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Wer bist du, großer Vogel?


Terra Mater - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 16.09.2021

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FEUERHORNVOGEL

Wissenschaftlicher Name Buceros hydrocorax

Verbreitungsgebiet Philippinen

Der prächtige Schnabel samt Aufsatz, den Männchen wie Weibchen besitzen, ist eine optische Täuschung. Er besteht aus schwammartigem Knochen- und Horngewebe und somit hauptsächlich aus Luft. Über seinen Nutzen rätseln Ornithologen: Ist er ein Resonanzkörper, oder funktioniert er – ähnlich wie beim Tukan – als eine Art Klimaanlage? Interessant die Nachwuchspflege: Das Weibchen verbringt dafür bis zu drei Monate eingemauert in einer Baumhöhle.

ROTKARDINAL

Wissenschaftlicher Name Cardinalis cardinalis

Verbreitungsgebiet östliche USA bis Guatemala

Nördliche Rotkardinäle sind ambitionierte Sänger; einige Exemplare beherrschen mehr als ein Dutzend Gesangsvariationen. Gerne konzertieren die Tiere im Duett, was ihnen den Spitznamen Virginia-Nachtigall eingetragen ...

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... hat. Früher als Heimtier beliebt, sind sie in den USA und Kanada inzwischen streng geschützt und die offiziellen Staatsvögel in sieben US-Bundesstaaten. Der stets leicht gereizt wirkende Blick der Rotkardinäle erklärt auch, warum sie eine Hauptrolle spielen in den Computerspielen und Animationsfilmen namens Angry Birds.

EMU

Wissenschaftlicher Name Dromaius novaehollandiae

Verbreitungsgebiet Australien

Die Zeiten, in denen die Vorfahren der Emus den Himmel beherrschten, sind seit Jahrmillionen vorbei: Die Flügel der modernen Emus sind bloß noch Stummel. Originellerweise ist der Emu (der mit dem ähnlichen Afrikanischen Strauß nicht verwandt ist) ein Zugvogel: Im kräftesparenden Trott wandert er in Gruppen von bis zu tausend Tieren in Richtung neuer Weidegründe. Wenn es einmal schnell gehen muss, laufen die Tiere aber auch bis zu 50 Kilometer pro Stunde.

TRAUERSCHWAN

Wissenschaftlicher Name Cygnus atratus

Verbreitungsgebiet Australien

Der Trauerschwan setzt auf drei Farben, die dritte zeigt er nur, wenn er die Flügel ausbreitet – dann werden die weißen Schwungfedern sichtbar. Besonders auch seine Anatomie: Der Trauerschwan hat 31 Halswirbel, das macht seinen Hals besonders beweglich. Damit kommt er beim Grundeln – also bei der Nahrungssuche unter Wasser – in jede noch so unzugängliche Ecke.

FEUERRÜCKENSPECHT

Wissenschaftlicher Name Dinopium javanense

Verbreitungsgebiet Süd-und Südostasien

Wenn sich jemand mit der neuen Zeit gut arrangiert hat, dann er: Der Feuerrückenspecht lebt sowohl in unberührten Wäldern als auch auf Golfplätzen. Seine Nahrung klopft er nicht aus dem Holz – er sondiert vielmehr Stamm und Rinde und pickt dann Ameisen, Insektenlarven und andere Insekten auf.

Für Ornithologen ist der kleine Bursche gut verfolgbar: zum einen, weil er immer hektisch wirkt, wenn er von Baum zu Baum turnt; zum anderen auch, weil Männchen und Weibchen im Flug ständig lautstark kommunizieren.

SATTELSTORCH

Wissenschaftlicher Name Ephippiorhynchus senegalensis

Verbreitungsgebiet Afrika

Mit seiner imposanten Körpergröße von 1,5 Metern und einer Flügelspannweite von 2,5 Metern ist der Sattelstorch einer der größten flugfähigen Vögel der Welt – wiegt dabei aber lediglich 6 Kilogramm.

Im Gegensatz zum bei uns bekannten Weißstorch ist der Sattelstorch kein Zugvogel. Er lebt ganzjährig in Afrika und trifft dort seinen deutlich kleineren Verwandten höchstens im Winter.

ROSALÖFFLER

Wissenschaftlicher Name Platalea ajaja

Verbreitungsgebiet USA (Süd), Karibik, Südamerika

Was für ein Glück: Der hübsche Sumpf- und Wattbewohner hat die schlimmsten Jahre hinter sich. Nämlich diejenigen, als er wegen seiner Federn gejagt und fast ausgerottet wurde. In der Modewelt galten die Federn vor knapp 100 Jahren als unverzichtbares Accessoire und wurden gleichsam in Gold aufgewogen.

Heute müssen sich die Vögel etwa in Floridas Everglades nur noch vor Alligatoren und Raubkatzen vorsehen, wenn sie auf der Nahrungssuche durch das seichte Brackwasser stelzen.

INKASEESCHWALBE

Wissenschaftlicher Name Larosterna inca

Verbreitungsgebiet Pazifikküste Südamerikas

„Das ist der Salvador DalÍ der Vogelwelt!“, ist Tim Flach überzeugt. Der „Schnurrbart“ dieses geschickten Raubvogels besteht aus rund fünf Zentimeter langen Federbüscheln, wobei gilt: je länger, desto besser.

Ein markanter Schnurrbart steht nämlich für ein gut funktionierendes Immunsystem und – wir haben es geahnt – wird zur Balzzeit von den Weibchen (die diesen Schmuck ebenfalls besitzen) als Plus gesehen. Apropos: Im Hochzeitsflug vollführt das werdende Paar höchst akrobatische Flugmanöver.

PRACHTFRUCHT- TAUBE

Wissenschaftlicher Name Ptilinopus superbus

Verbreitungsgebiet Australasien

Der Lebensraum der Prachtfruchttaube sind immergrüne tropische Laubwälder sowie Mangroven und Plantagen. Hier tarnt ihr Federkleid sie (bunt die Herren der Schöpfung, die Täuber, grün die Damen, die Täubinnen) perfekt. Ihre Optik machte die Prachtfruchttauben schon früh zu beliebten Ziervögeln: Der Zoo in London präsentierte die ersten Exemplare bereits im Jahr 1865 – obwohl das eine gut geheizte Voliere und einen ganzjährigen Nachschub mit frischen Früchten notwendig machte.

HIMALAYA-GLANZFASAN

Wissenschaftlicher Name Lophophorus impejanus

Verbreitungsgebiet südliche Gebirgswälder des Himalaya

Die Federn des männlichen Glanzfasans schillern unregelmäßig grün, lila, rot und blau, dazu kommt ein schwarzer oder kupferfarbener Schwanz. In freier Wildbahn leben die Tiere in den bewaldeten Höhenlagen von 2.500 bis 5.000 Metern; bei höheren Schneelagen ziehen sie talwärts. Als Nachzucht sind sie weltweit beliebt, in Nepal haben es die Fasane zum Wappenvogel gebracht. Laut Daten der Welttierschutzorganisation IUCN nimmt die Zahl der Fasane zwar ab, gefährdet ist ihr Bestand aber noch nicht.