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Lesen Sie das Editorial von Haus & Grund Krefeld - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Haus & Grund Krefeld - epaper die aktuelle Ausgabe 9/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser!
Wer fordert, Bürger sollten im angestammten Quartier bleiben können, muss ihnen auch die Mittel dazu geben
Nun, die Urlaubszeit geht zu Ende, damit nimmt auch die Politik wieder Fahrt auf. Gleich nach dem Ende ihres Urlaubs wurde Angela Merkel mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie konfrontiert. Repräsentativ ausgewählte Bürger wurden befragt, welche Themen ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen sind, die von der Bundeskanzlerin behandelt bzw. bearbeitet werden sollten. Die Verhinderung von Altersarmut wurde von 79 Prozent genannt – fast gleichauf mit dem Schaffen gleicher Bildungschancen für alle Kinder mit 76 Prozent. Das Thema Zuwanderung fanden nur 38 Prozent besonders wichtig.

Die Verhinderung von Altersarmut ist auch für uns vermietende Hauseigentümer ein wichtiges Thema. Häufig wohnen Mieter über Jahrzehnte in unseren Wohnungen. In der Regel stirbt von einem Mieterehepaar der Mann zuerst. Ist dann die Witwe von Altersarmut bedroht, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Sie wohnt oft schon lange Jahre dort und gehört meist zur angenehmen Nachbarschaft. Von daher sollten wir die Vermeidung von Altersarmut politisch unterstützen. Wer fordert, die Bürger sollten in ihrem angestammten Quartier wohnen bleiben können, muss ihnen aber auch die Mittel geben, um in ihren Mietwohnungen bleiben zu können.

Zudem ist das Erreichen der Klimaschutzziele ohne Investitionen zur Energieeinsparung nicht möglich. Und ist mit Kosten verbunden, die auch ältere Mitbürger mittragen müssen. Einfach ist die Verhinderung von Altersarmut nicht. Es müssen viele Stellschrauben gedreht werden, ehe eine gute Lösung erreicht wird. Das zweite Thema, das die Bürger besonders bewegt und Veränderungen einfordert, ist die Bildung. Hier sind die Chancen in der Bundesrepublik sehr unterschiedlich – einmal bedingt durch die familiäre Situation, andererseits durch das Wohnumfeld. Wenn ich Fernsehsendungen über Familien mit Hartz IV-Status anschaue, frage ich mich: Warum haben Kinder solche Eltern verdient? Andererseits gibt es Beispiele, wo ich sage: Alle Achtung, wie Familien mit den bescheidenen finanziellen Ressourcen das Leben meistern und ihren Kindern eine gute Erziehung und einen guten Start ins Leben gewährleisten.

Sozialversicherungen sind in Deutschland von Reichskanzler Bismarck eingeführt worden. Das Prinzip der Alterssicherung empfanden Menschen schon immer als notwendig. Als die französische Monarchie Ende des 18. Jahrhunderts in Geldnöten war, dachte sie sich immer kreativere Methoden zur Geldbeschaffung aus. Eine davon war die Ausgabe von Annuitätendarlehn – Regierungsanleihen, die dem Käufer eine feste Leibrente garantierten. Diese waren sehr beliebt, weil sie dem Käufer ein lebenslanges garantiertes Einkommen zu einer Zeit sicherten, als es noch keine Renten gab. Die Monarchie beschaffte sich auf die Weise auf einen Schlag große Summen Geld, um weiter Schlösser zu bauen, zum Beispiel Versailles.

Die Annuitätendarlehn richteten sich an wohlhabende Männer, üblicherweise im Alter von Anfang 50, die die Mittel besaßen, diese Titel zu kaufen, und die nicht mehr lange zu leben hatten. Der Preis der Anleihen war so beschaffen, dass er für diese Zielgruppe ein faires Geschäft darstellte. Allerdings gab es bei der Ausgestaltung der Bedingungen ein Schlupfloch. Der Käufer konnte die Leibrente nicht nur an seine eigenen Lebensjahre, sondern an die Lebensjahre einer zweiten Person knüpfen. Dadurch wurde sie zum Beispiel für einen wohlhabenden Kaufmann interessant, der seine Töchter finanziell absichern wollte.

Damals war die Sterblichkeitsrate von Kindern noch sehr hoch. Deshalb wurden die Verträge erst gemacht, wenn sie die Kinderkrankheiten sowie die gefürchteten Masern überlebt hatten. Anschließend konnten von der französischen Regierung Annuitätendarlehn auf das Leben der jungen Damen erworben werden. Das Ganze war sehr populär, hatte aber einen Haken: Die Käufer hatten nicht mit der Möglichkeit einer Zahlungsunfähigkeit der Regierung gerechnet. Nach Ausbruch der französischen Revolution im Jahr 1789 wurde die Monarchie gestürzt und die Revolutionsregierung zahlte mit einer wertlosen Währung.

Ähnliche Versorgungsmöglichkeiten gibt es heute auch noch. Im Zuge der Griechenlandkrise wurde bekannt, dass unverheiratete Töchter Renten und Pensionen der Eltern weiterbezogen haben. Auch eine späte Heirat versorgt den jüngeren Partner über viele Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, in unserem Rentensystem Zahlungen zu machen, um den Rentenanspruch zu erhöhen. In diesen Fällen gilt natürlich der Ausspruch vom ehemaligen Arbeitsminister Norbert Blüm: „Die Renten sind sicher.“

Hoffentlich sind Sie gut über den heißen Sommer gekommen, freuen wir uns auf einen schönen Herbst. Empfehlen Sie uns weiter und bleiben Sie uns treu.

Für heute verbleibe ich
Ihr Prof. Dr. Peter Rasche, Vorsitzender Haus & Grund Rheinland
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