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SCHOTTISCHE SCHL AGZEILEN


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Bücher - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 27.07.2022
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Bildquelle: Bücher, Ausgabe 5/2022

Sie kommen gerade von einem Krimi-Festival in Montreal, wie war das?!

Wir hatten ein paar tolle Gigs, haben mit vielen Leuten herumgehangen. Waren endlich mal nicht zu Hause, da kann die Seele sich wieder entwickeln. Dazu gab es ja nicht viel Gelegenheit in den letzten beiden Jahren.

Sie haben eine Band, sind die Sängerin. Was für Musik spielen Sie?

Wir spielen Coverversionen von Liedern von Jonny Cash bis Talking Heads, die von Mord und Totschlag handeln. Ich habe schon als Kind vor Publikum gesungen und die anderen beschlossen deshalb, dass ich die Frontfrau bin.

Sie sind auch in viele andere Kulturereignisse involviert …

Gerade lese ich Briefe von Robert Louis Stevenson, die er anderen Schriftstellern geschrieben hat. Am Freitag habe ich eine Veranstaltung mit einem befreundeten Dichter zum Thema „Literarische Freundschaft“.

Ich bin manchmal neidisch auf Schriftsteller-Ehepaare, wie Paul ...

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... Auster und Siri Hustvedt.

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen! All diese zerbrechlichen Gesetze, auf die man dann achten muss.

Meine Frau liest mein Manuskript erst, wenn es auch mein Lektor bekommt. Sie ist Professorin der Geologie und schreibt nur sehr komplizierte Bücher. Aber wir haben ein Buch zusammen gemacht, eine Sammlung von Essays verschiedenster Menschen, was sie in einem idealen Land gerne sehen würden.

Worum geht es in Ihrem neuen Kriminalroman „1979“?

Es ist das erste Buch mit Allie Burns. Am Anfang der Reihe ist sie eine junge Journalistin in Glasgow, am Anfang ihrer Karriere. Sie ist sehr ambitioniert und möchte Investigativ-Reporterin werden und fühlt sich gefangen in Nichtigkeiten, mit denen sie keine Chance hat, die großen Geschichten und Schlagzeilen zu bekommen. Und dann beginnt sie mit einem Kollegen zu arbeiten, und sie geraten beide in Gefahr. Es ist der Winter 1979, das Wetter ist schrecklich, es schneit, es gibt Streiks, industrielle Revolution. Schottland ist in den Fängen eines Referendums über ein eigenes Parlament. Es gibt eine Menge Themen, in die sie ihre Zähne schlagen kann! Soziale, gesellschaftliche und politische.

Gab es denn damals tatsächlich Terroristen für die Unabhängigkeit in Schottland?

Etwas früher in den 1970ern gab es auch Terroristen, aber sie waren ziemlich unfähig und schnell im Knast. Ende der 1970er gab es eher eine starke Debatte über Schottlands politische Selbstverantwortung, aber nicht so hasserfüllt wie später. Und dann das Empfinden, betrogen worden zu sein, weil die Regierung die Regeln während des Referendums änderte. Obwohl die meisten Schotten für eine Parlamentarische Versammlung stimmten, kam sie wegen der neuen Regeln nicht zustande. Aber es war noch zivilisiert, nicht die gleiche Feindseligkeit und Polarisierung wie beim Referendum 2014. Aber das ist eine Konversation mit sich selbst, die Schottland seit einer ganzen Weile hat und die mit der Wahl unlängst wieder einen Kick-Start bekommen hat. Es geht darum, ob wir unser Schicksal selbst kontrollieren wollen.

Sie planen in der Reihe um Allie Burns, ihr Leben im Abstand von jeweils zehn Jahren aufgreifen. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Das war tatsächlich Covid. Ich hatte ein Buch kurz vor dem ersten Lockdown beendet und wusste nicht, was ich nun schreiben sollte. Alle meine Bücher spielen im Hier und Jetzt, selbst wenn sich ein substantieller Teil des Plots auf die Vergangenheit bezieht. Es ist für mich wichtig, ein Gefühl für die Gegenwart eines Buches zu haben, und in unserer Gegenwart veränderte sich gerade alles. Wir wussten nicht, wie viele Menschen Covid umbringt, ob wir einen Impfstoff finden, im März 2020 war alles sehr beängstigend. Es schien sinnvoll, zu einer Zeit zurückzugehen, in der ich wusste, was passiert war. Und ich dachte über eine solche Reihe auch schon länger nach, auch, um mich gegen die Idee zu wehren, ich solle ein Memoir schreiben. Mein Verleger meinte, das sei eine tolle Idee. Aber ich will nicht eineinhalb Jahre auf meinen eigenen Nabel starren, so interessant bin ich nicht. Und ehrlich: eine Menge Leute müssten auch erstmal tot sein, bevor ich ein Memoir schreiben kann! Und deshalb entschied ich, meine Erfahrungen aus der Welt der Medien in eine Serie zu packen, in der ich jeweils auch lange Zeitabstände überbrücke. Also kein Memoir, aber etwas, bei dem ich meine Erfahrungen für die Fiktion verwende. Ich glaubte 2020 auch, 1979 sei ein spannendes Jahr, ich könne viel darüber schreiben. Nur als ich halb durch war, dachte ich, das ist unfassbar, wer glaubst du, wer du bist? Eine Geschichte zu schreiben, die am Ende 40 Jahre und mehr überbrückt? Es bräuchte ein Genie und das bin ich nicht. Ich hatte eine Menge Selbstzweifel nach „1979“. Aber die Leser und Kritiker haben es gut angenommen.

„Was mich gerettet hat, WAR, DASS ICH DIE JUNGS UNTER DEN TISCH SAUFEN KONNTE. Das ist auch erbärmlich, aber so war das damals.“

Fühlen Sie sich nicht wohl mit dem Buch, wie es jetzt ist? Es ist sehr spannend, historisch, wie vom Kriminalfall her und vielschichtig …

Ich sehe immer alles, was mit einem Buch noch nicht stimmt. Ich hatte nie den Moment, in dem ich dachte: dieses Mal habe ich das richtig gut gemacht! Aber ich glaube, das ist auch gesund. Autoren, die sagen, sie seien ganz begeistert von ihrem neuen Roman, machen mich misstrauisch! Jedes Buch sollte auch eine Lernerfahrung sein, dir etwas über dich und dein Schreiben beibringen. Und von diesem Buch habe ich viel gelernt. Da waren wunderbare Gelegenheiten, auf die Schnauze zu fallen!

War es schwierig, zu einem jüngeren Ich zurückzugehen und gleichzeitig eine fiktive Figur zu erschaffen?

Das war eine interessante Zeit, in der ich damals eine junge Journalistin war. Aber ich war mir völlig klar darüber, dass Allie nicht ich ist. Sie ist in vielerlei Hinsicht anders. Ihre Erlebnisse 1979 waren auch viel weniger lustig als meine. Ich war jung und frei und Single und hatte das erste Mal Geld in der Tasche. Ich hatte eine Menge mehr Spaß als Allie Burns!

Waren Sie als Journalistin auch in investigative Ermittlungen involviert, so wie Allie?

Zu der Zeit noch nicht, erst später in meine Karriere. Damals wurde ich nicht ernst genommen, und steckte mehr oder weniger in Wunderbaby-Geschichten oder Berichten über Romanzen fest. Als ich nach Manchester ging, wurde ich ironischerweise anders eingeordnet. Oh, sie kommt hierher, sie kann nicht gut im Sozialressort sein und man gab mir spannendere Sachen. Ich habe dann auch undercover recherchiert. In Manchester in den 1990ern gab es viel Gewalt, Drogen, Waffen und dubioses Geld. Ich hatte unangenehme Begegnungen, zum Beispiel, als ich recherchierte, wie Frauen im Gefängnis behandelt wurden, da begegnete ich fiesen Charakteren, Drogendealern und Gangstern. Wenn denen nicht gefällt, was man schreibt, dann …

Und wie viel autobiographischer Anteil steckt dann in Allie Burns?

Es sind teils Anekdoten, die auch um mich herum passiert sind, die auch um sie passieren. Aber es ist eine fiktive Geschichte.

Im Buch ändert sich Allie, wird lockerer und offener, nachdem sie von einem Kollegen erfährt, dass er schwul ist.

Das war 1979 taff, darüber zu sprechen. Homophobie, Rassismus, Sexismus, Sektierertum. In diese Männerwirtschaft nicht reinzupassen, war eine schwierige Sache. Allie kommt nach Schottland zurück und ist sich dessen bewusst und wird erst im Laufe des Buches selbstbewusster und frecher. Das war nicht erlaubt für Frauen. Ich hatte eine Menge Ärger zu der Zeit, weil ich viel gestritten habe. Was mich gerettet hat, war, dass ich die Jungs unter den Tisch saufen konnte. Wir gingen zusammen in den Pub. Das ist auch erbärmlich, aber so war das damals.

Was mich verwunderte, war, dass es in dieser Zeit in Deutschland eine Aufbruchsstimmung gab, eine Coolness, gerade auch in den Redaktionen, lange Haare, Revolution …

Ich habe das auch erlebt, als ich studierte und in der Journalistenausbildung war. Aber als ich zurück nach Glasgow kam, war es, als wäre ich in eine andere Zeit gestolpert. So war es nicht in Schottland, nicht in den Zeitungsredaktionen. Von mir wurde zum Beispiel erwartet, Bluse und Absätze zu tragen, von den Männern ein Anzug. Erst sechs Monate, bevor ich anfing, wurde Frauen überhaupt erlaubt, im Tagesgeschäft Hosen anzuziehen. Die 1960er hatten Schottland 1979 noch nicht erreicht, es gab ein paar Hippies, aber das war keine große Sache, es gab diese Atmosphäre nicht. In Manchester war das Leben etwas anders. Die Medien haben sich in den letzten 40 Jahren stark verändert, das wird sich in der Serie auch widerspiegeln. Ich konnte mir damals schon in Manchester nicht wirklich vorstellen, das mein Leben lang zu machen. Aber ich wollte ja auch Romane schreiben.

Wann verspürten sie diesen Wunsch?

Als ich ungefähr neun Jahre alt war (lacht). Ich las ein Kinderbuch und eine der Figuren wächst auf und wird Schriftstellerin. Und eines Tages bekommt sie einen Brief von einem Verlag. Sie öffnet ihn und darin ist ein Scheck! Und das war der Moment, in dem ich begriff, dass Autor ein Beruf ist, für den man bezahlt wird. Und da begann meine Sehnsucht! Wenn ich groß bin, erzähle ich Geschichten und lebe davon. Das hat sich auch nie geändert. Ich habe es jedem erzählt, der fragte. Und alle haben gelacht. Leute wie wir, Kinder aus der Klasse der Kohleminenarbeiter, werden keine Schriftsteller, das wird nicht passieren. Meine Eltern waren klug, aber sie mussten die Schule bereits mit 14 verlassen, weil ihre Familien die Schuluniform nicht bezahlen konnten. Doch sie verstanden den Wert der Bildung. Meine Mutter las mir aus Bilderbüchern vor, brachte mich in die Bibliothek.

Sie konnten sich keine Bücher leisten, dennoch gab es immer welche in meinem Leben, weil sie das unterstützten. Als ich mit sechs den „Wind in den Weiden“, als ein Schulpreis oder so, bekam, war das ein Schatz für mich! Ich bin aber nicht Journalistin geworden, weil ich meinte, dass das etwas mit Schreiben zu tun hat, sondern weil es das Einzige war, das in der Berufsberatung zu passen schien. Ich langweile mich schnell und habe eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Im Journalismus gibt es immer etwas Neues und nicht so strenge Hierarchien. Ich kann auch nicht gut mit Autoritäten umgehen. Und damit könnte ich dann überleben, bis ich anfangen kann, Geschichten zu schreiben, dachte ich.

Und hat das gut geklappt?

Nein. Ich schickte mein erstes Manuskript an alle Verlage und alle schickten es zurück. Ich habe es dann einer Freundin gezeigt und sie sagte, das wäre ein schönes Theaterstück. Ich schrieb es um, sie produzierten es und dann war ich plötzlich Bühnenautorin. Aber ich hatte keine Ahnung von Theater, den Regeln und der Mechanik, und nach ein paar Jahren feuerte mich mein Agent. Geh weg, mit dir kann man kein Geld verdienen! Ich war deprimiert, aber immer noch sehr entschlossen zu schreiben. Ich las viel Kriminalliteratur, und damals inspirierte mich Sara Paretsky. Ihr erster Roman erschien, mit einer Protagonistin, ihrem Humor. Die Geschichte war stark in den Familien in Chicago verwurzelt und ich fühlte, dass sie nur dort spielen konnte. Und ich dachte, wenn ich hart arbeite, könnte ich eines Tages so etwas schreiben. Ich hatte eine Idee für Schottland, über Arbeitslosigkeit, Politik, Gesellschaft … Daraus wurde mein erster Roman. Ich schickte ihn an Women´s Press, einem unabhängigen, feministischen Verlag und sie haben ihn veröffentlicht! Es war unglaublich!

Hatten Sie damals einfach losgelegt?

Ich hatte das Gefühl, dass plotten meine größte Schwäche ist und habe alles sehr genau geplant. Über die Jahre hat sich das verändert und inzwischen weiß ich üblicherweise, wer stirbt und warum und ein paar zentrale Punkte, und dann schreibe ich einfach. Es ist Driving-at-Night-Writing. Du kennst dein Ziel, kannst aber immer nur ein kleines Stück der Straße sehen. Du fährst in die richtige Richtung und dann landest du hoffentlich ungefähr dort, wo du hinwolltest.

Sie sind Feministin, setzen sich seit vielen Jahren für die Rechte von Homosexuellen ein. Wird Allie sich in eine Frau verlieben?

Darüber sage ich nichts! Aber zu diesem Zeitpunkt ,1979‘, denkt sie noch nicht in solchen Möglichkeiten. Als ich in Schottland aufwuchs, gab es keine Lesben. Sie waren unsichtbar und es war ein wenig so, dass etwas, das man nicht sieht, auch nicht sein kann. Für mich persönlich war es so, dass ich nicht wusste, was Lesben sind. Im zweiten Jahr in der Uni belegte ich Sexuelle Politik und das brachte mich zu den Feministinnen und die brachten mich zu den Lesben. Der Rest ist Geschichte!

Allie denkt nicht an diese Möglichkeit. Ihr Kollege Danny weiß aber, dass er schwul ist. Woher kommt hier der Unterschied zwischen homosexuellen Männern und Frauen?

Ich denke, es ist schwieriger für Mädchen ihre sexuelle Identität zu finden, weil sie auch eine so starke emotionale Bindung zu ihren Freundinnen haben. Als Teenagerin sind Jungs Kreaturen vom anderen Planeten, seltsam, man kriegt nicht raus, wie sie denken. Man geht mit einem Jungen am Samstag aus, aber reden tut man Montag darüber mit der Freundin. Nur dieser Sprung von ‚ich mag dich wirklich‘, zu ‚ich will mit dir schlafen‘ ist dennoch schwierig. Sie wissen, wie junge Frauen miteinander sind, sie umarmen sich, kuscheln beim Fernsehen wie Welpen auf dem Sofa. Wenn man das nicht mit Sexualität verbindet, dämmert es einem auch nicht, dass das möglich wäre. Wenn man sich das erste Mal in eine Frau verliebt, ist das Bumm! Aber ich wusste da schon, dass es das gibt. Für Frauen meiner Generation, die in Schottland aufwuchsen, war das vorher keine Option.

VAL MCDERMID: 1979 – Jägerin und Gejagte Ein Fall für Allie Burns Übersetzt von Kirsten Reimers Knaur, 432 Seiten, 12,99 Euro

Hörbuch Gelesen von Alexandra Sagurna steinbach sprechende bücher, 700 Min./ 2 MP3-CD, 16 Euro

VERLOSUNG

BÜCHERmagazin, Knaur und steinbach sprechende bücher verlosen je fünf Bücher und Hörbücher „1979“. Teilnahmebedingungen auf S. 4. Viel Glück!

„Für mich persönlich war es so, DASS ICH NICHT WUSSTE, WAS LESBEN SIND.“