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Schlagzeilen tu - Technik im Unterricht - epaper Ausgabe 165/2017
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Lesen Sie das Editorial von tu - Technik im Unterricht - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift tu - Technik im Unterricht - epaper die aktuelle Ausgabe 165/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Vom Kragsteingewölbe zum echten Gewölbe

Das älteste Mittel, eine offene Weite zu überspannen, einen Wasserlauf, ein Tor, eine Tür- oder Fensteröffnung, war der Balken. Zuerst war er aus Holz, später dann, wenn es auf Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit ankam, auch aus Stein. Einige archaische Steinbalkenbrücken haben sich bis heute erhalten.

Auf den Balken folgte baugeschichtlich die Kragbogentechnik. Sie arbeitete mit kleineren, leichter zu transportierenden Steinen und erreichte dennoch größere Spannweiten als die Balkentechnik. Kragbauten bestehen aus horizontal, meist ohne Mörtel aufgeschichteten Steinlagen. Um einen Bogen bzw. eine Wölbung zu erzielen, läßt man jede neue Steinlage über die darunterliegende hinausragen (auskragen). Die in der Wölbung sich gegenüberliegenden Steine werden aufeinander zugeschoben, so daß sich eine Verjüngung nach oben ergibt. Der obere Stein darf jedoch immer nur so weit vorspringen, daß sich sein Schwerpunkt noch über dem unteren befindet.

Nach mehreren auskragenden Steinlagen hat sich aber der Schwerpunkt des obersten Kragsteins über die unterste Lage hinausgeschoben. In dieser Situation verhindert das nach außen fortgesetzte Mauerwerk ein Abkippen der nach innen auskragenden Steine.

Das Auflagegewicht des einfassenden Mauerwerks stabilisiert den Kragbau. Diese statischen Gegebenheiten machen die Wölbung von Kragbauten steil und lassen den Bau massig erscheinen. Als Beispiel einer Kragsteinbrücke ist die Brücke von Eleutherna auf Kreta abgebildet (links). Sie wurde im 4. vorchristlichen Jahrhundert errichtet. Bei 9 m Länge, 5,4 m Breite und 4,6 m Höhe überspannt sie die für eine Kragsteinbrücke bemerkenswerte Weite von fast 4 m. Das Baumaterial sind sorgfältig behauene Kalksteinquader, die so aufeinander geschichtet sind, daß die einzelnen Steinlagen sich auf gleicher Höhe befinden. Exakt bearbeitete Form und sorgfältige Aufschichtung ergeben auch ohne Mörtel ein festgefügtes Mauerwerk, das die vorkragenden Steinblöcke sicher einbindet.

Gewölbe in Kragsteintechnik heißen auch „falsche Gewölbe“. Sie wurden zum echten Gewölbe weiterentwickelt. Während für die Kragsteintechnik die horizontale Lage der Bogensteine kennzeichnend ist, benutzen echte Gewölbe keilförmige Bogensteine und ordnen sie radial an. Sie zeigen also alle auf einen Mittelpunkt und stützen sich gegenseitig. Anders als Kragsteingewölbe sind echte Gewölbe in der Bauphase nicht stabil. Sie müssen durch Lehrgerüste gehalten werden, bis der Schlußstein gesetzt ist. Er erst macht die Konstruktion belastbar. Echte Gewölbe setzen ihre Last in einen schrägen Druck nach unten um, der im Widerlager aufgefangen werden muß. Das echte Gewölbe erschloß ganz neue Dimensionen in der Spannweite.

Es soll von den Etruskern erfunden worden sein, von denen es die Römer übernahmen. Diese brachten es im Gewölbebau zu großer Meisterschaft. Das Beispiel eines echten Gewölbes ist die Brücke über den Anio bei Salario in Italien. Giovanni Piranesi (1720 – 1778) hat sie im wiedergegebenen Stich dargestellt (rechts). Sie soll um 600 v. Chr. erbaut worden sein und wäre damit die älteste bekannte Römerbrücke. Ihr Bogen ist ein Halbkreis, so daß sich bei einer lichten Höhe von 11 m eine Spannweite von 22 m ergibt.

Winfried Schmayl

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Kategorie Zeitschriften für Pädagogik

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