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8-4 Wochen BIS ZUR HOCHZEIT


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Hochzeitsplaner - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 07.01.2022

Artikelbild für den Artikel "8-4 Wochen BIS ZUR HOCHZEIT" aus der Ausgabe 1/2022 von Hochzeitsplaner. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

RECHTLICHES

FINANZ-CHECK

Nicht nur das Hochzeitsfest will finanziell durchdacht sein – wer den Bund fürs Leben schließt, sollte sich auch für den Alltag danach wappnen. Neben Veränderungen bei der Steuerklasse sollten auch Themen wie Altersvorsorge, Sparpläne, Investitionen und Schulden sowie das gewünschte Kontenmodell angesprochen werden. Das mag nicht ganz so spaßig sein wie Tortenessen, ist aber unbedingt notwendig für den Start in eine gemeinsame Zukunft!

Steuerliche Vorteile einer Hochzeit Finanziell lohnt sich Heiraten nur, wenn einer der Eheleute besser verdient als der andere. Das liegt am sogenannten Ehegatten-Splitting, bei dem das Einkommen zu gleichen Teilen auf beide Partner verteilt wird. Ein echter Vorteil ist, dass die Verluste des einen, zum Beispiel bei Selbstständigkeit, mit den Einkünften des anderen verrechnet werden können.

Ob eine gemeinsame oder getrennte Veranlagung besser ...

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... ist, könnt Ihr mit einer Steuer-Software selbst berechnen oder bei Steuerberater beziehungsweise Lohnsteuerhilfevereinen erfragen. Über die Kombination der Steuerklassen könnt Ihr selbst bestimmen.

Berufstätige Paare haben die Wahl zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen:

• Klasse III und V, wenn die Gehälter unterschiedlich hoch ausfallen

• Klasse IV/IV, wenn beide etwa gleich viel verdienen

• Klasse IV/IV mit Faktor – hier werden Pausch- und Freibeträge erst im Jahressteuerbescheid abgerechnet, wodurch monatliche Nachzahlungen ans Finanzamt gering gehalten werden.

GUT VERSICHERT

Rechtsschutz- oder Auslandskrankenversicherung lassen sich problemlos zusammenlegen, wodurch mehrere hundert Euro im Jahr gespart werden können. Bei Haftpflicht- und Hausratversicherungen müsst Ihr Euch erkundigen, welche Möglichkeiten es für Euch gibt.

Um Euch gegenseitig finanziell abzusichern, solltet Ihr das Bezugsrecht Eurer Lebens- oder Unfallversicherung ändern. Das gilt besonders, wenn bei zweiter Ehe noch der Ex-Partner im Vertrag aufgeführt ist.

DER EHEVERTRAG

Die Ehe ist vor allem ein Liebesbeweis, ein romantisches Versprechen für die Ewigkeit. Dennoch entsteht gleichzeitig ein umfassendes rechtliches Wirtschaftsverhältnis, das vom Gesetzgeber geregelt ist. Doch die juristischen Rahmenbedingungen bieten nicht für alle Paare die optimale Form. Ein Ehevertrag ist daher ein Instrument, Eure Ehe ganz individuell zu regeln. Oftmals denkt man bei Eheverträgen nur an Vereinbarungen zu Unterhalt oder Gütertrennung im Fall einer Scheidung. Doch endet eine Ehe beispielsweise durch den Tod eines Partners, bietet ein Ehevertrag ebenfalls individuelle Regelungen, jeder Punkt kann im Einzelnen modifiziert werden. Umso erstaunlicher ist es, wie wenig Paare von einem Ehevertrag Gebrauch machen.

Die gesetzliche Regelung Bevor Ihr Euch für oder gegen einen Ehevertrag entscheiden könnt, müsst Ihr wissen, welches rechtliche Verhältnis Ihr mit der Heirat eingeht, ohne etwas vertraglich festzulegen. Denn gerade beim Regeln der Eigentumsverhältnisse gibt es weit verbreitete Irrtümer. Wenn es durch einen Ehevertrag nicht anders bestimmt wird, ist der gesetzliche Güterstand die sogenannte „Zugewinngemeinschaft“.

Im Falle einer Scheidung wird hier das während der Ehe erworbene Vermögen zwischen den Ehepartnern hälftig geteilt. Außerdem haftet keiner für die Schulden des Anderen, keinem gehört etwas vom ursprünglichen Eigentum des Anderen.

Warum einen Ehevertrag? Generell gilt, dass zum Zeitpunkt der Hochzeit das Vermögen beider Partner festgehalten wird. Im Falle einer Scheidung wird das Endvermögen beider Partner, abzüglich von Schulden, berechnet und das Anfangsvermögen davon abgezogen. Die Differenz ist der Zugewinn. Wer den höheren Zugewinn hat, muss an den anderen die Hälfte der Differenz zahlen.

Ein Beispiel kann dies verdeutlichen: Partner A hatte bei der Heirat 5.000 Euro Schulden. Partner B hatte keine Schulden und auch keine Rücklagen. Beide sind berufstätig. Partner A zahlt seine Schulden ab, Partner B investiert in die eigene Altersvorsorge in Form einer Lebensversicherung. Bei Einreichen der Scheidung beträgt die Lebensversicherung von Partner B 5.000 Euro. Partner A hat die Schulden abbezahlt, sonst ist kein Vermögen vorhanden. Eigentlich haben beide während der Ehe 5.000 Euro erwirtschaftet.

Und trotzdem hat Partner A dem Gesetz nach keinen Zugewinn, da das Gesetz kein negatives Anfangsvermögen kennt. Partner B hat hingegen einen Zugewinn von 5.000 Euro erzielt und muss dem Gesetz nach die Hälfte der Differenz, also 2.500

Euro an Partner A bezahlen als sogenannten „Zugewinnausgleich“. Ein Ehevertrag hätte hier zu einer gerechteren Lösung führen können, wenn vereinbart worden wäre, dass das Anfangsvermögen auch negativ sein kann.

Wer sollte einen Ehevertrag abschließen? Grundsätzlich sollte sich jedes Paar vor der Hochzeit überlegen, in welche rechtliche Situation es sich begibt und ob gesetzliche Regelungen die eigene Situation gerecht lösen. Unbedingt anwaltlich beraten lassen solltet Ihr Euch, wenn ein Partner selbstständig ist, wenn Vermögen vorhanden oder zu erwarten ist oder wenn es Kinder aus früheren Partnerschaften gibt. Aber auch bei gemischt-nationalen Ehen oder bei Ehen zwischen ausländischen Staatsangehörigen, die in Deutschland leben, sollte man sich informieren, welches Recht mit welchem Inhalt gilt.

Eheverträge müssen notariell beurkundet werden. Die Notarkosten richten sich nach dem Wert dessen, was im Vertrag geregelt wird. Bei einem Wert von 250.000 Euro belaufen sich diese beispielsweise auf ca. 1.000 Euro.

Zumindest zur Klärung der Frage, ob überhaupt ein Ehevertrag geschlossen werden soll, oder in komplexeren Situationen sollte das Paar in eine anwaltliche Beratung investieren. Hier muss beachtet werden, dass Anwälte immer nur einen der Partner vertreten und beraten können. Doch durch gute Beratung erspart Ihr Euch unter Umständen viel Geld, Zeit und Nerven – sowohl in der Ehe, wenn Finanzthemen akut werden, als auch im Fall einer Scheidung. Denn dieser Schritt bringt weit mehr unliebsame Konsequenzen mit sich als den meisten bewusst ist. Und schließlich gehört es zu einer modernen Partnerschaft, dass beide Partner wissen und gemeinsam entscheiden, welche Rechtslage zum Tragen kommt. So schafft Ihr ein klares und solides Fundament für eine glückliche Ehe.

TANZKURS

Traditionell eröffnet das Brautpaar mit dem Hochzeitswalzer die Tanzfläche und damit auch die abendliche Feier.

Mit dem Hochzeitsplaner findet Ihr den passenden Tanzkurs für Euch, das perfekte Lied, zu dem Ihr in Euer Glück tanzt, und Inspirationen, wie Ihr Euren Hochzeitstanz gestalten könnt.

WELCHER KURS PASST ZU EUCH?

Zunächst sollte geklärt werden, wie gut Eure Vorkenntnisse sind. Habt Ihr beide schon Erfahrungen auf dem Parkett gesammelt, genügt ein Auffrischungskurs. Wenn einer von Euch oder Ihr beide bisher noch keine Übung beim Tanzen habt, dann entscheidet Euch für einen Anfängerkurs.

ZWISCHEN DIESEN KURSEN KÖNNT IHR WÄHLEN:

Gruppentanzkurs Ein Gruppentanzkurs eignet sich vor allem für Paare, die sich für einen klassischen Tanz ohne Überraschungseffekt entscheiden. Zwischen acht und 14 Unterrichteinheiten sind für einen Kurs üblich.

VORTEILE: Der Zeitaufwand zahlt sich später mit der Sicherheit beim Vortanzen aus, denn Übung macht bekanntlich den Meister! NACHTEILE: Der Tanzlehrer muss sich um alle Paare kümmern, es wird zu vielen verschiedenen Liedern getanzt.

KOSTEN: ca. 140 Euro pro Person

Einzeltanzkurs / Crash-Kurs Wenn Ihr eine ausgefallene Performance hinlegen wollt oder intensives Training braucht, dann solltet Ihr Euch für Einzelunterricht anmelden. Bei einem Crash-Kurs im Standardtanz sollten zwei bis drei Stunden ausreichen. Je aufwendiger Eure Tanzfiguren werden sollen, desto mehr Unterricht benötigt Ihr.

VORTEILE: Der Tanzlehrer konzentriert sich nur auf Euch und Ihr könnt eine individuelle Choreographie zu Eurem Lied einstudieren. NACHTEILE: Durch die individuelle Betreuung steigen die Kosten entsprechend. Für die Routine solltet Ihr regelmäßig zu Hause üben.

KOSTEN: ab ca. 150 Euro pro Person Internetkurse Manche Paare möchten den besonderen Moment des Hochzeitstanzes genießen, ohne über komplizierte Schrittfolgen und einstudierte Figuren nachdenken zu müssen. Damit Ihr Euch trotzdem nicht auf die Füße tretet, helfen Euch ein paar Übungsstunden zu Hause.

VORTEILE: Unkompliziert und flexibel übt Ihr im heimischen Wohnzimmer. Wenn das Budget knapp wird, sind Youtube-Tutorials oder Online-Kurse die optimale Lösung.

NACHTEILE: Euch steht kein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, der Euch bei Problemen weiterhilft oder auf eine korrekte Ausführung achtet.

KOSTEN: ca. 15 bis 30 Euro. Im Internet sind viele Anleitungen kostenlos, allerdings nicht unbedingt von guter Qualität.

WELCHER TANZ PASST ZU EUCH?

Um das perfekte Zusammenspiel von Melodie und Schritten zu finden, gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr wählt ein für Euch besonderes Lied und tanzt entsprechend dazu oder Euch gefällt ein bestimmter Tanzstil und Ihr sucht die passende Musik aus.

WIENER WALZER

Der traditionelle Eröffnungstanz ist der Wiener Walzer. Die schnelle Schrittfolge braucht jedoch viel Übung. Wenn das Brautpaar nicht den kompletten Tanz alleine präsentieren möchte, kann es sich von den Gästen unterstützen lassen, indem es sich nach einigen Takten trennt und jeweils einen Gast zum Tanz auffordert – solange, bis die Tanzfläche gefüllt ist.

Klassische Liedvorschläge: 1. Johann Strauß – Kaiserwalzer 2. Peter Tschaikowsky – Blumenwalzer 3. Dmitri Shostakovich – Waltz 2

Modernere Liedvorschläge: 1. Ed Sheeran – First Times 2. Ella Endlich – Küss mich, halt mich, lieb mich 3. Bishop Briggs – Never Tear Us Apart 4. Calum Scott – You Are The Reason 5. Metallica – Nothing Else Matters

LANGSAMER WALZER

Wer sich den schnellen Walzer nicht zutraut, der kann auf die langsamere Variante ausweichen. Mit diesem Tanz kann man auch mit geringerer Tanzerfahrung einen ansehnlichen Auftritt aufs Parkett legen.

Liedvorschläge Langsamer Walzer: 1. Whitney Houston –I Will

Always Love You 2. Matthew West – When I Say I Do 3. Kenny Rogers – You Light Up My Life 4. Elton John – Can You Feel

The Love Tonight 5. Take That –A Million Lovesongs

ALTERNATIVE PAARTÄNZE

Wem der Walzer zu klassisch ist, der muss nicht stillsitzen bleiben. Die Auswahl an Tänzen ist riesig:

Von Cha Cha Cha bis Quickstep könnt Ihr jeden Tanz lernen. perfekt aufeinander abgestimmt seid.

Eine besondere Überraschung gelingt Euch mit einem Freestyle-Tanz. Die meisten Paare beginnen zunächst mit einem klassischen Walzer. Nach wenigen Takten wechselt die Musik und Ihr tanzt eine einstudierte Performance, die Partystimmung aufkommen lässt. Ob Headbangen zu Rock-Musik, Booty- Shake zu Hip-Hop-Beats oder ein Moonwalk zu den Klängen des King of Pop bleibt Euch überlassen.

Tipp:

Wenn Ihr Euch entschieden habt, dann besprecht mit Eurem DJ oder Eurer Band, zu welchem Lied Ihr tanzen wollt. Soll Eure Band den Tanz live begleiten, solltet Ihr auch mit den Musikern proben, damit Ihr

UNSER HOCHZEITSTANZ

Tipp:

Der Tanz sollte mehrmals im Hochzeitskleid und den Brautschuhen geprobt werden, damit Schleppe und Stoff nicht zur Stolperfalle werden. Wenn der Bräutigam das Brautkleid vor der Hochzeit nicht sehen darf, hilft ein Ballkleid in der gleichen Länge beim Training.