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Schöne neue Handelswelt


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e-commerce magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 14.10.2022

Noch ist die Gesellschaft gespalten: Je älter ein Online-Kunde, desto eher nutzt er Desktop oder Notebook für Produktsuche und Kauf. In der Altersgruppe der 14-39jährigen hingegen wird schon jeder zweite Euro mobil ausgegeben. Aber nicht das Smartphone an sich ist die Herausforderung für den E-Commerce, sondern die wachsende Vielzahl der möglichen Smart Devices. Internetfähig sind heute genauso Videokonsolen, Smartspeaker und Fitness-Uhren. Bald kommen Navigationsgeräte, Kühlschankdisplays oder (ganz ohne Screen) Kochgeräte und Werkzeuge hinzu. Technologieoffenheit wird zur Pflicht, „headless“ das verkürzte Fachwort für neu zu bestimmende Userjourneys.

Social Media, oder: Purpose meets Performance

Suchmaschinen bleiben im E-Commerce zwar der dominierende Kanal in der Neukundengewinnung. Gerade bei den jüngeren Nutzern zwischen 14 und 29 Jahren haben Social-Media-Kanäle aber bereits den dritten Platz ...

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Bildquelle: e-commerce magazin, Ausgabe 5/2022

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... als Informationskanal erobert. Leichter wird die Kundenansprache dadurch nicht: Social-Media-Plattformen funktionieren sehr unterschiedlich und erfordern ganz verschiedene Arten von Content, um Nutzer zu überzeugen. Die einfache Multiplikation über verschiedene Kanäle funktioniert hier nicht, stattdessen sind technologische Unterstützung und inhaltliche Finesse gefragt. Einfach nur Werbung schalten ist zu kurz gedacht: „Purpose“ ist für die nächste Generation wichtiger.

Reduce, Reuse, Recycle

Der bewusstere Umgang mit Ressourcen wird von den Konsumenten immer stärker an den Handel herangetragen und der E-Commerce ist gut positioniert, darauf zu reagieren. Insbesondere bei jüngeren KundInnen florieren Geschäftsmodelle und Plattformen, in denen gebrauchte Mode weiterverkauft wird. Im Umkehrschluss muss jeder Händler die Frage beantworten, wie nachhaltig seine Produkte und Prozesse sind. Dazu ist er zunehmend durch den Gesetzgeber verpflichtet, aber auch die Konsumentin kauft lieber mit gutem Gewissen. Zur Quadratur des Kreises kann dann der Preis werden. Denn gerade die „Generation Greta“ gibt in unseren Befragungen an, dass sie aus Kostengründen bereitwillig zu Anbietern ausweicht, deren Produktions- und Zustellprozesse bedenklich sind. Um hier gut zu argumentieren, sind Anstrengungen bis auf die Ebene der Produktdaten notwendig, um die nachhaltigere Produktempfehlung auch konkret zu belegen – durch Siegel, durch CO2e-Daten, durch Wasserverbrauch in der Produktion, durch Arbeitsbedingungen in der Fertigung.

Und das Metaversum?

Hypethema Nummer 1 und spekulativster Trend ist ein Thema, das schon längst da ist – in der Welt der Online-Games – als Lebensraum aber noch weit weg erscheint. Ob Handel dort überhaupt und falls ja, in welcher Form, stattfinden kann, wird nur der mit gestalten, der sich mit den verschiedenen Metaversen beschäftigt. Die Herausforderung ist ganzheitlich: Datenformate.

Zielgruppen. Bewegungsmuster. Verhaltensweisen. Ist dort ein virtuell profitables Geschäftsmodell möglich? Können Brücken in die reale Welt gebaut werden? Ist es sogar möglich, ganze Produktionsprozesse zu verändern, weil Kunden durch immersive Erlebnisse anders kaufen – individueller, aber bewusster? Fakt ist: Die nächste Generation des Internets wird eine neue Generation Handel hervorbringen. Und die sollte mitgestaltet werden. //

" Die nächste Generation des Internets wird eine neue Generation Handel hervorbringen. Und die sollte mitgestaltet werden.

Urheber/Copyright: metamorworks, Martine A Eisenlohr –