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Verwunschene Seen und wilde Wälder


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ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 25.08.2022

Schorfheide in Brandenburg

Ein schönerer Arbeitsplatz als dieser Wald lässt sich kaum denken – eine grüne Kathedrale himmelhoher Bäume, in der die Sonne goldene Flecken auf den Boden malt. Dazu eine Luft, die man auf Flaschen ziehen müsste mit ihrem würzigen, erdigen Duft. Kein Wunder, dass Revierförster Lutz Hamann seinen Beruf für den schönsten der Welt hält und in seiner Begeisterung Erich Kästner als Bruder im Geiste zitiert. „Die Seele wird vom Pflastertreten krumm“, heißt es da, und weiter: „Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.“ Von der heilenden Kraft der Bäume, wie sie der Dichter beschreibt, ist auch Lutz Hamann überzeugt.

Und er hat ein prominentes Beispiel dafür, dass speziell sein Wald rund um das Jagdschloss Hubertusstock die segensreiche Kraft hat, Menschen zusammenzuführen.

So konnten Erich Honecker und Helmut Schmidt, seinerzeit ...

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... die Staatschefs der DDR und der Bundesrepublik, aus bekannten Gründen anfangs so gar nicht miteinander. Doch nach einer gemeinsamen Wanderung durch den Forst von Hubertusstock war das Eis gebrochen. Das grüne Sofa, auf dem bei- de anschließend lachend für die Fotografen Platz nahmen, steht heute im Jagdschloss Hubertusstock. Dort können Besucher die Szene aus dem Jahr 1981 nachstellen – und in der ehemaligen Suite von Erich Honecker übernachten, der über viele Jahre jeden Dienstag zur Jagd in die Schorfheide kam. Selbst im Sommer 1989, als tausende DDR-Bürger die Botschaften in Prag und Budapest besetzten, um ihre Ausreise zu erzwingen, fuhr Honecker nach der Politbürositzung in die Schorfheide, am 8. November 1989 erlegte er seinen letzten Hirsch.

„Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.“

Lutz Hamann Revierförster im Wald des Jagdschlosses Hubertusstock, zitiert Erich Kästner

Bio-Idylle im Erdhügel

Diese Ausstellung im 1680 erbauten Jagdschloss des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg ist ein optimaler Teaser für Urlaubstage in der Region; ohnehin gilt das adrette 1.700-Einwohner-Städtchen Groß Schönebeck als Tor zur Schorfheide. Hier versteckt sich auch die wohl originellste und nachhaltigste Unterkunft von ganz Brandenburg: Die drei Erdhäuser der tatkräftigen, temperamentvollen Marina Radow, die allein fünf Jahre für die Baugenehmigung kämpfte.

Inzwischen sind die drei Lehmhäuser fertig, brauchen weder Gas, noch Kohle oder Öl und sitzen dermaßen eingekuschelt in einem Erdhügel, dass sie selbst bei der größten Sommerhitze mit kühlen 18 Grad überraschen. Für Warmwasser und Wärme sorgt die Fotovoltaik mit Speicherbatterien. Alle Möbel sind bildschöne Unikate, Maßarbeiten lokaler Zimmerleute und mitsamt den Stoffen feinstes Bio. Selbst die Trittsteine im idyllischen Naschgarten, den Pflanzenliebhaberein Marina Radow mit Obstbäumen, Blumen, Nistkästen und Beerensträuchern angelegt hat, sind versickerungsfähig und lassen das Regenwasser passieren (Infos Seite 110).

Von dieser „Ferienoase in der Schorfheide“, wie die herzliche Gastgeberin ihr Werk nennt, ist man in zehn Autominuten am Werbellinsee, wo gleich mehrere Highlights warten: die malerische Uferpromenade und die Badewiese in Altenhof, der solargetriebene Katamaran, der lautlos über den 55 Meter tiefen See fährt, und die zwei schönsten Restaurants der ganzen Schorfheide – das Café Wildau am Westufer mit Terrasse am See und die Alte Fischerei, die am Ostufer auf Stelzen im Wasser steht. Für Theodor Fontane war „der Werbellin“ ein „Märchenplatz“ und der schönste See der Region. Heute kann man hier auf den Spuren des Dichters wandern.

Vogelparadies als Erbe der Eiszeit

Tatsächlich hat die Schorfheide mehr als 200 Seen, 60 davon zum Baden, und vom nahen Biorama kann man gleich den nächsten sehen. Einst war das Biorama ein maroder Wasserturm, bis ihn eine spleenige Engländerin kaufte, mit viel Engagement und noch mehr Geld sanierte und mit einem Treppenturm, Aufzug und einer Aussichtsplattform versah. Seither bietet der Turm einen prächtigen Rundblick auf die Schorfheide, das Städtchen Joachimsthal – eine Gründung des Kurfürsten Joachim Friedrich, der hier die erste märkische Glashütte einrichtete – und den nahen Grimnitzsee.

Der ist genaugenommen eine riesige Mulde, kaum mehr als zwei Meter tief. Die Gletscher der letzten Eiszeit haben ihn aus dem Boden geschürft, und seine geringe Wassertiefe macht ihn zum Vogelparadies. Ein 13 Kilometer langer Rad- und Wanderweg führt rundherum und ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis: Im Frühjahr brüten die Rohrsänger und die Löffelenten sind auf der Durchreise. Im Sommer sieht man Kraniche mit ihren Jungvögeln – und selbst vergnügt man sich an der Naturbadestelle am Feriendorf Grimnitzsee.

Im Herbst ist Drama angesagt, wenn Hunderte Blässrallen in Panik Schutz vor den Angriffen der Seeadler suchen. Mit 2,50 Metern Spannweite ist der Seeadler der größte heimische Vogel – und als bundesdeutsches Wappentier weiß er, was sich gehört und bleibt auch im Winter im Land, während der Fischadler die kalte Zeit in Afrika verbringt. Wenn das Laub im Herbst gefallen ist, werden die Nagespuren der Biber sichtbar und im Neuschnee kann man die Spuren der Fischotter entdecken.

Des Kaisers neue Kleider

Und wie vertreibt man sich sonst noch die Zeit in der Schorfheide, wenn man gerade nicht am malerischen Werbellinkanal oder durch die uralten Wälder wandert? Vielleicht mit einem Besuch im Kaiserbahnhof bei Joachimsthal, der putzig wie ein Lebkuchenhaus am Bahngleis steht. Kaiser Wilhelm II wechselte hier auf dem Weg von Berlin zur Jagd im Hubertusstock sowohl das Gefährt (vom Zug in die Kutsche) als auch das Outfit (von der Kaiserkluft in die Jagdklamotten). Heute kann man unter dem Tonnengewölbe heiraten und im Sommer Hörspielen lauschen. Wer mit Kindern unterwegs ist, wird unbedingt den Wildpark Schorfheide besuchen und den spannend aufbereiteten Geopark Eiszeitland in Groß-Ziethen.

Und dann sind da noch drei unterschiedliche Attraktionen der Schorfheide jenseits ihrer Naturoasen. Das ehemalige Zisterzienserkloster Chorin feiert in diesem Jahr sein 750. Bestehen, ein mächtiger, gotischer Backsteinbau, der mit dem jährlichen Musiksommer zu Konzerten und mit seiner Dauerausstellung das ganze Jahr über zur Besichtigung lockt. In unmittelbarer Nachbarschaft lernt man bei einem geführten Rundgang durch das Öko-Dorf Brodowin die Herausforderungen kennen, die Deutschlands größter Demeter-Betrieb zu meistern hat, der 1.200 Hektar bewirtschaftet, eine Meierei betreibt und nebenbei ganz Berlin mit Bio-Ware versorgt.

Bleibt zum Abschluss ein Besuch in der Grumsiner Brennerei im verträumten Altkünkendorf. Dort zaubert man in einem restaurierten Speicher aus fast vergessenen, rekultivierten und ökologisch erzeugten Obst- und Getreidesorten edle Brände und Obstliköre mit dem eiszeitlichen Mammut im Zeichen. Nach der unterhaltsamen Führung darf man die prämierten Erzeugnisse, schon leicht angesäuselt, im Hofladen weiter verkosten – und als nachhaltiges Souvenir mit nach Hause nehmen.

Infos auf einen Blick

HINKOMMEN

Mit der Bahn: Die Schorfheide liegt 65 km nordöstlich von Berlin. Vom Hauptbahnhof Berlin sind etliche Orte am Rande der Schorfheide wie Templin, Eberswalde oder Angermünde im Stundentakt zu erreichen. Die Heidekrautbahn (RB 27) pendelt zwischen Berlin-Karow und Groß Schönebeck. Der Werbellinsee-Bus (Linie 917) verbindet am Wochenende und an Feiertagen Joachimsthal, Eichhorst und Finowfurt. Die Linie 915 fährt stündlich (Sa + So alle zwei Stunden) nach Altenhof an den Werbellinsee. bbg-eberswalde.de

Mit dem Auto: Von Frankfurt/Main nach Groß Schönebeck sind es 610 km, von Hamburg 270 km, von Leipzig 240 km; vor Ort fährt man am schönsten nicht über die A11, sondern über die einsamen Landstraßen und herrlichen Alleen.

ÜBERNACHTEN

Schlafen im Erdhaus, Groß Schönebeck Drei Themenzimmer stehen zur Wahl, jedes mit Bad und Terrasse, dazu Outdoor-Betten, Tonnensauna, Grillhütte, Pizzaofen, freier Blick auf das Damwild-Gehege und die Jägerstube zum Schmökern. Im Naschgarten darf sich jeder frei bedienen. schorfheide-oase.de

Ringhotel Schorfheide, Joachimsthal Tagungshotel auf dem Gelände des Jagdschlosses Hubertusstock, 80 nachhaltig ausgestattete Zimmer und vier Bungalows mitten im Wald, mit Restaurant und Biergarten. ringhotel-schorfheide.de

Fontane Hotel, Altenhof An der Seepromenade in Altenhof eröffnete 2018 das Fontane Hotel seine Pforten, 23 Zimmer, zwei Restaurants, eigene Badestelle und Dachterrasse. fontanehotel.com

Bungis am Grimnitzsee Ideal für Familien: 28 Ferienhäuser für je vier Personen inklusive Bettwäsche, Strom, Wasser, Heizung und Indoor-Abenteuer, ab 79 Euro pro Nacht und Bungalow. bungis.de

FeWos am Werbellinkanal Gemütliche Ferienwohnungen mit Bad und Küche im Ortsteil Rosenbeck ab 38 Euro pro Nacht für zwei Personen, Mitinhaber Stefan Kontny serviert ein sensationelles Frühstück. Info und Buchung: info@salzwerk-berlin.de

ESSEN

Café Wildau Die idyllische Terrasse mit Seeblick gehört zum gleichnamigen Hotel, ist für alle zugänglich und wohl die schönste Outdoor-Adresse am Werbellinsee. Wildau 19, Tel 033363-52630, tägl. 12–20.30 Uhr, cafe-wildau.de

Alte Fischerei Fischräucherei und Restaurant auf dem Wasser. Am See 3 in Altenhof, Tel. 033363-3141, tägl. ab 11.30 Uhr, altenhof-werbellinsee.de/Alte-Fischerei

Klostercafé Chorin Das Café im Klosterhof wird vom nahen Öko-Dorf Brodowin betrieben und bietet Snacks, Kuchen und Eis in bester Bio-Qualität. April–Oktober tägl. 10–18 Uhr, sonst Sa, So 11.30–16 Uhr, Jan.–April geschlossen. kloster-chorin.org/klostercafe

KaffeeKonsum Kultiges Ausflugslokal im alten „Konsum“ in Wolletz am Wolletzsee. Serviert werden hausgemachte Kuchen und regionale Hits wie Black Angus-Beefburger vom Biotier vom Gut Kerkow. April–Okt. Mi–So 11–18 Uhr, Nov.–März Mi–So 12–17 Uhr, Tel. 033337 519090, kaffee-konsum.de

ERLEBEN

Groß Schönebeck: Ausstellung „Jagd und Macht“ Die Dauerausstellung im Jagdschloss Schorfheide zeigt die Ära preußischer Könige und deutscher Kaiser, die in der Schorfheide auf die Jagd gingen. Mit Filmen und vielen Schaustücken erlebt man in der benachbarten Museumsscheune die Zeit der Weimarer Republik über die NS-Diktatur bis zur DDR und der Wende. Unbedingt anschauen: der multimediale Begleitfilm zur Ausstellung in der Remise des Jagdschlosses (bei der Tourist-Info), ganzjährig Di–So 10–12.30, 13–17 Uhr. schorfheide-museum.de/de/ausstellung

Groß Schönebeck: Wildpark Schorfheide Kurz hinter dem Ortsausgang führen sieben Kilometer Wanderwege durch eine Wald- und Wiesenlandschaft mit Freigehegen für Wildtierarten, die in der Schorfheide heimisch sind oder waren. Mit Streichelgehege und Spielplatz. Beliebt sind die Vollmond-Wolfsnächte, bei denen die Wölfe gefüttert werden, für die Gäste gibt es Fingerfood und Fackeln. Täglich 9–19 Uhr (Einlass bis 17 Uhr), wildpark-schorfheide.de

Neben dem Wildpark liegt ein Wald-Hochseilgarten mit acht Kletterparcours für Erwachsene und Kinder ab fünf Jahren. kletterwald-schorfheide.de

Werbellinsee: Solar Explorer Das 18 Meter lange, solar betriebene Forschungsschiff bietet von Mai bis Oktober tägliche Fahrten. Der Katamaran liegt meist in Altenhof am Steg des Wassersportclubs, wenige Meter nördlich der Badewiese, Tel. 03331 298083, solar-explorer.de/erleben

Werbellinsee: Rundfahrt Der historische Dampfer Altwarp der Reederei Wiedenhöft pendelt ab/bis Joachimsthal mit Zwischenstopps. Rundfahrt Erwachsene 9 Euro, Kinder 5 Euro, reederei-wiedenhoeft.de

Joachimsthal: Kaiserbahnhof Wilhelm II. ließ den Bahnhof im Jahr 1898 bauen. Der Künstler Holger Barthel schuf die Poetischen Bahnhofslaternen mit Bildern und Gedichten, um den Reisenden von heute die Zeit zu vertreiben. Ostern bis September Fr–Mo 11–16 Uhr, amt-joachimsthal.de

Joachimsthal: Biorama-Projekt Treppen und ein Aufzug führen auf den ehemaligen Wasserturm mit Panoramablick. In der Weißen Villa am Fuß des Turmes ist die Ausstellung „Space Rocks“ zu sehen. Turm und Galerie sind ein privates Projekt der Engländerin Sarah Phillips, die auch das kleine Café Quadrat am Ort betreibt. Tel. 033361-64931, April bis Ende Oktober Do–So 11–18 Uhr, Eintritt 4 Euro, Kinder 1 Euro. biorama-projekt.org

Groß Ziethen: Geopark Eiszeitland Die Seen, Hügel und Findlinge der Region sind Zeugen der Eiszeit, die in zehn Themenbereichen interaktiv erklärt wird. Man betritt die Eiszeit durch einen Gletschertunnel im Keller und wandert durch drei Etagen hinauf ins Heute. April bis Ende Oktober Mi–So 10–15 Uhr, 4 Euro Eintritt, Kinder bis 6 Jahre gratis, geopark-eiszeitland.de

Grimnitzsee: Vögel beobachten Bei Althüttendorf bietet eine Aussichtsplattform („Eulenturm“) freien Blick über den stillen Grimnitzsee und seine Vogelwelt. Im Herbst rasten hier täglich hunderte Vögel ehe sie in wärmere Gefilde fliegen. Der Naturbeobachtungspunkt ist rund um die Uhr geöffnet, Picknicktische und WC.

Altkünkendorf: Grumsiner Brennerei Jeden Samstag um 14.15 Uhr startet die einstündige Führung mit Verkostung (15 Euro), die auch in den historischen Gewölbekeller führt, wo die Brände und Liköre in Holzfässern reifen. grumsiner.de

Kloster Chorin Die ehemalige Zisterzienserabtei aus dem 13. Jh. gilt als „Wunder in Backstein“. Den Park hat Peter Joseph Lenné angelegt, der auch die Parklandschaft von Schloss Sanssouci gestaltete. Dauerausstellung und Konzerte, Führungen. kloster-chorin.org

Öko-Dorf Brodowin Von sieben Seen umgeben liegt das Öko-Dorf im südöstlichen Winkel des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Aus der ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) wurde 1991 der größte Demeter-Betrieb Deutschlands. Bei der Hofführung geht es zu den Kühen, Kälbern und Ziegen, Termine online; Hofladen und Restaurant, Tel. 01 74 /2 957 861, brodowin.de

Wanderurlaub: Einmal rundherum Auf dem 135 Kilometer langen Weg „Rund um die Schorfheide“ erlebt man in sieben Etappen die Landschaften des Biosphärenreservats. Der Rundweg startet in Eberswalde und führt zu vielen Highlights der Region. Insgesamt bietet die Schorfheide 350 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege, mit die schönsten sind die Rundwege am Hubertusstock. rundumdieschorfheide.de, schorfheide.de/unterwegs/wandern.html

INFO UND SOUVENIRS

Tourist Information Groß Schönebeck In der Remise des Jagdschlosses gibt es alle Infos, Zimmervermittlung und Ausflugstipps, außerdem originelle Mitbringsel und lokales Kunsthandwerk: Filz-, Holz- und Glaskunst, Keramik-Geschirr und Schmuck. Mai-Sept. Dienstag-Sonntag 10–12.30 und 13–17 Uhr, sonst bis 16 Uhr, Tel. 033 393-65 777, schorfheide.de