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Ich gebe meine Hoffnung nicht auf


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Auszeit - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 01.12.2022
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Bildquelle: Auszeit, Ausgabe 6/2022

So mancher Tag ist wohl von Trübsal gezeichnet und vielleicht auch von Angst: „Was bringt die Zukunft? Wie lange wird es wohl dauern? Wann kann ich wieder loslegen und das Leben normal genießen? Und was ist dann eigentlich noch ,normal‘? Was kann ich in all dieser Zeit tun, außer mich zu fürchten?” Die Einschränkungen tragen zu dem eingeengten Gefühl bei, das einen umgibt wie eine neblige Wolke. Doch besonders in diesen Zeiten ist es umso wichtiger, dass du dich um dich selbst kümmerst; dass du verstehst, dass deine Gesundheit – sowohl körperlich als auch mental – das Allerwichtigste ist, und genau hieraus kannst du deine Zuversicht ziehen.

Krise als Chance

Die Pandemie, der Krieg vor der Haustür, die scheinbar nicht zu stoppende Inflation – all das verlangt von uns einiges, wenn nicht sogar alles. Es ist verständlich und auch in Ordnung, wenn dir das manchmal die Kraft raubt und du dich einsam oder ...

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... ohnmächtig fühlst. Es mag absurd oder auch zynisch klingen, aber in genau solchen Situationen liegt oft auch die Chance, die eigentlich sehr bedrohliche Situation zu nutzen, um Altes loszulassen, um neue Türen zu durchschreiten. Diese Situationen sind oft Anlass und Möglichkeit, sein Leben auf eine Art und Weise zu verändern, die sich eher positiv anfühlt. Nutze diese Zeiten, um dir über dich selbst, deine Ziele, Wünsche  und Träume, klar zu werden. Denn eine Vision für dein Leben ist auch der Motor dessen. Ohne Antrieb, ohne eine Antwort aufs Warum und Wohin, kein Vorankommen.

Komm zur Ruhe

Das Wichtigste dafür ist ein ruhiges Umfeld und der Einklang mit dir selbst. Erlaube dir, aktiv auszuruhen und verwöhne dich ein bisschen. Tue dir Gutes. Spüre, dass du nicht für den Job und das Geld lebst, sondern auch für dich selbst, dass du für deine Gesundheit und deine Ziele sein darfst. Es reicht, dass du einfach nur da bist. Schöpfe hieraus deine Energie, denn wie schon Konfuzius so schön gesagt hat:

In der Ruhe liegt die Kraft.

Hole wirklich alles aus dir heraus und entdecke neu, was eigentlich deine Leidenschaften sind und wo du aufgehört hast, sie auszuleben. Überlege dir einmal, wie du es selbst hältst: Bist du in der jetzigen Situation noch hoffnungsvoll oder erscheint dir alles einfach nur erdrückend? Wie fühlst du dich und was macht das mit dir und deiner Lebensfreude? Ist die nicht eigentlich schon längst weg? Hier kannst und sollst du ansetzen. Ziehe aus der Zeit, die du hast, die Kraft die du brauchst, um deine Wünsche in die Realität umzusetzen. Erfülle dein Herz wieder mit Hoffnung, denn genau aus diesen Träumen und Wünschen kannst du sie ziehen.

Suche und finde

Was war nochmal dieser Zukunftswunsch den du da mal hattest? Diese Magie, die dich angetrieben hat? Da gab es doch dieses Fünkchen, das da mal war! Weißt du, wo es jetzt gerade ist und was es so treibt? Wenn nicht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für dich, um daran zu arbeiten. Dieses Wissen wird dir den Auftrieb geben, den du jetzt brauchst, um die Positivität zurück in dein Leben bringen.

Erlaube dir, deine Visionen wieder zu finden!

ÜBUNG: Finde deine Vision

Schnappe dir einen Notizblock, ein kleines Büchlein oder deine Handynotizen und schreibe dir detailliert auf, was du erreichen möchtest. Frage dich hierzu, was deine Wünsche sind. Wovon träumst du? Wo soll dein Leben dich mal hinführen? Limitiere dich hier nicht auf die Realität, sondern lasse deinen Gedanken einfach freien Lauf.

Schreibe alles nieder und sei dabei auch ehrlich zu dir, denn dich in dieser Hinsicht zu belügen bringt dich nicht weiter. Notiere dir dann, falls vorhanden, wie genau deine Vision aussieht. Welcher Mensch wirst du sein, welche Aufgaben treiben dich voran und erfüllen deinen Alltag und wofür lebst du? Gehe hier genau ins Detail. Alles daran ist wichtig.

Zu guter Letzt kannst du dir notieren, welche Schritte nötig sind, um deine Vision durch deine Träume und Ziele in die Realität umzusetzen. Notiere dir dazu – wenn du möchtest – den unten stehenden Tabellenkopf für eine klare Übersicht. Ein kleines Beispiel (das bei mir übrigens funktioniert hat) habe ich schon eingefügt.

Die Zuversicht, die du so dringend suchst, kannst du ganz allein aus dir selbst ziehen – aus diesen Gedanken, dass du an allem arbeiten kannst. Erkenne die positiven Seiten an der aktuellen Situation und setze Hoffnung in diese. Glaube wieder an dich und deine Träume und gehe die ersten Schritte, an ihnen zu arbeiten. Deine Visionen hast du nicht ohne Grund; deine Magie und dein Warum. Sie sind in dir, weil sie deine tiefsten Bedürfnisse erfüllen wollen, also nimm sie an und folge ihnen. Du bist es wert!

Das Feuer in dir

Ich bin mir sicher: Irgendwann einmal in deinem Leben hattest du diesen einen, feurigen Augenblick, in dem du komplett aufgegangen und in deiner Passion versunken bist. Vielleicht war es damals, als du gewagt hast Risiken einzugehen, bevor dir jeder gesagt hat, dass eben genau das nicht gut für dich und dein Leben sein wird; damals, als du noch bereit warst wirklich alles für deine Träume zu geben, egal was andere darüber denken. Träumer haben sie dich vielleicht genannt, aber das spielt keine Rolle. Wichtig daran ist, dass du etwas hattest, das sie nicht verstanden haben: Leidenschaft für etwas ganz Bestimmtes. Sicher gibt es da einen Moment, an den du dich jetzt erinnerst oder etwas, das dir sofort in den Kopf schießt bei diesen Worten. Und eine Situation haben wir wohl auch alle gemeinsam: Den Augenblick, in dem du eine neue Leidenschaft das erste Mal für dich entdeckst und so unglaublich zuversichtlich bist, dass du alles tun wirst und kannst, das nötig ist, um aus dieser Leidenschaft ein Ziel zu machen, sie in dein Leben zu holen.

Wo meine Träume wohnen Meditation

Um deine Träume in dein Leben zu holen, kannst du dir mit dieser kleinen Meditation einen Raum nur für deine Visionen schaffen.

Hierzu kannst du dir einen stillen Ort suchen, an dem du die nächsten paar Minuten ungestört sein wirst. Setze oder lege dich bequem hin und schließe die Augen. Atme tief und langsam, aber natürlich. Erlaube dir ruhig zu werden und konzentriere dich nur auf deine Atmung. Lasse nach und nach die Spannung aus deinem Körper weichen.

Wenn du merkst, dass du entspannt bist und deine Gedanken nicht mehr wild umher fliegen stelle dir vor, wie du einen Flur entlang gehst. Links und rechts hängen Bilder deiner Erinnerungen und du kannst ein wenig in ihnen schwelgen, bis du zu einer Holztür kommst. Sie ist weder besonders groß, noch besonders klein und der Griff fühlt sich kalt an, als du deine Hand darauf legst. Dennoch hast du keine Angst hineinzugehen.

Du drückst die Klinke vorsichtig nach unten und trittst in einen dunklen Raum. Dieser Raum kommt dir bekannt vor und sicher. Und da, ganz hinten in einer Ecke, siehst du einen kleinen runden Tisch. Du gehst zu ihm und betrachtest, was sich darauf befindet. Es ist ein dickes Buch mit einem ledernen Einband. Du schlägst es auf und siehst all die Visionen und Träume, die du hattest, fein säuberlich aufgelistet.

Du spürst, dass dieser Raum ein Zuhause für eben diese Träume ist und erlaubst dir nun, ihn mit anderen Augen zu betrachten. Du siehst dich um und nach und nach verändert sich das Zimmer. Es nimmt die Gestalten deiner Träume und Wünsche an. Du siehst alles, was dich glücklich macht oder gemacht hat, versammelt. Ein warmes und wohliges Gefühl von Zuhausesein erfasst dich. Du nimmst es in dir auf und speicherst es ab, um es nicht zu vergessen, und entscheidest dich dazu, noch ein paar Augenblicke zu verweilen.

Wenn du deinen Träumen ein bisschen zugesehen hast, verlasse langsam den Raum und behalte dieses schöne Gefühl bei. Spüre es noch einmal deutlich in deinem Herzen, bevor du die Tür hinter dir wieder zu ziehst und den Flur entlang zurück gehst.

Lenke deinen Fokus wieder auf deinen Atem und kehre in deinen Körper zurück. Bleibe noch einige Momente so liegen und bewege dann Hände und Füße, bevor du langsam die Augen öffnest und in den Tag zurückkommst.

TIPP: Deine Visionen

Halte dir immer wieder vor Augen, was deine Ziele und Wünsche sind, welche Visionen du hast. Lasse dir von ihnen den Optimismus und das Vertrauen schenken, das du brauchst, denn alles, was du benötigst, liegt in dir selbst.

Alles hat sich dann nur um diese eine Sache gedreht und wir haben auch absolut jeden in unserem Umfeld damit genervt, oder? Wir haben so oft und lange darüber gesprochen, bis es beinahe niemand mehr hören konnte und waren so voller Zuversicht und Hoffnung, dass es nur so aus uns heraus gesprudelt kam. Und hey, das Leben ist nicht eintönig. Es ist mehr, als du dir vielleicht erlaubst zu sehen. Womöglich verschließt du unbewusst die Augen vor vielen Antworten und Möglichkeiten oder verdrängst, dass du der Herr deines Lebens bist – du hast alles in der Hand, du schreibst die Drehbücher und entscheidest, wo es langgehen soll. Doch wo ist er jetzt im Moment, dieser lebensfrohe und zuversichtliche Blick auf die Welt? Shakespeare sagte: „Denke positiv und wenn du den Eindruck hast, dass dieses Leben ein Theater ist, dann suche dir eine Rolle aus, die dir wirklich Spaß macht.“ Und hat er nicht vollkommen Recht damit gehabt?

Niemand zwängt dich in eine Rolle hinein und du kannst dir aussuchen, wie dein Blick auf die Welt ist.

Hältst du dich an negativen Gedanken auf und verschwendest deine Zeit – das Wertvollste, das du hast – oder gehst du täglich den Extraschritt und schöpfst neue Kraft und Hoffnung, auch wenn es schwer sein mag? Diese Entscheidung liegt ganz bei dir. Das Leben als eine Bühne zu sehen gibt dir außerdem die Möglichkeit in verschiedene Rollen zu schlüpfen und viele Versionen deines Selbst zu werden, die jeweils eine ganz eigene Vision verkörpern. Dadurch erhältst du Weitsicht und kannst auch lebensfroher durch die Welt gehen.

ÜBUNG: Erinnere dich!

Gehe tief in dich. Nimm dir ruhig Zeit und suche dir einen Ort, an dem du ungestört bist. Sei ganz bei dir und nimm dich wahr. Dann denke einmal zurück an die schönsten Momente in deinem Leben. Sieh’, wie fröhlich du bist und wie dieses Gefühl auf dich übergeht. Versuche, dieses Gefühl beizubehalten und dir genau zu merken wie es sich anfühlt, in deiner Energie und Zuversicht gestärkt zu sein.

Dann, ganz langsam, lenke deine Gedanken zu den Augenblicken, in welchen du dich unsicher und ängstlich gefühlt hast – in welchen dir die Energie gefehlt hat.

Stelle doch einmal fest, was das für Momente waren und wie deren Umgebung war – hat dir die Zuversicht gefehlt? Wieso hat sie dir gefehlt? Aus dieser Übung kannst du sehr viel Kraft ziehen und sehen, dass beide Seiten normal sind, du aber größtenteils die Hoffnung brauchst – auch, damit du selbst ein gutes Gefühl hast, oder? Und ist es nicht schöner mit eben diesem schönen Gefühl durchs Leben zu gehen?

Er innere dich!

Gab es nicht auch schon Momente, in welchen deine Zuversicht dich aus der Dunkelheit geholt hat? Bestimmt hast du ein oder zwei Erinnerungen, die kraftvoll sind und in welchen du Situationen gesammelt hast, in denen du vor Hoffnung nur so gestrahlt hast. Vielleicht gab es einen Augenblick in deinem Leben, in dem du dich nicht verlorener hättest fühlen können. Das ist keine schöne Erinnerung, aber dennoch ist es wichtig, diese Augenblicke anzunehmen und zu erkennen, denn aus ihnen kannst du lernen und erkennen, wo du zuversichtlicher mit dir selbst umgehen darfst. Doch was du brauchst, ist nicht nur die Hoffnung.

Auch der Glaube an dich selbst und an das, was du erreichen wirst, kann und wird Berge versetzen, wenn du es erlaubst.

Manchmal bist du vielleicht unschlüssig oder unsicher. Das ist auch vollkommen natürlich und okay! Nicht immer läuft es so, wie wir es uns wünschen. Gerade dann ist es so wichtig, die Hoffnung nicht zu verlieren und zu sehen, dass es meist mehr gibt, als du in diesem Augenblick siehst. Es gibt unglaubliche Erzählungen von „Wundern“, die Menschen das Leben gerettet haben sollen; Situationen, in welchen nur die Kraft des Einzelnen dazu beigetragen hat, dass sich alles zum Besseren wendet. Sicher kennst du auch die ein oder andere Geschichte: Die schwer kranke Person ist trotz allen dagegen sprechenden Indizien wieder gesund geworden und eine düster aussehende Lebenslage konnte zum Guten gewendet werden. Georg Wilhelm Exler hat das ganz gut zusammengefasst:

Wo es keine Hoffnung mehr gibt, gibt es immer noch dich.

Du bist das einzige Licht, die einzige Kraft, die du brauchst. Nichts und niemand kann dich aufhalten und stoppen, wenn du dir selbst erlaubst, diese Macht auszuschöpfen und dein Leben in die Hand zu nehmen. Zuversicht alleine wird dir nicht immer helfen – manchmal bedarf es mehr. Dieser Glaube an dich selbst ist essentiell, wenn du vom Traum in die Realität kommen willst.

Träume sind wichtig

Doch dass du ein Träumer bist bedeutet nicht, dass du vor der Wirk- lichkeit fliehst. Es bedeutet, dass du noch den Mut hast, an dich und dein inneres Kind zu glauben und dem zu vertrauen, was tief in dir sitzt. Man kann nichts erschaffen, wenn man nicht träumt; woher sollten denn die Ideen kommen, woher die vielen Entdeckungen? All das bekommst du nicht von äußeren Einflüssen, sondern durch dich selbst und die ganze kleine Welt, in dir steckt. Auf diese zu vertrauen erlaubt es dir, Neues zu schaffen und der Welt etwas zu geben, das es vorher noch nicht gab. Jede Idee, die da in dir aufflammt, kann zu etwas Großem werden. Jeder Wunsch ist der Funke, den du für deine Ziele benötigst und die Macht aus dir selbst zu schöpfen, wenn du dich einsam und kraftlos fühlst, ist das Stärkste, das dir gelingen kann.

Die Liebe ist furchtbar frei

Nun ist er da, der Band 2 vom Erfinder der „pragmatischen Poesie“. Selten haben wir ein Buch gelesen, das uns so sehr zum Nachdenken angeregt hat. Jenseits irgendwelcher Zeigefinger vermittelt Raphael Lepenies in seinem Buch in kurzen Texten seine Idee(n) von der Liebe eher leise aber um so eindrücklicher. Gegliedert in drei Kapitel, gleicht das Buch einer Reise durch das eigenen Leben, denn vieles von dem, was Raphael anspricht, haben wir alle schon irgendwie oder irgendwann schon einmal erlebt. Es tut gut, daran erinnert zu werden, auf diese wunderbar unaufdringliche Weise. Raphael kombiniert seine einfühlsamen Texte mit eigenen, stets sehr passenden Illustrationen. Eine echte Empfehlung und wirklich sehr lesenswert. Vielleicht ein schönes Geschenk an sich selbst für das neue Jahr. Bestellbar für 14 Euro 90 am besten beim Autor selbst:

Lebe deine Visionen

Doch sei mal ehrlich: Hast du immer (noch) den Mut diesen Träumen und Ideen nachzujagen? Traust du dich, sie stolz zu vertreten und anderen Menschen davon zu erzählen oder befürchtest du, aufgrund dessen nicht angenommen zu werden? Der Mensch wird als Herdentier bezeichnet und natürlich möchte man dazugehören. Wenn man mit ausschweifenden und für viele Menschen surrealen Ideen daherkommt, ist es wahrscheinlich, dass diese nicht jedem gefallen werden. Diese Furcht darfst du sehen. Du darfst sie annehmen und dann ablegen, denn sie hält dich davon ab, das Beste aus dir herauszuholen. Sie hemmt deine Macht , kostet dich Kraft und schränkt dein Blickfeld für deine Visionen ein. Also lass deine Träume und Visionen dein Leben bereichern. Schöpfe aus Ihnen die Hoffnung und die Zuversicht, jeden Tag deines Lebens zu deinem Tag zu machen. 

STEFAN GOEDECKE

Stefan Goedecke teilt seine Gedanken mit zehntausenden Menschen als Herausgeber und Kraftquelle der AUSZEIT und der ICH BIN. Seine sehr persönlichen Auszeit-Briefe berühren jede Woche tausende Menschen im Herzen. Stefan ist Autor zahlreicher Essays, Artikel, Kurse, Blogs und Gedichte. Du kannst dich hier gratis für seine Auszeit-Briefe eintragen: . Sein Buch „Alles wird gut“ über den Abschied von einem geliebten Menschen hat schon tausenden Menschen Hoffnung und Vertrauen geschenkt. Wenn du magst, folge Stefan bei Instagram: @stefan. auszeit für eine Tagesinspiration.