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Fünf magische Worte


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ich bin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 05.07.2022
Artikelbild für den Artikel "Fünf magische Worte" aus der Ausgabe 3/2022 von ich bin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ich bin, Ausgabe 3/2022

Schon der deutsche Journalist Ludwig Börne wusste: „Worte! – Und nur Worte? Gibt es denn etwas, das furchtbarer, das kriegerischer wäre als Worte?“ Präsident Thomas Jefferson stellte fest: „Die wertvollste aller Fähigkeiten ist die, auf ein zweites Wort verzichten zu können, wo eines genügt.“ Und die Schriftstellerin Klara Bauer betonte: „Das Höchste, was einer dem anderen sagen kann, sind die Worte: Ich glaube dir! Es ist das Siegel, das wir unserer Liebe, unserer Achtung und unserer Treue aufdrücken.“ Immer ist es das Wort, dem eine ganz spezielle Macht und eine ganz besondere Magie zugesprochen wird. Worte wie Balsam für die Seele – oder aber wie ein giftiger Pfeil mitten ins Herz. Worte, die dunkle Wolken aufziehen lassen – oder aber einen kleinen Stern zur alles überstrahlenden Sonne machen. Fangen wir also mit den Worten an, die gerade Letzteres bewirken können ...

„Ich liebe dich!“ ...

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Diese Botschaft ist die wohl allerstärkste. Denn wenn zwei Menschen sich gefunden haben und lieben lernen, haben sie ihr Lebensziel erreicht. Unsere Spezies ist nämlich nicht für das Alleinsein geboren. Wir sehnen uns schon früh nach einem festen Partner (immer m/w/d), mit dem wir zusammen leben, Seite an Seite einschlafen, ihn küssen und berühren, mit ihm Sex haben, eine Familie gründen und gemeinsam alt werden wollen. Manche finden diesen Einen früh, andere spät, viele leider nie. Steht an erster Stelle nach dem Kennenlernen stets die Verliebtheitsphase, entscheidet sich nach etwa einem bis eineinhalb Jahren, ob es etwas „Ernstes“ wird oder nur ein schönes Abenteuer war. So wird aus Verliebtsein eine Beziehung. Man zieht zusammen und schmiedet Pläne, baut sich ein gemeinsames Leben auf, geht zusammen durch Dick und Dünn oder auch von Dünn nach Dick. Auf jeden Fall von Jung nach Alt. Bleibt die Liebe bestehen, ist das wundervoll. Meist allerdings trennt man sich irgendwann wieder, Patchwork lässt grüßen.

„Ich liebe Dich!“

Check-ups

1. Wann hast du das letzte Mal deinem Partner „Ich liebe dich!“ gesagt? Wie lange ist das her?

2. Wann hat dein Partner dir das letzte Mal „Ich liebe dich!“ gesagt? Vermisst du es, würdest du es gerne öfter hören?

3. Kannst du wirklich von ganzem Herzen lieben, oder hast du noch einige Schutzmauern aufgezogen?

4. Welche Person in deinem Leben liebst du aktuell am meisten? Sage es ihm!

Übungen

1. Überrasche deinen Partner mit einem romantischen Abendessen inkl. Kuschelabend im Anschluss.

2. Übergib deinem geliebten Menschen einen Brief (handgeschrieben), mit 10 Gründen, warum du ihn so sehr liebst.

3. Lade die Liebe in dein Leben ein, indem du dich selbst zu 100 Prozent annimmst, so wie du bist. Sage dir dazu täglich 3x vor dem Spiegel: „Ich liebe mich, so wie ich bin!“.

4. Schaue dem Menschen, den du liebst, ganz tief in die Augen. 1 Minute lang. Sprecht nichts dabei. Lasst den Blick der Liebe wirken.

Zurück zu den magischen Worten: „Ich liebe dich!“ löst einen wahren Gefühlsorgasmus im anderen aus. Eine stärkere verbale Liebesbotschaft gibt es nicht. Dem Empfänger wird warm ums Herz, er fühlt sich geliebt und auf Wolke Sieben. Empfindet er dasselbe und kann dieselben Herzensworte zurückgeben, haben wir unser Maximum an Möglichem erreicht. Liebst du also deinen Partner, sage ihm das auch. Nicht nur einmal im Jahr zum Jahrestag oder im Urlaub, sondern immer wieder. Zwischendurch. Diese Botschaft hält eure Liebe frisch und schön.

„Danke!“

Dieses kleine Wort ist überaus mächtig, denn es vermag den anderen glücklich zu machen. Als reine Höflichkeitsfloskel erfunden, gehört es zum guten Ton, wenn jemand etwas für einen tut, erledigt oder macht, sich bei ihm dafür zu bedanken. Und das ist auch richtig so. Ob es das Aufhalten der Tür ist, ein leckeres, selbst gekochtes Essen, eine wohltuende Fußmassage, das Wegbringen des Mülls – „Danke!“ zu sagen kostet nichts und ist eine Anerkennung für die Leistung des anderen. Beruflich wie privat wirkt dieses Wort stark. Im Job, wenn der Mitarbeiter gute Arbeit geleistet hat, darf sich der Chef gerne bei ihm dafür bedanken. Tun leider die wenigsten.

„Danke!“

Check-ups

1. Bedankst du dich oft und gerne bei anderen, wenn sie etwas für dich tun oder getan haben?

2. Was löst das Wort „Danke!“ in dir aus, wenn du es hörst oder gesagt bekommst?

3. Wann, wem und wofür hast du das letzte Mal „Danke!“ gesagt?

4. Kommt dein „Danke“ von Herzen, oder ist es nur eine reine, inhaltslose Floskel?

Übungen

5. Überlege dir 10 Dinge, wofür du dankbar bist, und schreibe diese auf ein Blatt Papier.

6. Wem bist du noch ein großes „Danke!“ schuldig? Kontaktiere diese Person und hole das Versäumnis nach.

7. Was ist aktuell dein stärkster Konflikt? Gehe in dich und versuche herauszufinden, was dir dieser Konflikt sagen möchte. Wenn dir das Licht aufgeht, bedanke dich geistig bei deinem Konfliktpartner für diese Erkenntnis.

8. Wenn du ab jetzt öfter „Danke!“ sagst, beobachte, wie dies dein Umfeld verändert: Sagen die anderen jetzt auch öfter „Danke!“?

Schade. Oft heißt es, keine Kritik sei ja als Lob zu verstehen. Naja. Es ist doch viel schöner, auf einer persönlichen Ebene dieses Wort dem anderen zu übergeben, der freut sich über das „Danke!“ und macht hochmotiviert weiter.

Privat genauso. Dem Partner zum Beispiel zu sagen: „Danke, dass du für mich da bist!“ Diese kleine Geste bewirkt eine große Freude, die Verbindung von Herz zu Herz wird aktiviert, das Gefühl des Miteinanders, der Zusammengehörigkeit, des Verstehens. Die Gefühlskalten, die in ihrem Leben kein „Bitte“ oder „Danke“ herausbringen, haben es in der Gesellschaft schwerer, da diese beiden Worte zum guten Ton gehören. Hat auch etwas mit Manieren zu tun. Daher bedanke dich gerne und von Herzen, denn mit einem authentischen, echten „Danke!“ kannst du so viel Positives bewirken.

„Schlaf gut!“

Check-ups

1. Leidest du an Schlafstörungen? Wenn ja, seit wann?

2. Checke dein Schlafzimmer und dein Bettplatz:

Fühlst du dich im Schlafzimmer wohl? Was könnte hier optimiert werden?

3. Wie viele Stunden schläfst du durchschnittlich jede Nacht? Reicht dir das?

4. Hast du öfter Albträume? Wenn ja, welche? Sind diese begründet?

Übungen

1. Führe 2 Wochen lang ein Schlaf-Tagebuch. Bewerte darin die Qualität deines Schlafes (1-10; 1 – sehr schlecht, 10 – sehr gut), trage deine reine Schlafdauer sowie die Uhrzeiten ein, wann du ins Bett gegangen und wieder aufgestanden bist, und notiere stichwortartig die Träume, an die du dich erinnern kann. Nach den 14 Tagen bewertest du deine Notizen. Bist du damit zufrieden? Was kannst du wie optimieren?

2. Bedanke dich jeden Abend bei deinem Körper und Geist für die guten Leistungen des Tages, und wünsche dir selbst eine gute Nacht.

3. Praktiziere eine Einschlafmeditation und mache es zur Routine.

4. Gestalte deinen Schlafplatz zur Ruheoase. Du sollst dich absolut wohl in deinem Bett und Schlafzimmer fühlen. Alles, was nicht hierher gehört oder stört, raus damit!

„Schlaf gut!“

Der Schlaf ist unser wertvolles Regenerationszentrum. Während wir tagsüber durchpowern, arbeiten und dabei all unsere beruflichen Aufgaben erledigen, dazu privat kochen, putzen, einkaufen, Kinder erziehen, Partnerschaft pflegen, kommen wir abends und nachts endlich zur Ruhe. Unser Körper benötigt diesen Schlaf. Guten Schlaf. Nur dann kann er sich erholen, regenerieren, das Erlebte verarbeiten und Kraft für morgen sammeln. Doch leider leiden zig Millionen Deutsche an Schlafstörungen: Jeder Dritte ist betroffen. Ein schlechter und zu kurzer Schlaf, Albträume oder widerspenstige Grübeleien sorgen dafür, dass wir gerädert aufstehen und nicht wissen, wie wir den Tag schaffen sollen. Wir starten – statt mit einem vollen – mit einem halb oder noch stärker verbrauchten Akku in den Tag.

Daher ist es wichtig, für eine gute Schlafhygiene zu sorgen. Allein die Herzensworte „Schlaf gut!“ können dafür sorgen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Mit jener lieben, von Herzen kommenden Botschaft wünschen wir dem anderen einen erholsamen, guten, tiefen und regenerativen Schlaf mit schönen Träumen. Körper, Geist und Seele dürfen sich erholen, die Auszeit genossen werden. Wem wir einen guten Schlaf wünschen, dem bereiten wir den besten Einstieg in die Nachtruhe. Verbunden mit einer Umarmung oder einem Gute-Nacht-Kuss kann dies für Paare ein schönes Ritual sein, den Tag zu beenden.

„Nein!“

Check-ups

1. Bist du ein „Ja“-Sager oder ein „Nein“-Sager? Tust du immer alles, was von dir verlangst oder erwartet wird, obwohl du eigentlich keine Lust darauf hast?

2. Gibt es Menschen in deinem Umfeld, für die du immer springen sollst, die erwarten, dass du immer „Ja“ sagst? Wenn ja, wer ist es?

3. Wenn jemand „Nein“ auf eine Anfrage deinerseits antwortet, wie fühlst du dich? Bist du sauer auf denjenigen oder hast du Verständnis?

4. Wenn du einmal „Nein“ sagst, sagst du dann das nächste Mal „Ja“, um nicht als Spielverderber zu gelten und um „Frieden“ zu bewahren?

Übungen

1. Sage bei der nächsten Anfrage, die du tatsächlich ablehnen möchtest, bewusst „Nein!“. Beobachte, wie dein Gegenüber reagiert und wie du dich im Nachgang mit deinem starken „Nein!“ fühlst.

2. Finde fünf „Neins!“, die du in absehbarer Zukunft auf bestimmte Anfragen bestimmter Leute vergeben möchtest.

3. Gehe in dich und finde heraus: Wo möchtest du im Leben hin? Wie magst du deine Zeit gestalten? Was ist dir wichtig? Damit räumst du dein Leben auf, und dir wird klarer und bewusster, was du wirklich willst. So kannst du besser und entschiedener „Nein!“ sagen, wenn du etwas nicht möchtest.

4. Wirst du in deiner Partnerschaft unterdrückt? Tust du alles, was dein Partner will? Wenn ja, lerne auch hier, mal „Nein!“ zu sagen, für eine gesündere Balance im Miteinander.

„Entschuldige bitte!“

Check-ups

1. Wie gut kannst du dich für gemachte Fehler bei anderen entschuldigen?

2. Bei wem hast du dich letztens für was entschuldigt?

3. Auf welche Entschuldigung von wem wartest du noch heute?

4. Wie wichtig ist dir eine Entschuldigung von jemandem, der dich verletzt hat?

Übungen

1. Überlege, wem du noch eine saftige Entschuldigung schuldig bist. Springe über deinen Schatten, gehe auf die Person zu und entschuldige dich für deinen Bock.

2. Räumst du dir selbst die Schuld für ein möglicherweise unglückliches Leben ein? Wenn ja, entschuldige dich bei dir selbst und erlöse dich somit von diesem bedrückenden Vorwurf.

3. Wenn das nächste Mal sich jemand für etwas bei dir entschuldigt, reiche ihm die Hand, schüttle sie, sage „angenommen“ und lächle ihn dabei freundlich an.

4. Gibt es noch offene Entschuldigungen, auf die du dringlich wartest? Wenn ja, vergib und verzeihe dem „Schuldigen“ seine Tat. Erlöse den Konflikt geistig und wünsche der Person alles Gute. So löst sich auch die Erwartungshaltung der Entschuldigung in Wohlwollen auf.

„Nein!“

Ja, du liest richtig. „Nein!“ ist auch ein Herzenswort, obwohl es ablehnend ist und dem anderen eine Abfuhr gibt. Es geht hier aber darum, seine eigenen Grenzen zu ziehen. Zu viele Menschen lassen sich ausbeuten, ausnutzen, nehmen jedem alles ab, was angefragt wird, um Hilfsbereitschaft zu signalisieren oder sich „Pluspunkte“ beim anderen zu erarbeiten. Dabei verlieren sie sich selbst. Wer nicht „Nein!“ sagen kann, gerät schnell in Abhängigkeit und gerät immer tiefer in den Stresskreislauf hinein, der Kraft kostet und Nerven raubt. Das Zauberwort „Nein!“ beweist Stärke und ist eine Investition in die eigene Gesundheit. Auch mal Nein sagen zu können ist für viele gar nicht so leicht, aber befreit enorm.

Grenze dich ab – Hilfsbereitschaft ja, aber nicht Ausgenutztwerden. Wichtig ist, dass du dir, bei all dem Lebensstress, deine Auszeiten und Hobbys gönnst. Zeit nur für dich. Um dich hierin zu stärken, schenken wir dir die „Zeit für dich“-Meditation am Abschluss dieses Artikels. Sei mutig und werde nicht zum Spielball der Gesellschaft oder zum Diener des nächsten. Du hast das Recht auf Pausen, auf Ja und Nein. Keiner kann und wird es dir übelnehmen, wenn du mal ablehnst. So stärkst du deinen Persönlichkeit und deinen Selbstwert, kannst dir im Sinne eines Gesundheitsmanagements deine Freiräume planen und freihalten.

„Entschuldige bitte!“

Tja, wie war das nochmal mit dem „über seinen eigenen Schatten springen“? Sich für einen groben Fehler zu entschuldigen, fällt den meisten Menschen schwer. Denn sie müssen dadurch eingestehen, etwas falsch oder zumindest nicht richtig gemacht zu haben. Lieber suchen wir nach Ausreden oder versuchen, die Schuld auf andere zu schieben. Doch damit helfen wir niemandem, da der Konflikt bzw. das Problem nicht geklärt wird. „Entschuldigung!“ als Herzenswort kann beruhigen, besänftigen und zusammenführen, ist konfliktlösend, wertschätzend und menschlich. Da jeder Mensch Fehler macht, sind Fehler nichts Teuflisches. Aber wer Fehler macht, sollte groß genug sein, sich dafür zu entschuldigen, wenn er damit etwas angerichtet hat. Ob eine falsche Business-Entscheidung, eine bewusste Lüge, ein böses Wort, Zuspätkommen, Frust-Ignoranz dem anderen gegenüber – egal ob beruflich oder privat, egal ob bewusst oder unbewusst.

Wenn ich merke, dass ich etwas angerichtet, andere geschädigt, unglücklich gemacht oder verletzt habe, ist es eigentlich selbstverständlich, „Sorry!“ zu sagen. Authentisch und ehrlich.

Deine Herzensworte

Herzensworte gibt es unendlich viele. Jeder Mensch hat andere, die ihm persönlich besonders wichtig sind. Manchmal sind sie Ergebnis bestimmter prägender Momente, manchmal spiegeln sie unseren eigenen Charakter, unsere eigenen Glaubenssätze wider. Aber in jedem Fall können sie uns triggern, öffnen sie schlagartig Türen in unserem Herzen. Welche sind deine Top 5? Trage sie hier ein:

Ja, die Entschuldigung sollte von Herzen kommen, nicht einfach nur schnell zwischen Tür und Angel undeutlich ausgerufen werden. Ein Handschlag, eine Umarmung, Blickkontakt, auch verbunden mit der Frage, wie man das wiedergutmachen kann, zeigen dem anderen, dass ehrliches Interesse an der Fehlerbehebung besteht. Dann fällt auch das Vergeben und Verzeihen viel einfacher. Und man selbst kann mit reiner Weste einschlafen.

Wenn das Herz spricht

Die Magie dieser Worte erreicht uns oder unser Gegenüber nur, wenn sie nicht einfach so dahingesagt werden. Wichtig ist, dass diese Worte von Herzen kommen, dass sie ernst gemeint sind, dass wir bereit sind, die mit diesen Worten verbundenen Entscheidungen zu treffen oder zu respektieren.

Das muss jetzt nicht heißen, jedes Mal eine „innere Klausur“ voranzustellen, bevor wir diese Worte aussprechen. Aber prüft euch einmal selbst: Wie oft sagt ihr automatisch „Danke!“, ohne wirklich Dankbarkeit zu fühlen? Wie oft bittet ihr um Entschuldigung, ohne dass ihr zu eurer Schuld steht? Lasst euer Herz sich mit diesen Worten verbinden, seid ehrlich und respektvoll. Ihr werdet sehen, wie sich die Magie dieser Worte entfaltet, wie sie Türen öffnet und uns lächeln lässt.

ABBAS SCHIRMOHAMMADI & ULRIKE SCHIRMOHAMMADI

Autor

Abbas Schirmohammadi: Heilpraktiker für Psychotherapie und Coach. Der Experte für Stressprävention und Entspannung vermittelt seit über 15 Jahren sein Wissen in Coachings, Seminaren, Fachartikeln und über zahlreiche Audioprogramme. Er ist Chefredakteur des Gesundheitsmagazins „Paracelsus“ und Assistent der Geschäftsleitung der Paracelsus Heilpraktikerschulen für Naturheilverfahren. kontakt@abbas-schirmohammadi.de www.abbas-schirmohammadi.de www.gesundheits-cds.de

Autorin

Ulrike Schirmohammadi: Paar- und Familienberaterin, Gesundheitstrainerin, ganzheitliche Ernährungsberaterin, Seminarleiterin für Autogenes Training und andere Entspannungsverfahren. Arbeitet seit vielen Jahren in der Naturheilpraxis von Kian Schirmohammadi in Schleiden/Eifel. info@naturheilpraxis-schirmohammadi.de https://ulrike-schirmohammadi.jimdo.com