Lesezeit ca. 9 Min.
arrow_back

Das Geschenk der Vergebung


Logo von Auszeit
Auszeit - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 01.12.2022
Artikelbild für den Artikel "Das Geschenk der Vergebung" aus der Ausgabe 6/2022 von Auszeit. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Auszeit, Ausgabe 6/2022

Wer kennt das nicht – ein uns nahestehender Mensch hat sich uns gegenüber unschön verhalten und schon ziehen wir „unsere Herzmauern hoch“. In dieser Situation ist uns unbewusst, dass dieser Mensch eine alte emotionale Wunde in uns berührt hat, die wir bisher nicht geheilt haben. Deshalb werden wir traurig, wütend oder verbittert. Oftmals fällt uns nicht auf, wie wir zeitgleich emotional auf Abstand von diesem Menschen gehen. Es ist eine unbewusste Reaktion aus vermeintlichem Eigenschutz.

Ab in den Schutzraum

Als Kind hatten wir keine andere Möglichkeit, um uns vor weiteren emotionalen Verletzungen zu schützen. Dieses Verhalten tragen viele von uns auch als Erwachse- ne noch in sich. Dabei bemerken wir nicht, dass wir als Erwachsene reifere und konstruktivere Möglichkeiten finden könnten, um diese angespannte Situation zu bewerten und dementsprechend zu handeln. Vielleicht ziehen wir uns sogar zurück ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Auszeit. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 6/2022 von "In den Tiefen des Winters erfuhr ich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
"In den Tiefen des Winters erfuhr ich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“
Titelbild der Ausgabe 6/2022 von Themen dieser Ausgabe. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Themen dieser Ausgabe
Titelbild der Ausgabe 6/2022 von Im Verzeihen liegt Frieden. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Im Verzeihen liegt Frieden
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Im Verzeihen liegt Frieden
Vorheriger Artikel
Im Verzeihen liegt Frieden
Ich gebe meine Hoffnung nicht auf
Nächster Artikel
Ich gebe meine Hoffnung nicht auf
Mehr Lesetipps

... und „bestrafen“ unseren Mitmenschen mit „Liebesentzug“ durch Missachtung. Oder wir werden laut, weil wir glauben, uns verteidigen zu müssen. Egal, welche Strategien wir uns in unserer Kindheit angeeignet haben, um vermeintlichen Eigenschutz zu betreiben, auch wir triggern damit oft eine alte schmerzhafte Wunde in unserem Gegenüber an. Doch darüber denken wir in den meisten Fällen nicht nach. Zu sehr sind wir in unserem eigenen Schmerz gefangen. Wir stellen uns lieber moralisch über diesen Menschen, flüchten uns in die Opferrolle und schieben ihm die Täterrolle zu. Dabei wollen wir uns ungern eingestehen, dass wir durch unsere empfundene moralische Überlegenheit ein Machtgefälle erzeugen. Häufig zerbrechen nicht nur Freundschaften und Partnerschaften an dieser Unbewusstheit, Sturheit und dem mangelnden Mitgefühl unseren Mitmenschen gegenüber, sondern ganze Familien. Das ist traurig und vor allem unnötig.

„Wer seinen Nächsten verurteilt, der kann irren. Wer ihm verzeiht, der irrt nie.“

Karl Heinrich Waggerl

Eingemauert

In der Praxis als Coach und Paarberaterin erlebe ich häufig, wie stur und verbissen Menschen sein können, wenn es um Konfliktsituationen geht. Es wird fleißig darüber diskutiert und mitunter gestritten, wer „der wahre Bösewicht“ ist.

Luft holen

Den Moment zwischen „Reiz und Reaktion“ nutzen

Eine achtsame Haltung kann uns dabei helfen, uns nicht emotional komplett gegenüber unserem Mitmenschen zu verschließen, wenn wir uns von seinen Worten oder Taten gekränkt fühlen. Dazu lernen wir, den kleinen Moment „zwischen Reiz und Reaktion“ zu nutzen. Bemerken wir also, dass wir getriggert sind, nehmen wir erst einmal bewusst aus der Perspektive eines Beobachters wahr, welche Gedanken und Gefühle auf Basis dieser Situation in uns aufkommen. Es ist sinnvoll, nicht sofort zu reagieren. Viel eher sollten wir unserem Mitmenschen mitteilen, dass seine Worte und Taten gerade etwas in uns ausgelöst haben und wir uns erst einmal einen kurzen Moment zurückziehen möchten, um nachzuspüren. Ist uns klar, wieso wir uns getriggert fühlen und welche Erwartung wir aufgrund eines eigenen Bedürfnisses an unseren Mitmenschen haben, können wir im Selbstmitgefühl für uns selbst sorgen und viel entspannter das Gespräch fortsetzen.

Dabei wird die emotionale Kluft zwischen den Betreffenden immer größer und ihre Herzen „versteinern“. Es fehlt an Verständnis und Mitgefühl für das Gegenüber. Dennoch habe ich mehrfach beobachtet, wie zum Beispiel Paare in der Paarberatung an den Punkt kommen, an dem der Knoten platzt. Das passiert immer dann, wenn sie sich aktiv dafür entscheiden, sich innerlich zu öffnen, sanftmütig und herzoffen zu werden und den Menschen losgelöst von seinem Verhalten sehen. In diesen Momenten, die oft still ablaufen und in denen oft Tränen fließen, entsteht wieder emotionale Nähe zwischen den beiden „Streithähnen“. Ich nehme förmlich am eigenen Leib wahr, wie sich beide Menschen entspannen, ein weiter und liebevoller Raum zwischen ihnen entsteht und sie innerlich aufatmen. Dann fallen sich diese Menschen erleichtert in die Arme, weil sie einander auch wieder emotional spüren können.

Aktive Herzöf fnung

Den anderen Menschen herzof fen und mitfühlend begegnen

Wenn wir einmal an dem Punkt stehen, zu erkennen, dass oftmals ein unnötiges Drama entsteht, weil wir und unser Mitmensch aus unbewussten kindlichen Strategien heraus handeln, fällt es uns nach einer gewissen Zeit leichter, andere Menschen nicht mehr „als Feind zu sehen“. Viel eher können wir es trainieren, uns aktiv dafür zu entscheiden, uns selbst und unserem Mitmenschen herzoffen und mitfühlend zu begegnen. Das schafft zwischenmenschliche Nähe und kann als gute Basis dazu dienen, aufkeimenden Konfliktsituationen den Nährboden zu entziehen und sie dadurch schnell, sachlich und ohne unnötiges Drama klären zu können.

Der Weg zurück

Wie aber kommen wir dahin? Jeder Mensch darf die Chance ergreifen, seine eigenen Triggerpunkte wahrzunehmen, sie zu beobachten und sich zu fragen, wie sie entstanden sind. Schließlich fällt uns auf, dass uns Situation XY in der Kindheit traurig gemacht hat, weil zum Beispiel die Mama mit uns schimpfte, als wir uns nicht nach ihren Vorstellungen verhielten und wir dafür bestraft wurden, dass wir uns so zeigten wie wir waren und für unsere eigenen Bedürfnisse einstehen wollten. Diese schmerzhafte Erfahrung haben wir in uns abgespeichert. Wann immer in unserem späteren Erwachsenendasein in einer ähnlichen Situation sozusagen „jemand uns auf die Füße tritt“, wird der alte ungeheilte emotionale Schmerz in uns berührt. Wenn wir etwas daran ändern wollen, unsere Mitmenschen für die Berührung dieser alten Wunden verantwortlich zu machen, dürfen wir den Weg in die Eigenverantwortung wählen. Es ist okay, wenn wir es anfangs nicht direkt schaffen, unsere Gefühle nicht mehr auf unser Gegenüber zu projizieren. Wir dürfen uns darüber bewusstwerden, dass unser Mitmensch keine Schuld daran trägt, dass wir in unserer Kindheit schmerzhafte Erfahrungen gesammelt haben. Wichtig ist es, dass wir uns darüber klar werden, welches Bedürfnis wir uns gerade wünschen von unserem Gegenüber erfüllt zu bekommen. Im nächsten Schritt erkennen wir, dass wir als erwachsene Menschen selbst die Verantwortung dafür tragen, uns die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. In unserer Kindheit war dies anders, aber nun sind wir selbst für uns verantwortlich.

„Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.“

Jean Paul

Mitgefühl entscheidet

Wenn wir in einer Konfliktsituation spüren, dass in uns der Wunsch nach Zuwendung entsteht, können wir lernen, uns selbst mit Selbstmitgefühl und Liebe zu begegnen. Dadurch entlassen wir unseren Mitmenschen aus der undankbaren Rolle des „Bedürfniserfüllers“ und schenken ihm die Freiheit, uns ein Bedürfnis zu erfüllen oder dies eben nicht zu tun. Wir müssen bei einem „nein“ seinerseits nicht in Groll verfallen, sondern können trainieren, dies neutral anzunehmen und unserem Gegenüber seine freie Wahlmöglichkeit zuzugestehen. Auch wir wünschen uns doch in unserem tiefsten Innersten, Entscheidungen selbst treffen zu können und das am besten, ohne dass ein „nein“ von unserem Gegenüber mit irgendeiner Form von Drama bestraft wird. Ebenso wenig sind wir dafür verantwortlich, welcher alte emotionale Schmerz durch uns in unserem Mitmenschen „hochgetriggert“ wird. Wir dürfen im Mitgefühl bleiben und wahrnehmen, dass unser Mitmensch gerade unter diesem unverarbeiteten Thema leidet. Wir müssen keine steinernen Mauern um unser Herz hochziehen, sondern können sachlich und dennoch empathisch unseren eigenen Standpunkt äußern. Es ist eigentlich so, dass sich in Konflikten zwei verletzte Kinder in Körpern von Erwachsenen gegenüberstehen. Deshalb hilft es vielen Menschen, sich dies aktiv vor Augen zu führen. Es kann hilfreich sein, dass unsichere und verletzte Kind in unserem Mitmenschen zu sehen. Allein dies lässt uns sanfter und deutlich mitfühlender werden.

Gefühle annehmen

Was tue ich, wenn ich gerade nicht vergeben kann?

In manchen Situationen schaffen wir es noch nicht, herzoffen zu bleiben, wenn wir uns von einem Verhalten oder bestimmten Worten eines Mitmenschen getriggert fühlen. Dann ist es wichtig, dass wir uns selbst gegenüber keinen Druck oder gar Vorwürfe erzeugen. Viel mehr dürfen wir den Weg in das Selbstmitgefühl finden und erst einmal unsere Gefühle annehmen. Wenn wir später etwas gelöster davon sind, können wir hinterfragen, wieso das Verhalten und die Worte unseres Mitmenschen uns so sehr verletzt haben und dann diese alte ungeheilte Wunde liebevoll in uns heilen.

Gemeinsame Übung zur Aussöhnung

Für diese gemeinschaftliche Übung benötigen wir Zeit und eine ruhige Umgebung. Jeder bekommt 5 bis 10 Minuten Zeit, in denen er seine Sicht der Dinge darlegen, seine Gefühle aussprechen und zudem sein dahinterliegendes Bedürfnis äußern kann. Es werden „Ich-Botschaften“ anstelle von „Du-Botschaften“ verwendet. Schuldzuweisungen werden nicht ausgesprochen. Währenddessen hört das Gegenüber zu, ohne zu unterbrechen. Anschlie-ßend wird gemeinsam überlegt, wie ein Kompromiss für beide Seiten aussehen kann, indem jeder für die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse die Verantwortung übernimmt. Das Gespräch wird mit dankbaren und wertschätzenden Worten füreinander beendet.

Bewertungen auflösen

Sobald wir erkennen, dass es im Grunde unsere eigene Bewertung der Situation ist, die dafür sorgt, dass wir unseren Mitmenschen für ein bestimmtes Verhalten und gewisse Worte verurteilen, fällt uns ein Stein vom Herzen. Wenn wir an diesen Punkt gelangen, wird uns bewusst, dass ein anderer Mensch, der nicht sehr ähnliche ungeheilte emotionale Wunden in sich trägt wie wir, die Situation vermutlich komplett anders bewertet hätte. Für ihn wäre das Verhalten und die Worte dieses Menschen vielleicht überhaupt nicht verletzend gewesen und er hätte neutral darauf reagiert. Somit können wir die Verantwortung zu uns zurücknehmen, uns um die Heilung unserer alten emotionalen Wunden kümmern und müssen unserem Gegenüber nichts  mehr vergeben. Schließlich war dieser nur ein Spiegel für die ungelösten persönlichen Themen, die wir noch in uns tragen.

Vergebungsrituale

Manche Menschen sind mit einem anderen Menschen derart zerstritten, dass sogar der Kontakt abgebrochen wurde und jeder in seinem Schmerz und mit seinen „Herzmauern“ verbittert allein Zuhause sitzt. In solchen Situationen können sogenannte „Vergebungsrituale“ helfen. Das vermutlich bekannteste „Vergebungsritual“ ist das hawaiianische Vergebungsritual „Ho’oponopono“. Dabei können wir uns beispielsweise in der Meditation emotional mit unserem Mitmenschen verbinden. Wir nehmen ihn dann losgelöst von der Konfliktsituation wahr. Im Rahmen des „Vergebungsrituals“ sprechen wir in unserer Vorstellung ihm gegenüber diese Sätze aus: „Es tut mir leid. Bitte verzeihe mir. Danke. Ich liebe Dich.“ Vielleicht fragen wir uns, weshalb wir um Vergebung bitten sollen, obwohl ja vermeintlich unser Mitmensch uns gekränkt hat. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst darüber werden, dass Vergebung nur heilsam ist, wenn sie auf Augenhöhe stattfindet. Schließlich geht es hier nicht um Schuldzuweisungen. Treffender als das Wort „Vergebung“ wäre daher eher die Formulierung „sich miteinander aussöhnen“. Darin liegt Verbundenheit, nicht Trennung - also eine „Herzoffenheit“ anstelle einer „Herzverschlossenheit“.

Feindbild auflösen

Vergebung leicht gemacht

Eine dankbare und wertschätzende Haltung unserem Mitmenschen gegenüber zu bewahren, ist auch in Konfliktsituationen möglich. Dazu sehen wir den Konflikt losgelöst von unserem Gegenüber. Stattdessen erkennen wir den Konflikt als drittes „Konstrukt“. Wir dürfen nun gemeinsam als Team auf respektvolle Weise damit umgehen. Dieser Umgang mit der angespannten Situation sorgt dafür, dass wir „das Feindbild von unserem Mitmenschen lösen“ und uns ihm gegenüber emotional nicht vollständig verschließen.

Sei kein „Gr inch“

Menschen, die verbissen an ihren Schuldzuweisungen und somit auch Verurteilungen festhalten wollen, schaden sich selbst damit. Sie mögen zwar den Kontakt zu ihrem Mitmenschen abgebrochen haben, um diesen ihrer Ansicht nach „abzustrafen“, aber leiden selbst so lange, bis sie im Herzen aufrichtig vergeben haben. Es ist in gewissen Situationen angebracht, sich auf gesunde Art und Weise und im Sinne der Selbstfürsorge von gewissen Menschen zu distanzieren, doch können wir dies im Frieden und ohne Hass und Wut tun. Schließlich bekommt unser Gegenüber von unseren Wut- und Hassempfindungen nichts mit. Am Ende sind wir es selbst, die sich damit dank des Giftcocktails an Stresshormonen vergiften. Somit kann der entsprechende Mensch zwar als visueller Trigger nicht mehr Teil unseres Lebens sein, doch erzählen wir uns selbst und anderen Menschen manchmal sogar Jahre später immer wieder diese Geschichte und lassen jedes Mal aufs Neue in uns diesen „giftigen Stresshormon-Cocktail“ aufkeimen. Möglicherweise kommen wir deshalb irgendwann an den Punkt der Erkenntnis und praktizieren die Vergebung für uns selbst und somit unseren eigenen inneren Frieden.

Das Herz öffnen

Durch die Erfahrung der Vergebung öffnen wir in uns ein weites Feld für Mitgefühl, Liebe, Verständnis, Leichtigkeit und inneren Frieden. Und, wer weiß – vielleicht führt uns das Leben eines Tages wieder mit diesem gewissen Menschen zusammen. Denn, wie heißt es so schön: „Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.“ Sicherlich ist es in dem entsprechenden Moment angenehmer, in sich selbst gefestigt und im Frieden mit der damaligen Situation und unserem Mitmenschen zu sein, als sofort in Wut und Groll zu verfallen. Eventuell wird sogar der Raum für einen Neuanfang geschaffen. Schließlich ist niemand von uns unfehlbar und es ist schöner, mit einem offenen und mitfühlenden Herzen durch die Welt zu gehen, anstatt innerlich versteinert zu sein. Seien wir mal ehrlich – auch wir haben Situationen erlebt, in denen uns ein anderer Mensch mit Verständnis und Mitgefühl begegnet ist und uns ein Fehlverhalten vergeben hat. In diesem Moment waren wir dankbar und freudig darüber, was wiederum auch unser Gegenüber erfreut hat. Vergebung schafft Nähe und Verbundenheit, wenn wir entscheiden, unser Herz aktiv zu öffnen. Und wer wünscht sich keine zwischenmenschlichen Kontakte voller Freude, Leichtigkeit und ohne „unnötige Herzmauern“?

ISABELLE MARIA KÜHLER

Isabelle Maria Kühler ist als Coach, Psychologische Beraterin, Paarberaterin und Autorin in Düsseldorf tätig. Sie unterstützt insbesondere hochsensible Frauen dabei, persönliche Herausforderungen im Bereich „Liebe und Partnerschaft“ anzugehen. Hierbei ermöglicht ihre eigene Hochsensibilität und das damit einhergehende besondere Verständnis, dass die Klientinnen mit Hilfe von speziellen Coachingmethoden den Weg in eine glückliche und erfüllte Partnerschaft finden. Instagram: @isabelle.maria.kuehler YouTube-Kanal: „Hochsensible Liebe – Isabelle Maria Kühler“