoff Chinolingelb. 12) Dibutylphthalat. 13) Farbstoff Erythrosin. 14) Farbstoff Azorubin. 15) PEG/PEG-Derivate. 16) Salicylsäure. 17) Lyral. 18) Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal. 19) Cinnamylalkohol. 20) mehr als 10 bis 1.000 mg/kg Diethylphthalat. 21) Paraffine. 22) Lyral, Hydroxycitronellal. 23) Methylsalicylat. 24) Delta-3-Caren, Silikone. 25) mehr als 1.000 mg/kg Diethylphthalat. 26) polyzyklische Moschus-Verbindungen.

Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Arzneimittel zum Einnehmen: Unter dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung führen zur Abwertung um jeweils vier Noten: a) Wirksamkeit bei chronischer Venenschwäche nicht nachgewiesen (Rutosid, Troxerutin, Cumarin); b) fehlende Angaben zum Aescingehalt bei Rosskastaniensamenextrakten; c) Cumarin. Zur Abwertung um zwei Noten führt: Wirksamkeit bei chronischer Venenschwäche nur teilweise nachgewiesen (Trockenextrakt aus rotem Weinlaub). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) die überflüssige Kombination von Wirkstoffen; b) Deklarationsmangel: im Beipackzettel fehlender Hinweis auf unterstützende Behandlungsmaßnahmen. Unter dem Testergebnis Hilfsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) Dibutylphthalat; b) Farbstoff Erythrosin. Zur Abwertung um eine Note führen: die Farbstoffe Chinolingelb oder Azorubin. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/ chlorierte Kunststoffe in der Verpackung. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung und dem Testergebnis Hilfsstoffe. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Testergebnis Hilfsstoffe um eine Note.
Arzneimittel zum Einreiben: Unter dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung führt zur Abwertung um vier Noten: die nicht ausreichend nachgewiesene Wirksamkeit bei chronischer Venenschwäche bei äußerlicher Anwendung (Dickextrakt aus roten Weinrebenblättern, Heparin-Natrium, Trocken- oder Fluidextrakt aus Rosskastaniensamen, Rutosid, Aescin, Diethylaminsalicylat, Chondroitinpolysulfat, Levomenthol). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) die überflüssige Kombination von Rosskastaniensamenextrakt oder Aescin mit anderen Wirkstoffen; b) Deklarationsmangel: im Beipackzettel fehlender Hinweis auf unterstützende Behandlungsmaßnahmen. Unter dem Testergebnis Hilfsstoffe führen zur Abwertung um zwei Noten: PEG/PEG-Derivate. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als 10 bis 1.000 mg/kg Diethylphthalat; b) mehr als ein Prozent Paraffine/paraffinähnliche Erdölprodukte und/oder apolare Silikonverbindungen; c) mehr als 10 mg/kg der in Kosmetika deklarationspflichtigen Duftstoffe, die Allergien auslösen können (Lyral, Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal); d) Salicylsäure. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung und dem Testergebnis Hilfsstoffe. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Kosmetische Mittel: Unter dem Testergebnis Maßgebliche Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: nicht oder nicht ausreichend belegter Nutzen für das jeweilige Produkt. Zur Abwertung um eine Note führt: Deklarationsmangel: fehlende Hinweise auf unterstützende Maßnahmen bei Venenschwäche. Unter dem Testergebnis Weitere Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) mehr als 100 mg/kg Delta-3-Caren; b) mehr als 10 mg/ kg polyzyklische Moschus-Verbindungen; c) mehr als 1.000 mg/kg Diethylphthalat; d) PEG/PEG-Derivate. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als ein Prozent Paraffine/paraffinähnliche Erdölprodukte und/oder apolare Silikonverbindungen; b) deklarationspflichtige Duftstoffe, die Allergien auslösen können (Lyral, Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal); c) mehr als 10 bis 1.000 mg/kg Diethylphthalat; d) Methylsalicylat. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: Umkarton, der kein Glas schützt und keine weitergehenden Informationen enthält. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Maßgebliche Inhaltsstoffe und dem Testergebnis Weitere Inhaltsstoffe. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Testergebnis Weitere Inhaltsstoffe um eine Note.
Testmethoden: Formaldehyd/-abspalter (in allen äußerlich anzuwendenden Präparaten): saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol, Fotometrie. Halogenorganische Verbindungen (in allen äußerlich anzuwendenden Präparaten): a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Diethylphthalat/Duftstoffe, die Allergien auslösen können/weitere Duftstoffe/Moschus-Verbindungen/Cashmeran/Majantol: Extraktion mit MTBE, GC-MS. Delta-3-Caren: Extraktion mit MTBE, GC-MS. Dioxan: HS-GC-MS. Methyleugenol: GC-MS. Paraffine/Silikone: HPLC-RI, GC-MS. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST-Magazin 7/2010. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.
Anbieterverzeichnis: siehe Seite 142.

Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlages dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

Unsere Empfehlungen

■ Venenerkrankungen gehören grundsätzlich in die Hand eines Arztes, am besten eines Phlebologen.
■ Auch wenn sie bei sommerlichen Temperaturen eher unbeliebt sind: Kompressionsstrümpfe sind das A und O bei der Behandlung chronischer Venenleiden.