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WENIGER ANGST, MEHR LIEBE


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I Am - Laura Malina Seiler - epaper ⋅ Ausgabe 13/2022 vom 19.10.2022

Schaust du auch ständig auf deinem Handy nach, was es Neues in der Welt gibt? Oder möchtest du dich lieber zurückziehen und abschotten? Kannst du dich von den negativen News und Schlagzeilen abgrenzen, die auf dich einströmen? Oder fühlst du dich dadurch richtig gelähmt und ohnmächtig? Dann geht es dir wie vielen Menschen im Moment. Wir können gar nicht mehr auf hören, uns zu informieren, weil uns mehr Informationen zur Verfügung stehen als jemals zuvor. Mit diesen wollen wir uns dann beruhigen – erreichen aber oft nur das Gegenteil. Denn wir gelangen in einen Strudel aus Negativnachrichten, die unser Wohlbefinden und unsere Lebensfreude stark beeinf lussen. Doch wie sollen wir damit am besten umgehen?

„Angst ist das vorherrschende Gefühl unserer Zeit“, warnte auch der Soziologe Roland Paulsen schon vor Corona, Ukraine-Krieg und Energiekrise: „Wir machen uns Sorgen, mehr als je eine Gesellschaft ...

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Bildquelle: I Am - Laura Malina Seiler, Ausgabe 13/2022

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„Angst ist das vorherrschende Gefühl unserer Zeit“, warnte auch der Soziologe Roland Paulsen schon vor Corona, Ukraine-Krieg und Energiekrise: „Wir machen uns Sorgen, mehr als je eine Gesellschaft zuvor.“ Angststörungen und Depressionen erreichen, gerade in den reichen Ländern des globalen Nordens, jedes Jahr einen neuen Höchststand – ein Trend, der sich durch aktuelle Krisen noch verschärft. „Das Vermeiden jeglicher Risiken und unsere moderne Unfähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten, haben zu einem unbeherrschbaren, diffusen Angstgefühl geführt“, meint Paulsen. Wir sind unkontrollierbare, bedrohliche Situationen einfach nicht mehr gewöhnt. Nun werden wir plötzlich mit ihnen direkt konfrontiert. Seit Generationen leben wir bei uns in einer relativ sicheren, behüteten, wohlhabenden Welt, die aber andererseits immer schneller und vernetzter wird und uns immer mehr abverlangt. Wir suchen also nach Halt und Orientierung. Wir verlassen uns auf unsere Informationsquellen und auf die News aus den Social-Media-Kanälen. Wir verlassen uns auf das Wachstum und darauf, dass es schon irgendwie weitergeht. Nicht mehr die Natur, der Kampf ums Überleben und der Mangel an Möglichkeiten machen uns heute Angst, sondern die schier endlose Menge von Möglichkeiten, die uns in jedem Lebensbereich offensteht und überfordert. Die Flut an Bildern, Informationen, Angeboten, Kommentaren und Meinungen auf Social Media überrollt uns täglich. Die Wahrscheinlichkeit, bei den vielen Optionen Fehlentscheidungen zu treffen, steigt ständig, und damit auch die Angst davor: „Überinformation führt nicht zu Beruhigung, sondern zu Verunsicherung und Gedankenspiralen: Was, wenn ...“, so der schwedische Soziologe Roland Paulsen. In seinem Buch „Die große Angst“ analysiert er, warum wir von Sorgen erdrückt werden. Und warum so viele Menschen trotz aller Möglichkeiten immer unglücklicher werden.

BEHERZT IST NICHT, WER KEINE ANGST KENNT. BEHERZT IST, WER DIE ANGST KENNT UND SIE ÜBERWINDET.

KHALIL GIBRAN

Zu viel Nachdenken steht dabei für Paulsen eindeutig auf Platz 1. Und genau das ist auch der Punkt, an dem wir Stopp sagen können. Gegen die realen aktuellen Bedrohungen und Krisen können wir allein nicht unbedingt viel ausrichten. Aber wir können aufhören, uns zusätzlich mit Schreckensszenarien zu quälen. Mehr im Hier und Jetzt zu leben, ist die beste Strategie, um sich vor dieser Angstspirale zu schützen – sie hilft auch bei Zukunfts- und Existenzängsten. Außerdem ist es wichtig, dass wir lernen, mehr bei uns selbst zu sein als im Außen. Denn Angst schwächt nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unseren Handlungsspielraum und unsere seelische Kraft. Es ist sehr anstrengend, sich auf Dauer jeden Tag mental gegen das zu stemmen, was in unserer Welt gerade passiert. Doch nur wenn wir in unserem Inneren Kraft und Zuversicht finden, können wir auch im Außen aktiv werden.

Evolutionär gesehen ist die Angst zunächst ein wichtiges Gefühl und entscheidend für unser Überleben. Bei akuter Bedrohung wird ein automatisches Programm aktiviert: Adrenalin flutet den Körper, damit wir schnell reagieren und handeln können. Das Herz schlägt schneller, andere Körperfunktionen, wie die Verdauung oder das Immunsystem, werden heruntergefahren. Aber wenn die Alarmbereitschaft dauerhaft anhält und wir nicht mehr auf Entspannung schalten können, belastet sie Körper und Seele.

Vielleicht fürchten wir uns vor dem nächsten Schritt, dem nächsten Tag oder dem nächsten Problem. Es gibt die Angst vor einer konkreten Situation: etwa einem Bewerbungsgespräch, einer unangenehmen Auseinandersetzung, einem Auftritt vor Publikum, Angst vor Spinnen, vor Schlangen oder vor dem Zahnarztbesuch, Höhenangst, Flugangst, Agoraphobie, Klaustrophobie, Hydrophobie – es gibt fast nichts, wovor wir nicht Angst haben können. Und dann sind da noch die vielen diffusen Ängste: etwas Falsches zu tun oder zu sagen. Nicht genug zu sein. Die Angst vor Nähe, die Angst zu versagen oder die Angst vor Kontrollverlust.

Egal wovor wir uns fürchten: Die Angst kann für uns zum Gefängnis werden. Was dann passiert, hat Annett Möller selbst erlebt. Vielleicht kennst du sie aus dem Fernsehen? Nachrichten waren lange genau ihr Ding und ihr Job. Doch dann plötzlich, wie aus heiterem Himmel, schlugen ihr Körper und ihr Geist Alarm: Der Magen krampfte sich zusammen, ihr war heiß und kalt, der Kopf rauschte. Jahrelang hatte die News-Moderatorin mit Panikattacken und Angstzuständen zu kämpfen. Ihre erste überrollte sie, als sie live auf Sendung war und die Nachrichten sprach: „Schweiß lief mir den Rücken herunter. Meine Hände klebten an den Moderationsblättern, die vor mir auf dem Tisch lagen. Mein Atem war flach, und das bisschen Luft, das ich irgendwie in meine Lungen einsaugen konnte, drückte auf meine Rippen. In meinem Hirn pochte es: ,Du fällst tot um. Jetzt sofort!‘.“ Die Attacken wiederholten sich und mit ihnen kam die Angst vor der Angst. Von außen merkte man ihr die innere Not nicht an. Wochenlang war Annett krankgeschrieben, sie nahm Tranquilizer, begann eine Therapie, probierte verschiedene Techniken aus. Davon berichtet sie auch in ihrem Buch „Liebe Angst, Zeit, dass du gehst: Wie ich mich von Angst und Panikattacken befreite“.

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Woher kommt die Angst? Was macht sie mit uns? Wie wird man sie wieder los? Das sind die Fragen, denen Annett Möller nachgeht. Sie lässt Experten zu Wort kommen und erarbeitet einen 10-Punkte-Plan mit vielen Übungen, die konkret bei der Bewältigung der Ängste helfen sollen: „Liebe Angst, Zeit, dass du gehst: Wie ich mich von Angst und Panikattacken befreite“ von Annett Möller (Edel Books Verlag, 18,95 Euro)

Panikattacken kommen selten aus dem Nichts, sondern bahnen sich oft an. Meistens haben wir schon eine ganze Weile davor nicht auf unsere Bedürfnisse und unseren Körper geachtet und die Warnsignale nicht sehen wollen. Wir haben vielleicht auch ignoriert, dass zu viel Stress, Überforderung, Leistungsdruck und zu hohe Erwartungen uns krank machen können. Unser Gehirn unterscheidet dann nicht zwischen einer realen Gefahr und einer bedrohlichen Situation, die wir uns nur vorstellen. Das Programm in unserem Körper ist das gleiche.

Wenn wir im turbulenten Alltag manchmal Ängste spüren, dann ist das zunächst nichts Ungewöhnliches. Gefühle der Verunsicherung erleben wir alle von Zeit zu Zeit. Sie geben uns wichtige Signale, auf die wir achten dürfen. Wenn aber das Magengrummeln und bange Herzklopfen immer stärker werden und wir sie ignorieren, schalten wir innerlich irgendwann in den Dauerangstmodus. Spätestens dann ist es Zeit, achtsam zu werden und sich der Angst zu stellen. Denn: „Je mehr wir uns im Widerstand gegen die Angst befinden, desto schwerer wird der Kampf. Wenn wir es allerdings schaffen, den Widerstand und die Gegenwehr einfach gehen zu lassen, und der Angst erlauben, da zu sein, können wir schnell eine Erleichterung spüren“, weiß Annett Möller aus Erfahrung.

Am besten ist es also, wenn wir nicht gegen die Welle der Angst ankämpfen, sondern mit ihr schwimmen und dann durch sie hindurchtauchen – den Blick und das Herz auf das Licht ausgerichtet. „Wirklich frei wurde ich nämlich erst, als ich mich meiner Angst stellte. Als ich den Kampf aufgab und hinsah, hinhörte, mich und meine Bedürfnisse analysierte und annahm. Auch der Entschluss, irgendwann meinem Herzen zu folgen und andere Formate zu moderieren, die mir glücklicherweise angeboten wurden, half mir“, beschreibt Annett Möller ihren Kampf gegen die Angst. Wenn wir den Widerstand aufgeben, die Angst kennenlernen, benennen und willkommen heißen, löst sie sich Stück für Stück auf. Aber auch wenn wir auf unsere Bedürfnisse achten und damit unser Herz wieder für positive Gefühle, wie etwa Freude und Liebe, öffnen. „Die Angst soll keine Chance mehr haben, dich aus dem Nichts zu überfallen oder wie eine Riesenwelle hinfortzureißen. Denk daran: Die Angst hat nur so lange Macht über dich, wie du Angst vor ihr hast“, macht Annett uns Mut. Manchmal ist Angst also auch eine Entscheidung – und eine Frage der Perspektive. Je mehr wir in die Spirale von Angst, Sorgen und negativen Gedanken einsteigen, desto weniger können wir in der Liebe sein. Je mehr wir im Ego sind, abgetrennt von unserem wahren Selbst, desto mehr wächst auch unsere Angst. Wenn wir dagegen im Vertrauen, in der Dankbarkeit und in der Liebe bleiben, hat die Angst eigentlich keine Chance. Und unsere Seele ist im Grunde ziemlich furchtlos (mehr dazu liest du ab Seite 36). Sogar in Krisen und schwierigen Momenten können wir uns für die Liebe und die Freude entscheiden – gerade dann sind sie besonders wertvoll für uns, weil wir sie dringend benötigen. Dafür müssen wir nur auf unsere Bedürfnisse achten und erkennen, was wir wirklich lieben. Wir müssen uns wieder mehr den Dingen zuwenden, die unser Herz erfreuen und uns erfüllen. Es ist kein Wunder, dass wir uns ängstlich und ausgelaugt fühlen, wenn wir ständig gegen uns selbst kämpfen und uns an eine Umgebung anpassen, die uns gar nicht entspricht. Wir dürfen auch wieder lernen, kleine, alltägliche Momente mit Liebe im Herzen wertzuschätzen: ein Vogel, der vor dem Fenster zwitschert, der Duft von Erde oder Schnee im Wald, ein schönes Konzert, ein Himbeereis zum Frühstück oder Apfelkuchen mit Sahne.

Auch wenn es nicht einfach ist, können wir uns immer wieder bewusst auf Kurs bringen. Wir können üben, zentriert zu bleiben. Es gibt mehr Möglichkeiten, aus der Angst auszusteigen, als wir denken. Und es lohnt sich, denn: Auf der anderen Seite wartet die Liebe. Sie macht uns stark und vor allen Dingen frei. Die Liebe, die wir empfinden, wenn sie durch unser eigenes Herz fließt, kann uns niemand nehmen. Wenn wir ihr Raum geben, verdrängt sie die Angst. Denn Liebe gibt unserem Leben einen Sinn und eine neue Qualität. Wir sind schließlich im spirituellen Sinne selbst aus Liebe gemacht.

Weitere wunderbare Wege in die Liebe sind beispielsweise Vergebung (auch gegenüber uns selbst), Dankbarkeit und Wertschätzung (siehe ab Seite 70), Glaube, Hingabe, Entspannung, Verständnis, Vertrauen und Selbstfürsorge. Denn diese hoch schwingenden Emotionen ziehen dich aus der niedrig schwingenden Energiefrequenz der Angst heraus und ermöglichen dir einen neuen Blick auf dein Leben. Vielleicht erkennst du dabei plötzlich, welche Bedürfnisse und Wünsche du über lange Zeit unterdrückt hast. Die, die eigentlich wichtig für dich sind, damit du ein glückliches, erfülltes Leben führen kannst.

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Halte kurz inne und horche in deinen Körper hinein. In welcher Energiefrequenz schwingst du gerade? Wie erlebst du dich selbst? Lerne deine Emotionen öfter zu beobachten. Nimm deine Stimmung und deinen Körper wahr, damit du deine Energie verändern kannst, wenn sie in den Keller rauscht. Und ganz wichtig: Sei stärker als deine Trigger! Finde also heraus, wodurch die negativen Gefühle ausgelöst werden. Fühle und höre außerdem genau hin: Was will die Angst dir sagen? Wann reagierst du ängstlich oder überemotional? Oft hat die momentane Angst oder Wut nämlich gar nichts mit der aktuellen Situation zu tun, sondern mit alten Mustern aus der Vergangenheit.

Wenn du es schaffst, deine Angst zu erkunden und zu verstehen, kannst du leichter aus einer aufkeimenden Panik aussteigen. Auch Annett Möller fiel es um einiges leichter, als ihr klar wurde, dass ihre Angst eine positive Absicht hatte: Sie wollte sie vor dem Versagen bewahren. Denn tief in sich glaubte sie, dem Job nicht gewachsen zu sein: „Mit diesem Wissen fiel es mir später dann unendlich viel leichter, mit ihr umzugehen“, schreibt die Autorin in ihrem Ratgeber.

Natürlich hilft es uns auch, wenn wir für die eigene Ausgeglichenheit und Balance sorgen. Dafür brauchen wir ausreichend Schlaf, eine gute Ernährung, Erholungspausen, eine gute Verbindung zur Natur und zu liebevollen Menschen. Wenn wir achtsam und liebevoll mit uns selbst umgehen, können wir auch auf Herausforderungen leichter, flexibler und resilienter reagieren. Hilfreich sind auch positive Affirmationen und Selbstliebe, ein festes Ritual vor dem Einschlafen, bei dem du dir Zeit für Meditation oder Yoga nimmst, ein Spaziergang am See oder Meer, ein Ausritt, Gartenarbeit, Kochen oder etwas anderes, das du liebst und das dir guttut.

So gestärkt und geerdet können wir den Krisen unseres Lebens gelassener begegnen. Und sollte uns doch einmal wieder die Angst überwältigen: Ein gutes Tool, um Abstand zu gewinnen, Entspannung zu finden und zur Ruhe zu kommen, ist der Vogelblick: Mit der Distanz und der Weitsicht eines Adlers, eines Habichts oder Falken schwebst du dabei über den Dingen. Stelle dir einfach vor, wie du aus der Vogelperspektive und mit etwas Abstand auf deine Probleme blickst. Frei und leicht kannst du die Situation von oben beobachten. Was erkennst du? Und was spürst du?

Wir erleben gerade eine intensive Phase der Umwälzungen. Wir wurden in dieses Zeitalter geboren und sind Teil eines Wandels, ob wir es wollen oder nicht. Versuchen wir also, den Blick auf das große Ganze nicht zu verlieren und uns immer wieder positiv auszurichten. Wir können in Veränderungen auch eine Chance entdecken, uns neu zu erfinden, dazuzulernen, uns für die Gemeinschaft und unsere Werte stark zu machen und als Menschheit zu wachsen – wenn wir in der Liebe bleiben.

Q & A MIT LAURA

WAS HILFT DIR DABEI, IM ALLTAG IN DER LIEBE ZU BLEIBEN?

Mir hilft vor allen Dingen meine spirituelle Praxis. Durch meine Meditation und Visualisierungsübungen richte ich mich immer wieder ganz bewusst auf die Liebe aus und setze mir eine kraftvolle Intention für den Tag. Darüber hinaus hilft es mir sehr, mich auch ganz bewusst mit meinen Ängsten auseinanderzusetzen. Ich begegne ihnen offen und arbeite mit ihnen. Denn auch unsere Ängste haben eine wertvolle Botschaft für uns, die uns dabei helfen kann, zu heilen und mehr zu uns selbst zu finden.

HAST DU EIN GEHEIMREZEPT, WIE MAN GUT MIT ÄNGSTEN UMGEHEN KANN?

Ein Tool, das ich seit vielen Jahren nutze und das mir schon sehr oft geholfen hat, ist Emotional Freedom Technique (EFT). Es ist eine Klopftechnik, die sowohl auf körperlicher als auch auf energetischer Ebene wirkt. Das ist meine Geheimwaffe, wenn ich merke, dass mich Ängste überkommen.