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TEST: Ausbaufähig


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ÖKO-TEST Ratgeber Bauen und Wohnen - epaper ⋅ Ausgabe 5/2021 vom 12.05.2021

TEST Ökostromprodukte

RATGEBER

Die umweltfreundlichste Energie ist die, die erst gar nicht produziert werden muss. Energiesparen ist das Beste für die Energiewende.

Ein wirksames Ökostromprodukt trägt transparent, etwa mittels eines klar definierten Aufpreises, zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei. Viele Anbieter – auch viele, die nicht im Test sind, haben empfehlenswerte Ökostromprodukte.

3 Sie wollen sich an Energiewendeprojekten finanziell beteiligen? Manche Anbieter bieten, oft zusammen mit Genossenschaften, schon Beteiligungen im niedrigen dreistelligen Eurobereich an.

Mit dem Wechsel zu einem ...

Artikelbild für den Artikel "TEST: Ausbaufähig" aus der Ausgabe 5/2021 von ÖKO-TEST Ratgeber Bauen und Wohnen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Ratgeber Bauen und Wohnen, Ausgabe 5/2021

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... Ökostromprodukt Gutes tun und die Energiewende voranbringen – das dürfte für viele Verbraucherinnen und Verbraucher eine Motivation für einen neuen Tarif sein. Doch die Sache hat einen Haken.

WAS IST EIN ÖKOSTROMPRODUKT?

Der Begriff „Ökostrom“ ist nicht gesetzlich definiert. Um den sogenannten freiwilligen Ökostrommarkt vom EEG-Strom abzugrenzen, wird hier von „Ökostromprodukten“ gesprochen. Nur diese dürfen die Anbieter an Verbraucher und Verbraucherinnen verkaufen. Dabei können sie Ökostromprodukte mit verschiedenen Tarifvarianten anbieten.

EEG-UMLAGE

Die EEG-Umlage zahlen Endkunden an den Stromlieferanten anteilig zum Stromverbrauch. Der reicht diese an die Netzbetreiber weiter, die das Geld wiederum an die Anlagenbetreiber zahlen. Grundsätzlich gilt somit das Prinzip, dass die Stromkunden den – bisher sehr erfolgreichen – Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung bezahlen. Generell ist die EEG-Umlage für alle sogenannten nichtprivilegierten Verbraucher, egal ob Unternehmen oder privater Haushalt, gleich hoch: 2021 soll diese bei 6,5 ct/kWh liegen, wobei erstmalig ein Bundeszuschuss geleistet werden soll, der die Höhe der Umlage auf eben diesen Betrag fixiert. Dabei bestehen kontrovers diskutierte Privilegien für Industriekunden oder Großabnehmer. (Ausführlich dazu der Beitrag von Eva Hauser ab Seite 54.)

Die Guten

Die Stadtwerke Kassel sind stark in der Vermarktung von Post-EEG-Modellen engagiert. So sorgen sie dafür, dass Anlagen, die nicht mehr mit Geld aus der EEG-Umlage vergütet werden und die an der Strombörse sonst kaum ausreichende Erlöse erzielen können, auch künftig weiter in Betrieb bleiben können. Denn Ende des Jahres läuft für die ersten Anlagen die Vergütung aus. Wir bewerten es als Beitrag zur Energiewende – außerhalb des EEG – wenn Unternehmen für deren Weiterbetrieb sorgen und damit den Weg bereiten für künftige neue Ökostromprodukte und honorieren das mit „gut“. Auch Anbieter Lichtblick hat solche Modelle initiiert und ebenso Vereinbarungen für Neuanlagen außerhalb des EEG; es ist jedoch nicht ersichtlich, ob diese bereits im Portfolio integriert sind.

Das Mittelfeld

Die Ökostromprodukte von vier Anbietern kommen auf die Note „befriedigend“. Für die Produkte HammerSTROMklima und Teamstrom Silber sowie Ökostrom von Entega liegen zwar Zertifikate vor, die Investitionen in erneuerbare Energien vorschreiben. Aber die Auskünfte auf der Webseite spezifizieren die Ausbauwirkung nicht weiter. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wäre an dieser Stelle mehr Transparenz wichtig. 123 Energie (Pfalzwerke) verlangt potenziellen Kundinnen und Kunden viel Zeit und Geduld ab, um sich in der Vielfalt der angebotenen Tarife mit den mannigfaltigen Boni, Arbeitspreisen, Grundpreisen, Vertragsdauern, Zertifikaten und Preisunterschieden für Ökostromprodukte über den gewählten Tarif zu informieren.

Noch gravierender sind aus unserer Sicht die Mängel in der Transparenz bei vier weiteren Produkten. Auch sie sind zwar mit seriösen Zertifikaten ausgezeichnet, die einen Aufpreis und eine Ausbauwirkung beinhalten können. Diese kommunizieren die Anbieter aber nicht klar genug, und zusätzlich fehlen teilweise die Links zu den Zertifikaten. So konnten die Expertinnen und Experten auf der Webseite von Susi-Energie keinen Link zum TÜV-Nord-Zertifikat finden und keinerlei Informationen zur Ausbauwirkung. Funktionierende Links zu den Zertifikaten fehlten auch bei den Stadtwerken Forst und Knauber-Erdgas. Ein Sonderfall ist Digital Energy Solutions. Der Anbieter gibt an, auch in der sonstigen Direktvermarktung tätig zu sein. Aus unserer Sicht ein positiver Ansatz. Wie genau sich das gestaltet, ist aber aus den zugänglichen Unterlagen nicht nachvollziehbar.

Die Mangelhaften

Einem Großteil der getesteten Ökostromprodukte können wir leider gar nicht viel abgewinnen, sie schneiden „mangelhaft" ab. Die Anbieter dürfen sie zwar als Ökostromprodukte verkaufen, da sie aus einem mittels Herkunftsnachweisen zusammengestellten „grünen“ Strommix bestehen. Manche davon haben auch Wasserkraftwerke in Süddeutschland oder im gesamten Alpenraum im Portfolio. Sie haben aber für uns keine nachvollziehbare Ausbauwirkung auf zusätzliche erneuerbare Energien oder lassen die Kundinnen und Kunden darüber vollends im Unklaren. Sie tragen – zumindest gemäß den Infos auf ihren Webseiten –, auch nicht zur Etablierung von Post-EEG-Modellen bei. Solche Produkte schneiden mit „mangelhaft“ ab.

Das ist insbesondere dann schade, wenn sie von Stromanbietern stammen, die eigentlich richtig viel für die Energiewende tun – Anbieter, die etwa viele durch die EEG-Umlage vergütete Kraftwerke bauen oder in ihrem Portfolio ausschließlich erneuerbare Energien haben. Aus Perspektive der Verbraucherinnen und Verbraucher wären hier eine ehrliche Kommunikation und transparente Stromprodukte dringend notwendig.

Anbieter mit Kohle und Kernkraft

Für viele ist es aus politischen Gründen wichtig, wie die Firma aufgestellt ist, von der sie ein Ökostromprodukt erwerben. Gehört etwa ein Atomkraftwerkbetreiber zum Firmenverbund des Anbieters? Wie sieht es mit Kohlestrom aus? Wir haben solche Verflechtungen – im Gegensatz zu früheren Tests – nicht mehr bewertet. Wir sind bei unserer Beurteilung von den Ökostromprodukten ausgegangen und haben geprüft, ob die Produkte und Anbieter einen für uns nachvollziehbaren Beitrag zur Energiewende leisten.

Das können auch Unternehmen, die aus historischen Gründen noch mit der Produktion fossiler oder nuklearer Energie verbunden sind, sich aber gerade wandeln. Dass sich in diesem Test unter den Anbietern der „sehr guten“ Produkte viele politisch engagierte Pioniere für erneuerbare Energie wie die Elektrizitätswerke Schönau, Naturstrom, Greenpeace Energy oder Polarstern finden, zeigt, dass diese Unternehmen nicht nur politisch korrekt, sondern auch professionell und transparent sind.

Die Anderen

So oder so lohnt es sich, die Stromanbieter genauer ins Visier zu nehmen. Unser Test deckt nur etwa sechs Prozent der Ökostromprodukte am Markt ab. Unter den übrigen dürfte es noch viele weitere empfehlenswerte geben. Es spricht zudem wenig dagegen, einen ganz normalen Stromtarif eines Anbieters zu wählen, der viele EEG-Anlagen betreibt, aber auf die Vermarktung von Ökostromprodukten verzichtet. Denn wie unser Test zeigt: Ökostromprodukte bringen nicht automatisch die Energiewende voran. Wir konnten hier nur die Produkte aufnehmen, die in den meisten Gemeinden erhältlich waren. Es gibt noch viel zu testen. Wir bleiben dran.

TEST

Wir haben getestet

TEST Ökostromprodukte

TEST

ÖKOSTROM- PRODUKTE

Wir wollten wissen: Was tragen die Ökostromprodukte am Markt zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei? In früheren Veröffentlichungen und Ökostromtests hatten wir uns bei der Auswahl der Tarife an der Eco-Top-Ten orientiert und an Labels, die für einen geprüften Zusatznutzen stehen. In Zusammenarbeit mit dem Saarbrücker Institut für Zukunftsenergie- und Stoffstromsysteme (IZES) hat sich ÖKO-TEST eine grundlegende Analyse der Angebote auf dem freiwilligen Ökostrommarkt vorgenommen. Die aktuelle Auswertung der in Deutschland angebotenen Ökostromprodukte listet immerhin 1.284 Ökostromprodukte auf (Datenbasis: Get AG). Nur rund 70 sind danach in mehr als 10.000 Gemeinden erhältlich. In unserem Test sind zunächst 69 Produkte eingegangen, die laut Datenbasis in den meisten Gemeinden erhältlich sind. Die Prüfung weiterer Tarife und Produkte behalten wir uns vor. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IZES haben eine Methode für die Prüfung entwickelt. Sie wollten vor allem wissen: Trägt das Produkt zum Ausbau erneuerbarer Energien, über das EEG hinaus, bei? Sind die Angaben transparent belegt? Durch Stromlabel? Ist transparent zugänglich, was das jeweilige Zertifizierungsinstitut geprüft hat? Gibt es andere Belege? Dazu haben sich die Forschenden die Internetseiten der Anbieter angesehen. Die Ergebnisse haben wir in einem Gesamturteil verarbeitet.

Ökostromprodukte

Abkürzungen: EEG = Erneuerbare-Energien-Gesetz; EE = erneuerbare Energien; PPA = Power Purchase Agreement (Stromkauf-bzw. Stromabnahmevereinbarung); Ü20-EEG-Anlagen = Anlagen, die nach 20 Jahren (Ü20) nicht mehr durch das EEG vergütet werden, EEG-Ökostrom = Strom aus EEG-vergüteten EE-Kraftwerken. Vor-EEG-Bestandsanlagen = Anlagen, vor allem norwegische Wasserkraftwerke, aber auch Wasserkraftwerke im Alpenraum, die bereits vor dem EEG in Betrieb waren.

Anmerkungen: 1) Es konnten keine Informationen zur Verwendung des Aufpreises auf der Webseite gefunden werden. 2) Laut Zertifikat hat der Strom eine Ausbauwirkung. Transparent nachverfolgbare Belege konnten auf der Webseite nicht gefunden werden. 3) Das Ökostrommodell konnte anhand der Angaben auf der Webseite nicht nachvollzogen werden. 4) Angebot der NEW-Energie für Fans von Borussia Mönchengladbach. 5) Der Anbieter weist darauf hin, dass er auch ein regionales Stromprodukt aus 100 Prozent regenerativen Energien anbietet: „Dein GGEW Regionalstrom". 6) Der Anbieter greift nicht auf Herkunftsnachweise zurück. 7) Auflistung der gebauten Anlagen unter https://www.ews-schoenau. de/ews/energieerzeugung/energieerzeugungsanlagen. 8) Der Anbieter

hat ein Renewable-plus-Zertifikat. Aber die Auskünfte auf der Webseite spezifizieren die Ausbauwirkung nicht weiter. 9) Der Anbieter hat ein ok-power-Zertifikat und ist als „Wegbereiter der Energiewende" zertifiziert. Aber die Auskünfte auf der Webseite spezifizieren die Ausbauwirkung nicht weiter. 10) Der Anbieter verweist darauf, dass er weitere, mit dem Ok-Power-Label versehene Tarife vertreibe. Besonders hervorzuheben sei der Tarif Grünstrom classic premium, welcher derzeit nur auf dem Vergleichsportal Check 24 zu finden sei. 11) Der Anbieter hat ein First-Climate-Zertifikat mit Gold-Standard, was für uns keinen Einfluss auf die Bewertung der Ausbauwirkung hat. 12) Der Anbieter hat mehrere Ökostromprodukte mit sehr unterschiedlichen Zertifikaten im Angebot. Der Anbieter verweist darauf, mit dem Tarif Blauer Himmel Strom einen Tarif im Portfolio zu haben, der höchsten Ökostandards gemäß dem Grüner Strom Label genüge. 13) Der Anbieter hat ein lokales Ökostromprodukt mit einem Aufpreis im Angebot. 14) Es konnten keine Informationen zur Ausbauwirkung oder zur Verwendung des Geldes der Kunden auf der Webseite gefunden werden. 15) Der Anbieter weist darauf hin, dass sein Ökostromtarif NeyStrom Meine Insel derzeit überarbeitet und neu ausgerichtet werde. Die aktive Vermarktung beginne im 1. Quartal 2021. 16) Eine Auflistung der gebauten Anlagen ist zu finden unter: www.planetenergy.de. 17) Der Anbieter bietet auch weitere Ökostromtarife an. Unter anderem ein lokales Ökostromprodukt mit einem Aufpreis von 1 ct/kWh. 18) Der Anbieter hat ein Renewable-plus-Zertifikat. Aber die Auskünfte auf der Webseite spezifizieren die Ausbauwirkung nicht weiter, das Zertifikat ließ sich nicht herunterladen. 19) Der Anbieter weist darauf hin, dass mit dem Tarif RÖMERSTROM REGIO ein Stromprodukt mit Regionalnachweisen und regionalem Strom zum Beispiel aus Solaranlagen, mit Bio-Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerken und der Wasserkraftanlage Kylltal angeboten wird. 20) Sehr gravierender Mangel in der Transparenz: Der Anbieter gibt an, in der sonstigen Direktvermarktung tätig zu sein. Das konnte auf der Webseite nicht nachvollzogen werden. 21) Der Förderanteil für das Programm Sonnencent ist wählbar (0,5 oder 1,0 oder 2,0 ct/kWh). 22) Der Anbieter hat seine Tarife seit unserer Datenerhebung vollständig umgestellt. 23) Das Zertifikat vom TÜV Nord besagt, dass der erzeugte Strom zum Ausbau beitrage, dies konnte aber auf der Webseite nicht nachvollzogen werden. Hier werden nur Namen norwegischer Kraftwerke ohne weitere Informationen genannt. 24) Der Anbieter erhebt zwar einen Aufpreis für das Ökostromprodukt, die Ausbauwirkung ist aber intransparent und konnte auf der Webseite nicht nachvollzogen werden. 25) Gravierender Mangel in der Transparenz: Das TÜV-Nord-Zertifikat ist nicht verlinkt. Es konnten keine konkreten Informationen zur geleisteten Ausbauwirkung auf der Webseite gefunden werden. 26) Gravierender Mangel Transparenz: Das Renewable-plus-Zertifikat ist nicht verlinkt. Es konnten nur unzureichende Informationen zur geleisteten Ausbauwirkung auf der Webseite gefunden werden. 27) Der Anbieter weist darauf hin, dass neben dem getesteten Ökostromprodukt weiterhin die Tarife Strom Klima Flex, Strom Klima Plus und insbesondere Strom Klima Care angeboten werden. 28) Der Anbieter hat ein Renewable-plus-Zertifikat. Aber die Auskünfte auf der Webseite spezifizieren die Ausbauwirkung nicht weiter. 29) Das Ökostromprodukt ist geringfügig teurer, aber Aufpreis und Verwendung werden auf der Webseite nicht klar kommuniziert, der Tarifwust ist abschreckend, das TÜV Rheinland-Zertifikat bleibt vage. 30) Die Ausbauwirkung des Stromprodukts kommt: Der Anbieter bietet PPA für Neuanlagen und Ü20-EEG-Anlagen, hat diese aber noch nicht nachvollziehbar in seinem Portfolio. 31) Die Ausbauwirkung des Stromprodukts kommt: Der Anbieter bietet PPA für Ü20-EEG-Anlagen, hat diese aber noch nicht nachvollziehbar in seinem Portfolio.

Ökostromprodukte

Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Die Bewertung erfolgte anhand der Webseiten der Anbieter/des Ökostromprodukts. Das Gesamturteil „sehr gut" vergeben wir für ein Ökostromprodukt mit einem transparent ausgewiesenen Aufschlag auf entweder den Kilowattstundenpreis oder den monatlichen Grundpreis und mit einer transparenten Darstellung auf der Webseite, wie die Aufschläge für den Ausbau der erneuerbaren Energien verwendet werden und hiermit der EE-Ausbau nachvollziehbar gefördert wird, und/ oder der Anbieter vermarktet Anlagen, die in der sonstigen Direktvermarktung sind. Das Gesamturteil „gut“ vergeben wir an ein Ökostromprodukt, dessen Anbieter PPAs für Neuanlagen oder für Ü20-EEG-Anlagen nachweist, diese aber noch nicht in seinem Portfolio hat. Das Gesamturteil „befriedigend" vergeben wir an: a) Ökostromprodukte mit Zertifikaten, die Aufpreise implizieren, aber nicht explizit vorgeben (Initiierung und Betrieb von Ok-Power-und Ok-Power+-Label / Renewable plus von Bischoff und Ditze und „Wegbereiter der Energiewende“) und zu denen die Kunden nur bedingt Informationen zur Ausbauwirkung auf der Webseite erhalten; b) Ökostromprodukte mit einem (impliziten) Aufpreis, zu denen Kunden aber nur unübersichtliche und verwirrende Informationen auf der Webseite erhalten. Das Gesamturteil „ausreichend" vergeben wir an a) Produkte, deren Anbieter in der sonstigen Direktvermarktung agieren, zu denen die Kunden auf der Webseite jedoch keinerlei Auskunft erhalten; b) Ökostromprodukte mit Zertifikaten, die Aufpreise implizieren, aber nicht explizit vorgeben (Initiierung und Betrieb von Ok-Power-und Ok-Power+-Label / Renewable plus von Bischoff und Ditze und Wegbereiter der Energiewende), bei denen es aber gravierende Mängel in der Transparenz gibt (hier: Zertifikate nicht aufrufbar, Zertifikate nicht verlinkt). Das Gesamturteil „mangelhaft“ vergeben wir für a) ausgewiesene Ökostromprodukte, die nur auf der Basis von Herkunftsnachweisen zustande kommen, oder für Produkte, deren Anbieter mit bayerischem/alpinem Strom aus heimischen Wasserkraftwerken werben, zu deren zusätzlicher Ausbauwirkung sich aber keine Informationen finden lassen und keine kausale Beziehung nachweisbar ist; b) Produkte, deren Modell sich aus den Informationen auf der Webseite nicht nachvollziehen lässt.

Das Anbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de/N2105

Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST Magazin 1/2021. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben, sofern die Anbieter Produktänderungen mitgeteilt haben oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.

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