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Lesen Sie das Editorial von Cicero - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Cicero - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Der erste Liberale

Schon 20 Jahre, bevor Wilhelm von Humboldt sich anschickte, einen Staat und dessen Bildungssystem neu zu ordnen, hatte er seine Gedanken geordnet. „Der wahre Zweck des Menschen“, notiert er als 25-Jähriger 1792, „ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen.“ Dieser Satz umreißt eben das, was seither als humboldtsches Bildungsideal erst Preußen groß gemacht und dann die universitäre Lehre und Forschung in Deutschland geprägt hat. Der Ausnahmegeist verlangte von jedem Lernenden, seinen „inneren Wert“, sein enzyklopädisches und sittliches Wissen so hoch zu steigern, dass „der ganze Begriff der Menschheit“ im Extremfall aus einem einzigen Individuum heraus „einen großen und würdigen Gehalt gewönne“. Welch ein Anspruch! Erinnert mich stark an den Satz meines Professors für Neuere deutsche Literatur, der sagte, wir sollten vor dem Berg an Klassikern, die man gelesen haben muss, nicht verzweifeln. „Jeden Tag einen davon reicht völlig“, meinte er vermeintlich milde und verständnisvoll für all die anderen Lockungen jenseits von Lektüre, die das Studentenleben sonst noch bereithält. Der leidenschaftlichen Wissbegier geht nach Humboldt aber etwas voraus. Freiheit sei zur Bildung „die erste und unerlässliche Bedingung“, womit auch ein Plädoyer gegen einen überbordenden Staat verbunden war: weil Geist aus Mannigfaltigkeit entsteht, die in dem Maße verloren gehe, in dem sich der Staat als überlegene Macht einmische und so „das freie Spiel der Kräfte hemmt“. In diesem Sinne war Humboldt nicht nur Preußens epochaler Bildungsreformer. Sondern nach John Locke und Adam Smith der erste große Liberale auf deutschem Grund. Verflachende Bildung in Zeiten von Internet und Power Point, Schmalspurstudien im Geiste von Bologna, eingehegte Mannigfaltigkeit der Meinungen, der Staat als Vormund, die Universität als Mündel: Ein Vierteljahrtausend nach der Geburt Wilhelm von Humboldts sind seine Botschaften und Lehren wieder akut. Alexander Kissler hat sich mit drei Gelehrten zum Geistesgipfel getroffen. Sein Resümee nach drei Humboldt-Lehrstunden: „Die größten Schätze, die uns Wilhelm von Humboldt hinterließ, gilt es noch zu heben“ (ab Seite 16).

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Ausgabe 5/2017 vom 27.04.2017
Erscheint monatlich, 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Format als PDF, online & per App lesen
Kategorie Wirtschaftsmagazine und Politikmagazine

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29.04.2017  
Habe als epaper die Zeitschrift gekauft. Natürlich schnell verfügbar und man muss nicht raus. Allerdings kann man nur einen kleinen Ausschnitt der Zei...
29.04.2017  
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