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WELTBILD


Terra Mater - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 16.09.2021

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MORGENSTUND’ BRINGT GOLD IN DEN WALD

KUTTA, INDIEN. Fotografen geraten häufig ins Schwärmen, erzählen sie von der „Goldenen Stunde“. Um präzise zu sein, gibt es diesen Glücksmoment sogar zweimal täglich: kurz nach Sonnenauf- und kurz vor Sonnenuntergang. Hier sind wir Zeugen, wie im Nagarhole-Nationalpark die Sonne den morgendlichen Nebel verscheucht. Goldene Lichtstrahlen kriechen durchs Geäst, werfen lange Schatten und fügen dem Wald eine neue Dimension hinzu.

Und dann huscht noch ein Langur den Baum hinauf und macht die Aufnahme perfekt.

Der englische Naturfotograf ist ein detailverliebter Perfektionist – ein Charakterzug, der in seinem ...

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... Genre kein Nachteil ist und ihm bereits viele Auszeichnungen ein gebracht hat. So wurde er bereits mehrfach als Bird Photographer of the Year ausgezeichnet.

KAMPF UMS ÜBERLEBEN

LAIKIPIA COUNTY, KENIA. Das Nördliche Breitmaulnashorn ist schon fast ausgestorben:

Zwei Weibchen leben noch, Fatu und Najin (im Bild), beschützt von Wildhütern, wie hier Zacharia Kipkirui. Außerdem erhalten sind noch Spermien eines toten Bullen und im Labor befruchtete Eizellen. Deutsche Forscher versuchen, mithilfe einer artverwandten Leihmutter eine Nachzucht zu starten. Doch bisher sind diese Versuche gescheitert.

Der Journalist und Fotograf arbeitet aktuell am Projekt „Kindred Guardians“: Dieses beschreibt Menschen, die sich weltweit dem Schutz gefährdeter Tiere widmen. Justin Mott ist Amerikaner und lebt in Vietnam.

UND PLATZ EINS GEHT AN …

BEKASI, INDONESIEN. Gäbe es Olympische Spiele im Tierreich, wären die Ameisen wohl eine Bank für die Gold medaille im Gewichtheben. Diese Weberameise balanciert die Frucht einer Rose – eine Hage butte – zum Nest, die etwa das Hundert fache ihres Körpergewichts wiegt.

Auf uns Menschen umgelegt ist das so, als würden wir mit einem Elefanten jonglieren.

Die Naturaufnahmen des indonesischen Fotografen zählen zu den tollsten weltweit. Das Erstaunliche: Ob Schlangen, Insekten oder Vögel – Dzul Dzulfikri fotografiert alles in seinem eigenen Garten.

DAS ANTLITZ DES WINTERSTURMS

PLOBANNALEC-LESCONIL, FRANKREICH. Mit etwas Fantasie lassen sich in der Natur immer wieder kuriose Dinge entdecken. Wurzeln, die Schlangen gleichen. Wolken, die aussehen wie fliegende Untertassen. Oder eine Riesenwelle, in der ein Fingerschnippen lang das Porträt des Meeresgottes Poseidon auftaucht. Was für ein glücklicher Zufall, dass genau in diesem Moment ein furchtloser Fotograf zur Stelle war, der sich vom Sturm „ Justine“ nicht hatte abschrecken lassen.

FOTO: MATHIEU RIVRIN

Der französische Fotograf, geboren 1989 in Brest, entwickelte bereits früh ein Naheverhältnis zur Landschaft seiner Heimat, der Bretagne.

WENN IHR NICHT ABZISCHT, TAUCHE ICH UNTER

ORELLANA, ECUADOR. Der Schwarze Kaiman lebt im Amazonasbecken und wird bis zu sechs Meter lang und an die 300 Kilogramm schwer. Das macht ihn gemeinsam mit dem Orinoko-Krokodil zum größten Prädator Südamerikas. Angriffe auf Menschen sind rar; kommt man den Tieren allerdings so nah wie die Fotografin Karine Aigner, könnte der Kaiman vielleicht eine Ausnahme machen. In diesem Moment haben die beiden Quälgeister über seinem Auge das Tier aber wohl mehr beschäftigt.

FOTO: KARINE AIGNER

Die Leidenschaft der US-Amerikanerin ist das Erzählen von Tiergeschichten – von ihrem Verhältnis untereinander und zu uns Menschen. Sie ist Mitglied der International League of Conserva tion Photographers und lebt in Washington, D. C.

UND MORGEN GEHT’S HINAUS AUFS MEER

SUNDARBANS, BANGLADESCH. Die Fischgründe in den Sundarbans, den Mangrovenwäldern im Mündungsgebiet der Flüsse Brahmaputra, Ganges und Meghna, zählen zu den ergiebigsten der Welt. Trotzdem ist das Fischen Schwerarbeit und ein Job für die gesamte Familie: Während die Männer auf dem Meer unterwegs sind und später den Fang verkaufen, trocknen und reparieren die Frauen und Kinder an Land die Netze.

Diese beiden Burschen haben offenbar schon frei: Vielleicht träumen sie davon, selbst hinauszufahren und das Meer der Netze gegen den richtigen Ozean einzutauschen.

FOTO: ABHISHEK BASAK

Der Inder, geboren 1990 in Kolkata, studierte zuerst Marketing, ehe er sich der Fotografie zuwandte. In seiner Freizeit unterrichtet Basak an einer Fotoschule und betreut Nachwuchsfotografen.