EN Bibliothek  Bibliothek Unsere Zertifikate für Ihre Sicherheit

Zeitschrift Dialog - epaper

Deutsch-Polnisches Magazin über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

 - mehr 
Leseprobe  
Schlagzeilen Dialog - epaper Ausgabe 119/2017
Jubiläum – 30 Jahre Magazin DIALOG Jubileusz – 30 lat Magazynu DIALOG
epaper-Einzelheft
Ausgabe 119/2017 vom 21.07.2017
3,99 EUR*
epaper-Einzelheft 3,99 EUR*
  • Ausgabe 119/2017 sofort nach der Bestellung lesen
  • viele weitere Vorteile entdecken
Stöbern Sie im Archiv vonStöbern Sie im Archiv von
Dialog - epaper
 

Ihre Vorteile bei der epaper-Bestellung

  • Mit dem Probeabo Dialog - epaper 30 Tage gratis testen
  • Mit dem Jahresabo 25% sparen im Vergleich zum Einzelheftkauf bei United Kiosk
  • Sicher und einfach bezahlen

    VISAMasterCardPayPalSofortüberweisungSEPA

  • Kostenloser Trusted Shops Käuferschutz für noch mehr Sicherheit
  • epaper auf 5 Geräten gleichzeitig lesen: im Web & per App
Dialog - epaper (PDF) für iPhone & iPadDialog - epaper im Google Play StoreDialog - epaper im Amazon Shop für Android Appsepaper lesen und United Kiosk Konto verwalten in der Bibliothek

Lesen Sie das Editorial von Dialog - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Dialog - epaper die aktuelle Ausgabe 119/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Eine große Herausforderung für die Europäische Union stellen die neuen nationalen Egoismen dar, ausgelöst durch die Angst vor der Globalisierung und langjährige ökonomische Krisen, vor allem im Süden des Kontinents. Ausdruck kurzsichtiger, egoistischer Haltungen ist nicht nur der Brexit, sondern auch fehlende europäische Solidarität gegenüber Flüchtlingen und jenen EU-Mitgliedsstaaten, die die meiste Last der Hilfe auf ihre Schultern genommen haben für Flüchtlinge aus den vom Krieg betroffenen Gebieten, aus dem Nahen Osten und Nordafrika. Europäische Solidarität, ein Schlüsselbegriff für die Politik der Europäischen Union, verliert an Glaubwürdigkeit. Die Haltung gegenüber den Herausforderungen von Migration hat gezeigt, wie viele europäische Staaten heute ein Problem damit haben, nationale Interessen mit dem europäischen Gemeinwohl zu verbinden. Abgesehen von den Folgen der Finanz- und ökonomischen Krise hat die EU mit dem Verständnis der europäischen Politik zu kämpfen. Es handelt sich hierbei um eine kulturelle Krise: Die Abneigung, die nationalen und regionalen Perspektiven mit der europäischen zu verbinden sowie die Unfähigkeit, das Prinzip der Subsidiarität bei den Herausforderungen unserer Zeit anzuwenden, bedeuten heute eine große Belastung für Europa. Krzysztof Czyzewski, Direktor der Stiftung „Pogranicze“ in Sejny, einer Initiative, die 2007 mit dem DIALOG-Preis ausgezeichnet wurde, gehört zu jenen Intellektuellen, die dafür plädieren, die EU solle sich heute nicht auf eine ökonomische Gemeinschaft einschränken, sondern mehr zu einem Kulturprojekt werden. In der vorliegenden DIALOG-Ausgabe veröffentlichen wir ein Gespräch Anna Matejas mit Krzysztof Czyzewski. Seit zwei Jahren führt Anna Mateja Gespräche mit herausragenden polnischen Intellektuellen für den DIALOG durch, um unseren Lesern die kulturellen und politischen Änderungen in Polen und Europa näherzubringen. Krzysztof Czyzewski betont in seinem Vortrag die Bedeutung christlicher Werte als einer Quelle, aus der wir schöpfen können, wenn wir ein gemeinsames Haus im multikulturellen Europa bauen. Unabhängig davon, ob wir Religions-der Kultur-Menschen sind, sollten wir uns von der christlichen Tradition nicht abwenden, denn sie ist mit der Haltung der Gastfreundschaft verbunden, die als Gastfreundschaft für den Anderen zu verstehen sei. Das 21. Jahrhundert, eine Zeit großer Völkerwanderungen und Migration, sieht er als eine enorme Herausforderung für unsere Empathie und den Dialog mit dem Anderen. Das Haus Europa wird erst dann stabil werden, wenn wir Europäer verstanden haben, welch großen Nutzen unsere Gastfreundschaft uns bringt.

Duzym wyzwaniem dla Unii Europejskiej sa nowe narodowe egoizmy, spowodowane strachem przed globalizacja oraz wieloletnimi ekonomicznymi kryzysami, szczególnie na poludniu kontynentu. Wyrazem krótkowzrocznych, egoistycznych postaw jest nie tylko brexit, ale takze brak solidarnosci europejskiej wobec uchodzców i tych panstw Unii, które wziely na siebie wiekszosc ciezaru pomocy dla uciekinierów z terenów, gdzie tocza sie wojny, z Bliskiego Wschodu i pólnocnej Afryki. Solidarnosc europejska, tak kluczowe dla polityki Unii Europejskiej pojecie, traci wiarygodnosc. Stosunek do wyzwan migracyjnych pokazal, jak bardzo wiele panstw europejskich ma dzis problem z laczeniem interesów narodowych z europejskim dobrem wspólnym. Unia nie tylko zmaga sie ze skutkami kryzysu finansowego i ekonomicznego, ale takze z rozumieniem polityki europejskiej. To kryzys kulturowy – niechec laczenia perspektyw narodowych, regionalnych i perspektywy europejskiej oraz nieumiejetnosc przetlumaczenia zasady subsydiarnosci na wyzwania naszych czasów sa dzis duzymi obciazeniami dla Europy. Krzysztof Czyzewski, dyrektor Fundacji „Pogranicze” w Sejnach, inicjatwy, która w 2007 roku otrzymala Nagroda DIALOGU, nalezy do tych intelektualistów, którzy postuluja, by UE nie ograniczala sie dzis do wspólnoty ekonomicznej, a stawala sie bardziej projektem kulturowym. W najnowszym numerze czasopisma publikujemy rozmowe Anny Matei z Krzysztofem Czyzewskim. Od dwóch lat Anna Mateja przeprowadza dla DIALOGU rozmowy z wybitnymi polskimi intelektualistami, aby przyblizyc nam zachodzace przemiany kulturowe i polityczne w Polsce i w Europie. Krzysztof Czyzewski w swoim wywodzie podkresla znaczenie wartosci chrzescijanskich jako zródla, z którego mozemy czerpac, budujac wspólny dom w wielukulturowej Europie. Niezaleznie od tego, czy jestesmy ludzmi religii czy kultury, podkresla, nie powinnismy uciekac od tradycji chrzescijanskiej, poniewaz jest ona zwiazana z postawa goscinnosci, rozumianej jako goscinnosc dla Innego. Wiek XXI to wedlug Czyzewskiego czas nie tylko wielkich wedrówek i migracji, ale takze wielka próba empatii i dialogu z Innym. Europejski dom bedzie tylko wtedy stabilny, jesli my, Europejczycy, bedziemy rozumieli, jakie korzysci daje nam postawa goscinnosci.

Basil Kerski

Folgen Sie Dialog - epaper


Gerne informieren wir, die United Kiosk AG, Sie kostenlos per E-Mail über neue Ausgaben von Dialog - epaper, aktuelle Aktionen und andere Produkte, wie zum Beispiel angebotene Zeitungen oder Zeitschriften. Wenn Sie damit einverstanden sind, klicken Sie einfach nach Eingabe Ihrer Daten auf den Button „gratis abonnieren“ und erklären Sie damit Ihre Einwilligung.
Falls Sie keine Infos mehr bekommen möchten, können Sie Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft hier widerrufen.

Steckbrief von Dialog - epaper

Erscheint quartalsweise , 4 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Format PDF downloaden, online als Stream

* inkl. Mehrwertsteuer und Servicepauschale für Einrichtung und Versand
TrustedShops Bewertung
-/5.0 
noch keine Produktbewertungen für Dialog - epaper
Leser und Leserinnen, die Dialog - epaper bestellt haben, bewerten dieses Produkt sicher über Trusted Shops. Sagen Sie uns Ihre Meinung:
Jetzt bewerten