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Schwarzwei ßfotos optimieren


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DOCMA - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 14.09.2022

BASISWISSEN – GRAUSTUFEN

Artikelbild für den Artikel "Schwarzwei ßfotos optimieren" aus der Ausgabe 4/2022 von DOCMA. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: DOCMA, Ausgabe 4/2022

Kürzlich fand ich beim Aufräumen eine verstaubte Schachtel mit seltsam geformten Pappen, die an Holzstiele geklebt waren. Es dauerte eine Sekunde, bis ich sie wiedererkannte: Das war mein „ Abwedler-Besteck “. Ich hatte es mir in den 80er Jahren für den Einsatz in der Dunkelkammer zusammengebastelt. Damals nutzte man solche Pappen, um punktuell Bildbereiche aufzuhellen. Es gab wahre Zauberer des sogenannten Abschattens, die mit langen Belichtungen und geschmeidigen Bewegungen Unikat-Abzüge voller faszinierender Grau-Nuancen schufen. Ich gehörte leider nicht zu diesem erlauchten Kreis. Meist sah man meinen Versuchen die lokale Bildaufhellung entweder zu deutlich oder fast gar nicht an.

Das erklärt vielleicht auch, warum ich bereits von Photoshop 2.0 aus dem Jahr 1991 so begeistert war: Zwar gab es noch keine Ebenen und nur einen Rückgängig-Schritt , aber Werkzeuge zum ...

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... Abwedeln und Nachbelichten.

Falls man es übertrieben hatte, war nicht wieder ein teurer Abzug verschwendet , sondern nur ein wenig Zeit.

Damals beherrschte mein Monitor gerade mal 256 Graustufen und der Workflow war etwas anders als heute: Das fotografierte Bild habe ich zunächst einmal als Film entwickelt und dann in der Dunkelkammer auf Fotopapier belichtet. Die Digitalisierung erfolgte vom Abzug per Flachbettscanner mit 300 ppi, weil ich mir einen hochauflösenden Film-Scanner nicht leisten konnte. Drucker für Fotos steckten noch in den Kinderschuhen. Nach der Bearbeitung mit Photoshop gab es drei Optionen, das Ergebnis wieder zu Papier zu bringen: In der ersten Variante habe ich das bearbeitete Foto einfach vom Bildschirm abfotografiert und dann erneut im Labor auf Fotopapier geprintet. Low-Tech – aber funktional. Wenn es nicht so sehr auf den Erhalt der Graustufen ankam, konnte man auch mit einem Bürodrucker – die gab es bereits als Laser oder als Tintenstrahler – ein Negativ im DIN A4-Format ausdrucken und es dann für die Belichtung eines Kontaktprints einsetzen. Entweder auf Fotopapier oder mit einer der antiquierten Drucktechniken wie der Cyanotypie. Aber das war eher etwas für Freaks. Der einfachste, wenngleich auch teuerste Weg bestand darin, die Daten auf Kleinbild- oder Mittelformatfilm auszubelichten. Damals war das mein High-End-Verfahren. Aber schon die Übertragung von einem auch nur fünf Megabyte großen JPEG zum Dienstleister brauchte vier 1,4 Megabyte große HD-Disketten und ein Komprimierungsprogramm, das diese Riesendatei auf die Datenträger verteilte. Das Programm musste übrigens auch mit auf die letzte Diskette. Schon um zu gewährleisten, dass der Dienstleister die Bilddaten auch wieder zusammensetzen konnte.

Da soll noch mal jemand behaupten, früher sei alles besser gewesen.

Ps Lr Einfache Umwandlungen

01Schnelle Graustufen-Entwicklung

Um von einer farbigen Raw-Aufnahme zu einem Schwarzweißbild zu kommen, wechselt man in Camera Raw oder Lightroom im ersten Schritt den Farbmodus durch einen Klick auf den Schalter »S/W« (a). Danach gleicht ein weiterer Klick auf die Schaltfläche »Automatisch« (b) die vorhandenen Tonwerte so aus, dass ein technisch korrekt belichtetes Bild entsteht. Eingesetzt werden dazu die »Grundeinstellungen«-Regler »Belichtung«, »Kontrast«, »Lichter«, »Tiefen«, »Weiß« und »Schwarz« (c). Falls das genutzte Objektiv über kein eingebettetes Korrektur-Profil verfügt, sollte man die Objektivkorrekturen im Reiter »Optik« aktivieren (d). Beim Ausrichten von Motiven hilft in vielen Fällen die »Upright«-Funktion des »Geometrie«-Reiters (e). Hier allerdings hat die Automatik keine Muster für eine automatische Korrektur entdeckt und dokumentiert diesen Umstand mit einem Warndreieck.

02 Selektive Korrekturen

Liegt danach eine – gegebenenfalls noch manuell nachjustierte – Grundversion des Bildes vor, geht es an die selektiven Korrekturen. Darunter versteht man die gezielte Bearbeitung von Bildelementen oder Bildbereichen, statt einfach das ganze Motiv zu verändern. Klassischerweise trennt man im Hinblick auf die Tiefenstaffelung des Bildes zwischen Vordergrund, hier gelb (a), Mittelgrund, rot (b) und Hintergrund, türkis (c). Bei manchen Motiven, wie etwa bei den meisten Porträts, reicht bereits eine Unterscheidung zwischen Vorder- und Hintergrund aus. Aber es kann natürlich auch um die Abstimmung von ursprünglich farbigen Elementen eines Motivs gehen (d) oder etwa um die Verstärkung oder Abschwächung bestimmter Bilddetails (e), die von der intendierten Bildaussage ablenken könnten oder das ästhetische Konzept positiv verändern.

Ps Lr Grundlagen der komplexeren Abstimmungen

03 Globale Farbton-Korrekturen

Unter dem Reiter »Schwarzweiß-Mischer« befinden sich Regler für acht Farbauszüge. Die Hautfarbe lässt sich meist mit Rot- und Orange-Tönen aufhellen und abdunkeln (a). Das Grün der Vegetation setzt sich in der Regel aus Gelb- und Grüntönen sowie etwas Cyan zusammen. Himmel besteht vornehmlich aus Blautönen (b), Oft spielt etwas Aquamarin mit hinein. Das findet sich auch in sonnenbeschienenen Wasserflächen. Lila- und Magentatöne kommen in der Natur selten dominant vor. Manchmal zeigen sie sich in Bereichen der Haut älterer Menschen. Acht Farbauszüge bieten übrigens ungewöhnlich viele Eingriffsoptionen. Die meisten anderen Raw-Entwickler verfügen nur über fünf oder sechs Regler zur Schwarzweiß-Umsetzung – wie man das auch von Photoshops »Schwarzweiß«-Dialog kennt. Porträtfotografen vermissen dann vor allem den »Orangetöne«-Regler.

04 Selektive Korrekturoptionen (Masken)

Haben Sie Bildbereiche – hier mit einem linearen Verlauf – maskiert (a), so lassen die sich fast genauso differenziert bearbeiten wie ganze Bilder, nur sind die verfügbaren Werkzeuge anders angeordnet. Im Unterpunkt »Licht« (b) finden Sie die neben in Schritt 01 vorgestellten sechs Regler. Unter »Farbe« (c) lässt sich die Graustufenumsetzung mit den Werkzeugen »Farbtemperatur« und »Farbtonung« beeinflussen. Hinzu kommen die »Effekte« (d) mit den Reglern »Struktur«, »Klarheit« und »Dunst entfernen« sowie der Unterpunkt »Detail« (e) mit einfach gehaltenen Einstellungsoptionen für »Bildschärfe«, »Rauschreduzierung« und »Moiré-Reduzierung«. Ganz unten (f) können Sie festlegen, ob die Werkzeugeinstellungen für die nächste Werkzeuganwendung beibehalten oder zurückgesetzt werden sollen.

Ps Lr Grundlagen Korrektur-Masken

05 Übersicht: Bildbereiche maskieren

In den 2022-Versionen der Programme wurden die Mas- kierungswerkzeuge stark überarbeitet. Man gelangt zur Auswahl mit einem Klick auf das »Maskieren«-Tool in der Werkzeugleiste (a). Ein weiterer Klick auf eine der acht angebotenen Funktionen (hier »Linearer Verlauf«) (b) ändert die Dialogdarstellung erneut: Wo eben noch die Liste der Funktionen war, erscheinen nun die Korrekturoptionen. Zusätzlich sehen Sie ein Feld – wie hier – (c) oder ein auch in Camera Raw frei verschiebbares Fenster, das die Masken auflistet. Eine Maske (d) besteht aus einer primären Werkzeugauswahl (e) und optionalen Korrekturen, die Teile der Maske »Hinzufügen« oder »Subtrahieren« (f) . Für alle so kombinierten Werkzeuge gelten die Korrektureinstellungen der Masken-Ebene. Adobe spricht hier von der Maske und ihren Komponenten.

06 Masken-Ansichten

Wenn Sie eines der Maskenwerkzeuge angewandt haben, wird die damit erzeugte Maske in roter Farbe angezeigt. Dabei gilt die Regel: Je intensiver das Rot, desto stärker wirken sich Korrekturen aus. Sobald Sie den maskierten Bildbereich bearbeiten, verschwindet die rote Überlagerung automatisch. Mit dem Schalter »Überlagerung anzeigen« (a) blenden Sie die Maske manuell ein und aus. Das Farbfeld (b) bestimmt die Maskenfarbe. Im Menü für die Optionen (c) haben Sie Zugriff auf alle Darstellungsmöglichkeiten der Maske. Probieren Sie die einzelnen Möglichkeiten aus, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn Sie mit komplexen Masken arbeiten, lohnt ein Blick auf die Darstellung »Weiß auf Schwarz«, um die Qualität der Maske einzuschätzen, bevor Sie Änderungen vornehmen. Oft ist diese Darstellung beim Beurteilen von Masken in Schwarzweißbildern weniger aussagekräftig als bei Farbfotos.

Ps Lr Verlaufsmasken

07 Radialer Verlauf

Fangen wir mit der beliebtesten Maske an: dem radialen Verlauf. Klicken Sie rechts in der Werkzeugleiste auf das »Maskieren«-Werkzeug und wählen Sie dann den »Radialverlauf« (a) aus. In den Werkzeugoptionen legen Sie die Breite der »Weichen Kante« fest (b). Dann klicken Sie in die Mitte des Bildbereichs, der verändert werden soll, und ziehen einen elliptischen Verlauf (c) auf. Nehmen Sie anschließend geringfügige Korrekturen zum Beispiel an der Belichtung vor, so können Sie fehlbelichtete Motivpartien einfach ausgleichen (d), ohne dass es dem Betrachter sofort als nachbelichteter Bereich ins Auge springt (e).

TIPP: Erfahrene Bildbearbeiter nutzen diese Funktion, die an einen virtuellen Aufhellblitz erinnert, um mit mehreren Lichtpunkten den Blick des Betrachters durch das Motiv zu lenken.

08 Linearer Verlauf

Lineare Verläufe werden bevorzugt eingesetzt, um Bildränder ganz gezielt abzudunkeln – vergleiche hierzu auch Schritt 04. In diesem Beispiel ist der Himmel hell und im oberen Bereich nahezu wolkenlos (a). Um zu vermeiden, dass ein Motivteil im Druck direkt in den Hintergrund übergeht, gibt es verschiedene Tricks. Einer besteht darin, den Himmel abzudunkeln (b). Dazu legt man am Rand einen leichten Grauverlauf an, der weich ins Motiv überblendet. Manche Fotografen lieben es auch, solche abdunkelnden Verläufe an den Seitenrändern (c) zu platzieren, um den Blick des Betrachters in die Bildmitte zu lenken. Der Effekt ähnelt dem einer Vignette, ist aber besser steuerbar, weil man jede Seite des Bildes einzeln in Größe und Intensität abstimmen kann.

Ps Lr Masken malen

09 Mit dem Pinsel gemalte Masken

Nach dem Aufruf der Pinsel-Maske (a) legen Sie in den »Pinsel«-Optionen (b) die »Größe« und die weiteren Eigenschaften der Pinselspitze fest. Mit dem Schalter »Automatisch maskieren« (c) aktivieren Sie eine Kontrastkanten-Suchfunktion beim Malen. Sie hilft dabei, Motivteile (wie hier den farblich abgesetzten Karosseriebereich) automatisch zu erkennen. Wie groß der Pinsel auf Ihrem Bild ist, sehen Sie an der Pinselvorschau (d). Der Innenkreis zeigt den Bereich, in dem der Pinsel seine gesamte Wirkung erzielt, der gestrichelte Außenbereich symbolisiert die „Weiche Kante“. Die mit dem Pinsel übermalten Bereiche sind anschließend ausgewählt. Haben Sie auch Bildbereiche „erwischt “, die nicht ausgewählt werden sollten, können Sie diese mit demselben Werkzeug bei gehaltener Alt-Taste, beziehungsweise nach einem Klick auf den »Radieren«-Schalter (e) wieder entfernen.

10 Maskenkorrekturen per Pinsel

Der Pinsel ist aufgrund der im letzten Schritt erklärten Funktionen auch ein geeignetes Werkzeug, um die mit den anderen Tools erzeugten Masken zu korrigieren. Nehmen wir einen Fall, in dem wir zur Betonung des Himmels mit einem Grauverlauf Motivelemente mit erfasst haben, die eigentlich nicht abgedunkelt werden sollten (a). Um die Verlaufsmaske zu verändern, klicken Sie auf den Schalter »Subtrahieren« (b) und wählen das Pinsel-Werkzeug aus (c). Mit diesem übermalen Sie dann die Bildbereiche, die aus der Maske gelöscht werden sollen (d). Zur Kontrolle Ihrer Maske lassen Sie sich mittels der Optionen im Kontextmenü die Überlagerung im Modus »Weiß auf Schwarz« anzeigen (e). Um Auswahlbereiche zur Maske hinzuzufügen, verfahren Sie analog, nur dass Sie zuvor den Schalter »Hinzufügen« in den Maskenoptionen aktivieren.

Ps Lr KI-Masken

11 Himmel auswählen

In den 2022er Versionen der Adobe Raw-Entwicklungswerkzeuge sind zwei KI-Funktionen hinzugekommen. Eine davon ist die Maskenfunktion »Himmel auswählen«, die viele bereits aus Photoshop kennen. Die Anwendung erfolgt mit einem einfachen Klick. Anschließend können Sie in den Optionseinstellungen entscheiden, ob Sie die Maske invertieren, also alles andere statt des per KI definierten Himmelsbereichs auswählen möchten. Falls die KI nicht alle Bildelemente richtig erkannt hat, die zum Himmel gehören (in den meisten Fällen an den Übergängen), haben Sie die Möglichkeit – wie in Schritt 10 beschrieben –, die Maske mit anderen Werkzeugen zu verfeinern. Am besten funktioniert das erfahrungsgemäß mit dem »Pinsel«-Werkzeug, einer kleinen Werkzeugspitze und der aktivierten Option »Automatisch maskieren«.

12 Motiv auswählen

Ebenfalls aus Photoshop bekannt ist die Funktion »Motiv auswählen«. Leider fehlt in den Raw-Entwicklern (noch) der Dialog »Kante verbessern«. In Kombination mit der Motiverkennung lassen sich damit in Photoshop inzwischen fast perfekte Masken erzeugen. Hier haben wir im Grunde auch nur den Pinsel, den wir als Hilfswerkzeug zur Überarbeitung der Kanten nutzen können. Speziell für Porträts ermöglicht die Motivauswahl das schnelle Trennen von Motiv und Hintergrund, wenn Sie die Maske zunächst duplizieren (a) und dann umkehren (b). Wenn es bei dem Motiv inhaltlich passt, können Sie von der so entstandenen Hintergrund-Maske natürlich auch noch per »Himmel auswählen«-Funktion ohne viel Aufwand einen dritten Bildbereich zur abweichenden Bearbeitung vorbereiten.

Ps Lr Bereichsmasken

13 Farbbereich

Auch wenn wir hier mit Schwarzweißbildern arbeiten – solange sie im Ursprung farbig sind, es sich also nicht um Raws aus Monochrom-Kameras handelt, kann man mit dieser Funktion Masken auf Basis der ursprünglichen Farbinformation erzeugen (a). Die Anwendung funktioniert im einfachsten Fall per Klick auf eine Bildstelle mit der gewünschten Farbe. Zieht man den »Verbessern«-Regler nach rechts, wird die Grundauswahl um Farbnuancen ausgeweitet. Meist verringert man jedoch den »Verbessern«-Wert (b), um subtilere Farbauswahlen zu erhalten (c).

TIPP: Um mehrere Farben (bis zu fünf) aufzunehmen und zu kombinieren, halten Sie beim Auswählen die Umschalt-Taste gedrückt. Farbbereiche lassen sich auch auswählen, indem man ein Auswahlrechteck aufzieht.

14 Luminanzbereich 

Mit diesen Werkzeug lässt sich ein Helligkeitsbereich im Bild auswählen und anschließend anpassen. Die Auswahl erfolgt entweder per Klick auf einen Punkt im Bild oder per Aufziehen eines Auswahlbereichs (a). Weit komplexer sind die Anpassungsoptionen: Hier findet man einen Helligkeits-Slider, der weich einsetzt und weich ausläuft (b), um harte Tonwertabrisse zu vermeiden (c). Mit dem Regler lässt sich dieser Bereich insgesamt verschieben und man kann sowohl den Einstiegs- als auch den Ausgangspunkt verändern.

HINWEIS: Die Funktion »Tiefenbereich« ist aktuell nur für iPhone-Fotos im HEIC-Format verfügbar, die im Porträtmodus aufgenommen wurden.