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Lesen Sie das Editorial von bild der wissenschaft - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift bild der wissenschaft - epaper die aktuelle Ausgabe 11/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,

neben der Science-Fiction ist es besonders die Raumfahrt, die uns unsere Stellung im All bewusst machte und weiterhin macht. Kurioserweise tut sie dies weitaus deutlicher als die Astronomie, die inzwischen das Universum in Distanzen von einem Dutzend Milliarden Lichtjahren und mehr auslotet. Auch das Titelthema dieser Ausgabe von bild der wissenschaft(ent)führt wieder einmal zu den äußersten Grenzen der Raumzeit – und des Denkens.

Die Sternwarten zielen von der Erde weg. Sa telliten, interplanetarische Sonden und Menschen in Raumschiffen richten aber die Kameras und Blicke auch zurück auf die Erde. Und diese Umkehr der Blickrichtung gehört zu den größten Errungenschaften unserer Kultur sowie zu denphilosophisch bedeutungsvollsten Einund Aussichten.

Vor bald 50 Jahren betrachteten drei Astronauten erstmals die Erde vom Mond aus – genauer: aus einem Orbit rund 100 Kilometer über seiner Oberfläche. In kosmischen Maßstäben war die Distanz von knapp 380 000 Kilometern so unbedeutend, wie es auch Erde und Mond selbst sind. Doch menschlich gesprochen ist der Blick und Sprung über einen Abgrund und das Gewahrwerden unserer selbst bis heute nicht ausgelotet.

Vermutlich war es dieser Moment im Dezember 1968, der aus dem Scheuklappen- Dasein unserer Spezies mit all den ideologischen, religiösen, politischen, nationalen und ethnischen Differenzen sowie den daraus resultierenden tödlichen Konflikten eine Ahnung aufscheinen ließ: die Ahnung, was es heißen kann, Weltbürger zu sein.

Die Idee des Kosmopolitismus ist freilich viel älter; sie reicht bis in die Antike zurück. Doch erst vor genau 70 Jahren nahm sie konkrete politische Gestalt an, als der US-Amerikaner Garry Davis seine Staatsangehörigkeit abgab, als Staatenloser die UNO in Paris besetzte und dort für eine Weltregierung warb. Unterstützt wurde er unter andrem von André Breton, Albert Camus und Albert Einstein sowie von einer sich weltweit bildenden Bürgerinitiative. Daraufhin verabschiedete die UN-Generalversammlung am 10. Dezember 1948 die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“.

Das war bloß ein zaghafter Anfang, wie der Blick der Astronauten aus dem Fenster von Apollo 8. Doch die kosmische Perspektive auf unsere kleine, verletzliche Erde, auf der wir sprichwörtlich alle im selben Boot durch einen Ozean der lebensfeindlichen Leere reisen, und die auch Stephen Hawking in seiner letzten Botschaft betont hat (Seite 23), ist vielleicht der wichtigste Beitrag, den Raumfahrt und Kosmologie für ein besseres Weiterund Miteinanderleben leisten können.
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift bild der wissenschaft - epaper die aktuelle Ausgabe 11/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine

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