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Schlagzeilen Siegessäule - epaper Ausgabe 10/2017
Forever Young - Alte Tunte: Das SchwuZ wird 40. Lesbische Nächte: Die Kunst der Jeanne Mammen. Nachtschicht: Berlins neue Partywelten
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Lesen Sie das Editorial von Siegessäule - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Siegessäule - epaper die aktuelle Ausgabe 10/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Welcome to Berlin!
Berlin ist Anziehungspunkt für viele kreative LGBTI aus aller Welt, die die Stadt mit ihrer Kunst bereichern. SIEGESSÄULE-Redakteur Joey Hansom wünscht sich dabei von den Expats aber etwas mehr Wissen über die hiesige Kulturgeschichte

Im letzten Monat startete die Internetplattform i-D Germany eine Reihe mit dem Titel „Berlin’s New Drag“, in der sie diverse Drag-Gruppen der Stadt in Artikeln und Videos vorstellte. Ich habe Shows von allen vorgestellten Acts gesehen und war jedes Mal beeindruckt. Leider machten sich aber viele der Expat-Queens im Interview mit der „global platform for emerging talent“ komplett lächerlich, weil sie fraglos so gar keine Ahnung von Berlins vielfältiger Drag-Geschichte hatten. Diese Leute benutzen Berlin gerne als Aushängeschild ihrer persönlichen Markenbildung, haben aber null Plan, in wessen Fußstapfen sie hier treten. Eine Truppe glaubt, sie habe eine völlig neue Art des Drag erfunden: Perücke auf die Rübe, rein ins Kleid und drauf geschissen, ob das am Ende feminin oder glamourös aussieht. Ähm, sorry, aber neu ist das nicht! Berliner Tunten machen das schon seit Jahrzehnten so. Beispiele aus den 80ern wären Leute wie Pepsi Boston (die 1993 starb) oder Melitta Poppe (die man auch heute noch auf der SchwuZ-Bühne erleben kann und die in diesem Monat auf unserem Cover zu sehen ist). An einer anderen Stelle behauptet eine sehr bekannte zugezogene Queen, dass es in Berlin nur eine Dragszene gegeben habe, bis sie vor ein paar Jahren in die Stadt kam. Nun gäbe es viele. Ohne Frage hat sie derzeit einen großen Einfluss auf die Szene der Stadt, aber ihre Aussage ist trotzdem totaler Quatsch. Denn das würde bedeuten, dass die US-amerikanische Punk-Queen Paisley Dalton, die in den 00er-Jahren Dragshows auf einer selbst gezimmerten Bühne in einer Wohnung in der Samariterstraße veranstaltete, in genau der selben Szene unterwegs gewesen wäre wie die Federboa schwenkenden Travestiekünstler im Theater im Keller. An anderer Stelle behauptet ein Performer: „Wir sind Berlins berühmtestes Trash-Drag-Kabaret.“ Echt? Edith Schröders erster Film „Edith Schröder – Eine deutsche Hausfrau“ erschien bereits 1981 und sie performt seitdem durchgängig bis heute. Edith ist vielleicht irrelevant für i-D-LeserInnen, und auch ich bin kein großer Fan, aber wenn sich eine „The Real Housewife of Neukölln“ nennen sollte, dann sie. Warum benehmen sich diese jungen Queens aus aller Welt also, als hätten sie die Perücke neu erfunden? Zu Recht können sie stolz auf ihr Talent sein, sollten sich dabei aber lieber nicht als Genie ausgeben. Wer neu in eine Stadt zieht – und das gilt nicht nur für Dragqueens –, sollte versuchen, sich aus Respekt einen Überblick über die dortige Kultur und Kulturgeschichte zu verschaffen. Und wenn auch nur aus dem Grund, um nicht doof dazustehen, wenn einem das nächste Mal ein internationales Medium ein Mikrofon unter die Nase hält.

Welcome to Berlin!
Berlin attracts people from all over the world, including many creative types who enrich our culture. SIEGESSÄULE editor Joey Hansom wishes some of the expats would know a bit more about whose footsteps they are following in

Last month, i-D Germany ran a week-long feature titled “Berlin's New Drag”, presenting three of the city's various crews across several articles and videos. I've attended shows by all of them in the past and was impressed each time. Unfortunately, many of these expat queens sound like fools when talking to Vice Media's “global platform for emerging talent”, ignorant of Berlin's rich drag history. These kids are happy to use #Berlin as part of their branding efforts but are unaware of its cultural history. One troupe seems to have the impression that by throwing on wigs, without aiming to be feminine or even glamorous, they are charting new territory. The thing is, there have been Berliner queens doing this for decades. For example, there's Pepsi Boston (who died in 1993) or Melitta Poppe (who can still be seen onstage from time to time at SchwuZ, and on our cover this month). Elsewhere, a featured house mother and promoter asserts that previously, there was only one drag scene in Berlin, but after she moved here, there were many. There's no doubt she's made a big impact, but her claim is just bogus. That would mean that Paisley Dalton, the African-American punk who organized drag shows on the stage she built herself in a Samariterstraße flat, was in the same orbit as Theater im Keller, which offers a promenade of feather boas and tiaras for the cost of 30 euros (tapas not included). Another drag artist states that her posse, which has been around for a little over a year, is “Berlin's most famous trash-drag cabaret”. It's worth noting that Edith Schröder's first film, Eine deutsche Hausfrau, came out in 1981, and she is still performing onstage these days. She may be irrelevant to i-D readers, and I certainly have no interest in her schtick, but Frau Schröder is someone you could rightfully call the real housewife of Neukölln. It's all a bit ironic, because her recent “Neuköllnicals” touch on gentrification in Berlin. Why do these newbie queens seem so arrogant as they reinvent the wig? Is drag really supposed to take itself so seriously? These i-D-approved artists can take pride in their talent, but there's no need to pose as genius. Own the stage while you're on it, but know whose act you're following. Please, if you are going to move to a new city – and this is true for everyone, not just drag queens – gain an understanding of the culture that existed before you moved there. If for no other reason, so that you don't sound silly when a multinational broadcasting company sticks a microphone in your face.

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Kategorie Lifestylemagazine und Peoplemagazine

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20.10.2017  
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20.10.2017  
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20.10.2017