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Lesen Sie das Editorial von SuchtMagazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift SuchtMagazin - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserin, lieber Leser

Der Mehrheit der Jugendlichen in der Schweiz geht es gut. Sie verfügen über eine unterstützende Familie und ein stabiles soziales Umfeld, gestalten aktiv ihre Freizeit und sind motiviert, die Anforderungen der Ausbildung und Berufswahl zu meistern. Jedoch gelingt nicht allen der Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter. Einige brauchen Unterstützung, da sie aufgrund bestimmter Vorerfahrungen, einer ungünstigen sozialen Ausgangslage oder bestehenden Erkrankungen besonders verletzlich sind. In diesem Zusammenhang ist häufig von «Vulnerabilität» die Rede. Doch was bedeutet dieser Begriff ? Und wie entsteht im Gegenzug Resilienz? Wie können besonders verletzliche Jugendliche und deren Familien erreicht und unterstützt werden? Und was denken Jugendliche selber über ihre Lebenssituation, soziale Ungleichheiten und ihre Zukunftsaussichten? Dies sind einige Fragen, die wir uns bei der Planung der aktuellen Ausgabe gestellt haben und auf welche die AutorInnen des Magazins Antworten geben.

Gelegentliches Risikoverhalten weist nicht zwingend auf Gefährdung hin. Substanzkonsum und abweichendes Verhalten können vorübergehend Teil eines Bewältigungsversuchs sein oder Funktionen bei der Identitätsentwicklung erfüllen. Vulnerabilität manifestiert sich nicht immer in klar sichtbarem Problemverhalten, sondern kann sich im Verborgenen entwickeln und erst später zum Tragen kommen. Konsens unter ForscherInnen und Fachleuten besteht darin, dass Gefährdung entsteht, wenn individuelle, familiäre, soziale und schulische Risikofaktoren kumulieren und gleichzeitig den Jugendlichen Halt und Kompetenzen fehlen, um den inneren und äusseren Anforderungen gerecht zu werden.

Die Früherkennung von Gefährdungslagen sowie die Frühintervention im Sinne einer frühzeitigen und geeigneten Unterstützung sind von zentraler Bedeutung, um die Entwicklungschancen von vulnerablen Jugendlichen zu stärken. Die Bezugspersonen aus dem direkten Umfeld der Jugendlichen tragen hierbei in zweierlei Hinsicht eine wichtige Verantwortung: Sie müssen Bereitschaft und vielleicht auch Mut mitbringen, hinzuschauen und zu handeln. Jedoch ist auch Augenmass nötig bei der Beurteilung von abweichendem Verhalten, um die Jugendlichen nicht unnötig zu stigmatisieren. Eine wirksame Früherkennung und Frühintervention fokussiert nicht allein auf das Risikoverhalten oder die Schwächen der Jugendlichen, sondern zielt auch darauf ab, ungünstige soziale Rahmenbedingungen zu erkennen und Ressourcen im Umfeld und bei den Jugendlichen selbst zu stärken.

der Schweiz existiert eine Vielzahl an Angeboten und Programmen, welche unter dem Begriff spaar «Früherkennung und Frühintervention» (F+F) eingeordnet werden können. An einer im Frühling 2018 durchgeführten Fachtagung hat sich gezeigt, dass F+F in vielen Settings auf wirksame Weise und mithilfe bewährter Instrumente umgesetzt wird. Jedoch wurde auch deutlich, dass die Begriff e breit angewendet und unterschiedlich interpretiert werden. Zudem wurde festgestellt, dass Organisationen und Fachleute ausserhalb des Suchtbereichs, die in ihrem Alltag mit vulnerablen Jugendlichen in Kontakt kommen, den Ansatz häufig kaum oder gar nicht kennen. Durch eine Schärfung der Begriff e, Transfer von Wissen, Multiplikation bewährter Angebote und Instrumente und letztlich Verbreitung des F+F-Ansatzes im Bereich der gesundheitlichen und sozialen Grundversorgung könnte F+F bei gefährdeten Jugendlichen weiter gestärkt werden. Nicht zuletzt bedingt eine gelingende Früherkennung und Behandlung vulnerabler Jugendlicher neben der Sensibilisierung und Zusammenarbeit der involvierten Fachleute auch den Einbezug der Betroffenen und Angehörigen.

Ich wünsche Ihnen eine spannende und anregende Lektüre.

Alwin Bachmann, stv. Leiter Infodrog
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