TEST Gruner Tee: Rot für grün

ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2012 vom 27.01.2012 ⋅ Seiten 32-39 ⋅ Lesedauer ca. 7 Min.

TEST Gruner Tee: Rot für grün

Gruner Tee gilt als gesund und belebend. Aber kann man Gruntee – der meist aus Ostasien kommt – nach der Atomkatastrophe von Fukushima noch trinken? Wir haben festgestellt: Es gibt ganz andere Probleme. Schon aber, dass es auch gute und sehr gute Produkte gibt.

Tee geht durch viele Hande, bevor er in der Tasse dampft. Das gilt besonders fur den Grunen. Denn der kommt haufig aus China, einem Land, in dem der Teeanbau – anders als in Indien oder Kenia – traditionell eher kleinteilig ist: Eine Bauernfamilie, die ihr Haus in der Regel mitten in der Farm hat, wirtschaftet fur sich selbst und liefert immer wieder kleine Ertrage bei einer Kooperative ab. Die Rechte, ein bestimmtes Stuck Land bewirtschaften zu durfen, werden oft von Generation zu Generation weitervererbt.

Klingt nach Idylle – fur die Importeure kann aber genau das ein gro.es Problem sein. Denn wenn tausend Landwirte an eine Sammelstelle liefern, kann kaum zuruckverfolgt werden, wer geschlampt hat, wenn mit dem Tee etwas nicht stimmt. Zu hohe Pestizidmengen auf einem Feld? In der Mischung geht’s ...

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