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Lesen Sie das Editorial von eisenbahn magazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift eisenbahn magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 12/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Zündstoff fürs Portemonnaie
Steigende Preise und sinkende Servicequalität torpedieren die geplante Verkehrswende
Mehr Komfort, mehr Platz und mehr Verbindungen verspricht die Pressemitteilung der Deutschen Bahn, die das Unternehmen in Bundeshand Mitte Oktober herausgab, um damit auf die Neuerungen zum anstehenden Fahrplanwechsel (siehe auch Seite 30) aufmerksam zu machen. Hervorgehoben werden unter anderem ausgeweitete Einsätze des prestigeträchtigen „Flaggschiff ICE 4“ auf weiteren Strecken und die Ausweitung des täglichen Sprinter-Angebots zwischen Berlin und München (fünf statt bisher drei). Außerdem fahren wieder ICs nach Gera und die IC-Linie Hamburg – Karlsruhe wird jetzt mit ICEs bedient. Zum Schluss enthält die Mitteilung dann Zündstoff mit der Ankündigung, dass Bahnfahren erneut teurer wird. Um 1,9 Prozent gehen die Flexpreise nach oben, Streckenzeitkarten und die Bahncard 100 kosten künftig sogar 2,9 Prozent mehr.

Die gebotenen Neuerungen zum Fahrplanwechsel rechtfertigen die höheren Fahrpreise nicht. Noch dazu kommt die Nachricht von der Preiserhöhung zu einer Zeit, in der DB Fernverkehr so tief in der Krise streckt, wie selten zuvor.

Das enthüllte Bahnchef Lutz in einem Brandbrief an die Führungskräfte im Konzern übrigens selbst (siehe em 11/2018). Die Pünktlichkeit im Fernverkehr erreichte mit 69,8 Prozent im August 2018 einen neuen Tiefststand und liegt damit sogar noch unter 2015, wo man sich medienträchtig mehr Pünktlichkeit auf die Fahnen schrieb. Neben einer ausgedehnten Bautätigkeit sind die Verspätungen auch auf technische Probleme zurückzuführen. Im August hatten 16,3 Prozent aller Züge eine Störung, insgesamt fielen 118 Züge aus oder hatten technische Probleme. Dazu zählen auch Probleme in den Bordbistros oder defekte Toiletten. Klar, der Kunde zahlt den Fahrpreis für eine Transportdienstleistung von A nach B, nicht für die Pünktlichkeit der Bahn. Mit Blick auf die Realität auf deutschen Fernbahngleisen erscheint die Preisanhebung allerdings als fataler Fehlgriff. Vielen Menschen ist die Bahn nach einem massiven Rückzug aus der Fläche ohnehin zu weit weg, zu unpünktlich oder zu umständlich, um sie als ernsthafte Alternative zum Auto in Betracht zu ziehen. Doch genau da wollen wir hin, wenn wir die Verkehrswende wollen, die Verkehrsminister Scheuer mit seinem „Deutschlandtakt“ (S. 32) avisiert. Weiter steigende Fernverkehrspreise bei sinkender Servicequalität werden den Umschwung kaum herbeiführen.

Da bleibt den solcherart gemolkenen Bahn- Card-100-Vielfahrern und Zeitkartenbesitzern nur der Trost, dass die hoch verschuldete DB AG die Mehreinnahmen gut gebrauchen kann, um nachbestellte ICE-4-Züge zu bezahlen und ihre Flotte auf Vordermann zu bringen. Und noch was taugt zur Beruhigung: Die Sparpreise und die im August eingeführten Super Sparpreise sollen stabil weiter angeboten werden. Wer also gut plant und ein bisschen flexibel ist, wird auch nach dem 9. Dezember zu günstigen Konditionen Bahn fahren können. Aber das dürfte wohl nicht die Mehrheit der Bahnkunden sein.

Florian Dürr
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Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine

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Verfasst von Stephan P. | Berlin | 30.03.2018
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