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Doc Baumanns Magazin für Bildbearbeitung

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Aktuelles Titelbild von DOCMA - epaper. In der Ausgabe 1/2019 geht es um die Themen: Die Look-Maschine - Neues DOCMA-Preset-System. Lesen Sie gerne Audiomagazine, Filmmagazine und Fotozeitschriften? Dann empfehlen wir Ihnen DOCMA - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Schlagzeilen dieser Ausgabe
Schnellmontage: Invertierte Porträts: Upside Down S.8
Neu in Photoshop CC 2019 | Inhaltsbasierte Füllung: Quick-Tutorial: INHALTSBASIERTE FÜLLUNG S.14
Die Look-Maschine: DOCMA-RAW-SYSTEM 3.0 S.20
Photoshop-Update | Die wichtigsten Neuerungen in Photoshop CC 2019: Photoshop: DIE NEUERUNGEN IN CC 2019 S.32
Skalierungs-Software: Skalieren mit A.I. Gigapixel: Größer – und meist besser S.35
Montage: Ecce homo S.38
Smart-Fototechnik: KÜNSTLICHES BOKEH S.42
DOCMA-Akademie: Lichtlecks und Blendenflecke S.44
Miniprojekt: Photoshop: HIMMEL TAUSCHEN S.50
Freeloads im Einsatz: 3D-VORGABEN S.56
Interview mit einem Buch: ASTROFOTOGRAFIE S.60
CITY-LIGHTS: Lichtrezepte S.64
Fotomontage: In einer Fotomontage die Elemente entfesseln: Sturmtochter S.66
Tipps & Tricks: DRUCKEN IN LIGHTROOM S.74
Photoshop-Akademie: DOCMA-Akademie: Objektiv- und Perspektivfehler in Camera Raw und Lightroom korrigieren: OBJEKTIVKORREKTUREN S.76
Doc Baumanns Photoshop-Sprechstunde: Sterne heller machen: Sprechstunde S.84
Lightroom LOOKS: Winternacht-Look S.90
Lightroom-Looks: Gemütliche-Hütte-Look S.92
Selbstbauprojekt: LED-Striplight im Eigenbau S.94
Doc Baumanns Bildkritik: Erschreckende Perspektiven S.96
Grundretusche und Flawless-Retusche: AUCH GUTE FOTOGRAFEN MÜSSEN RETUSCHIEREN S.98
Forschung: Chancen und Grenzen der KI: Können Computer Bilder verstehen? S.100
Adobe Stock – Visual Trends: Geschichte und Erinnerung S.104
DOCMA Award 2019: Das Thema: Remix Culture S.106
News S.108
Mitmachen: LASSEN SIE SICH INSPIRIEREN! S.112
Vorschau: Aus dem DOCMA-Blog S.113
Techtalk: Motivklingel S.114
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Lesen Sie das Editorial von DOCMA - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift DOCMA - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Digitale Kunst?
Kürzlich wurde ein von neuronalen Netzen, also künstlicher Intelligenz (KI) geschaffenes Gemälde, ein Porträt im Stil des 19. Jahrhunderts, bei Christie’s New York für fast eine halbe Million Dollar versteigert. Wobei man „Intelligenz“, „geschaffen“ und „Gemälde“ besser in Anführungsstriche setzen sollte.

Zu seinem Entstehen nur ein paar Worte: Urheber des Porträts eines fiktiven „Edmond de Belamy“ (siehe Seite 100 mehr ) sind drei Pariser Kunststudenten, die unter dem Namen „Obvious“ auftreten. Sie haben ihr Netz mit 15000 Porträtgemälden trainiert. Dieses begann dann, eigene Porträts zu produzieren – ein zweites Netz beurteilte jeweils, wie überzeugend eine Variante ausfiel. Ebenfalls nur am Rande sei erwähnt, dass sich danach ein heftiger Streit darüber entwickelte, ob dem Entwickler dieser KI – dem 19-jährigen Highschool-Absolventen Robbie Barrat – nicht ein Teil jener 432500 Dollar zustehe. Ja, meinen die einen, er hat das grundlegende Werkzeug geschaffen. Nein, sagen die anderen, er habe den Code schließlich als Open-Source- Software veröffentlicht. Schwierige Frage. Zwar ist das Belamy- Porträt ebenso auf digitale Weise entstanden wie nahezu jedes Bild, das Sie in diesem Heft sehen. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen einem Programm wie Photoshop und einem neuronalen Netz, auch wenn beide digitale Werkzeuge sind.

Angesetzt hatte Christie’s einen deutlich niedrigeren Preis. Der anonyme Ersteigerer bot wohl so hoch, weil er das erste KI-generierte Kunstwerk sein eigen nennen wollte. Wobei es gute Gründe gibt, daran zu zweifeln, es sei tatsächlich das erste seiner Art. Interessanter als die bisher angeschnittenen Fragen erscheint mir allerdings die sich anschließende Diskussion darüber, ob es sich bei diesem Stück Leinwand im Goldrahmen nun um ein Kunstwerk handelt oder nicht. So schreibt etwa Rabea Weihser in der „Zeit“, es sei ganz klar keines – dieses Bild identifiziere jeder Kunstfan eindeutig als nichtmenschlich. Das ist sicherlich falsch. Ich würde im Gegenteil behaupten, dass nahezu jeder Betrachter ohne Vorwissen um seine Provenienz es für eine Ölskizze des 19.

Jahrhunderts hielte. Weihsers Analogie zum Turing-Test (ist ein unerkennbarer Kommunikationspartner Mensch oder Maschine?) dagegen ist richtig. Das Gemälde ist zwar nicht gerade schön, aber dieses Merkmal teilt es mit vielen anderen. Bemerkenswert erscheint mir weniger das in der Tat verschwommene Porträt als der unabweisbare Charakter des Unfertigen. Zudem behauptet Weihser, es könne schon deswegen keine Kunst sein, weil die Idee dazu kein Mensch gehabt habe. Schon der Barock-Gelehrte Athanasius Kircher hatte sich gefragt, was es mit jenen Landschafts- und Ruinen-„ Darstellungen“ auf sich habe, die man mitunter an den Schnittflächen von Marmor findet.

Das „Keine Kunst, weil keine menschliche Intention dahinter“-Argument erinnerte mich an ein Erlebnis 1964 anlässlich der documenta III: Auf dem breiten Absatz einer großzügigen Treppenanlage, welche die beiden wichtigsten Ausstellungsgebäude verband, entdeckte ich eines Morgens eine voluminöse Stahlplastik, die ich dort zuvor noch nicht gesehen hatte. Laut dem etwas provisorisch wirkenden Schildchen stammte sie von einem A. Hensch. Nie gehört. Ich hatte schon damals wenig Sinn für sogenannte gegenstandslose Kunst – doch dieses Kunstwerk überzeugte mich: Die Verbindung von hartem Stahl und organischer Formgebung war wunderschön. Hätte ich einen großen Park und viel Geld – so überlegte ich – würde ich dieses beeindruckende Ausstellungsstück sofort kaufen.

Kunstwerk? Ausstellungsstück? Wenige Stunden später war es verschwunden, und am nächsten Tag las ich in der Tageszeitung, Stahlarbeiter der Kasseler Henschel- Werke (daher!) hätten sich einen Scherz erlaubt und den Metallblock, der sich in der Walzstraße verkantet und unter hohem Druck verformt hatte, in einer Nacht- und Nebelaktion auf dem Ausstellungsgelände platziert. Also keine Kunst!? Es gibt so viele Werke, hinter denen menschliche Intention steckt und die ich dennoch langweilig oder hässlich finde, dass mir letztlich ein interessantes Bild ohne Intention lieber ist. Ob es dann auch noch „Kunst“ ist, ist mir egal. Das ist nur ein Etikett. Eine Software wird auch nicht dadurch besser, dass ihre Hersteller „professional“ in ihren Namen einfügen.

Vielleicht hat ja der Washingtoner Kunstschätzer E.M. Wallace recht, den die „Welt“ mit den Worten zitiert: „Wir bestimmen neu, was Kunst im 21. Jahrhundert eigentlich ist. Kunst wird, denke ich, daran gemessen, was Leute bereit sind, dafür zu zahlen.“ Im Kapitalismus ist das eine sinnvolle Definition. Man könnte auch sagen: Es ist Kunst, wenn ein Rahmen drum rum ist oder wenn es auf einem Sockel steht.
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Steckbrief von DOCMA - epaper

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Ausgabe 1/2019 vom 05.12.2018
Nächste Ausgabe 2/2019 am 06.02.2019
Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Audiomagazine, Filmmagazine und Fotozeitschriften

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DOCMA, das Magazin für digitale Bildbearbeitung, bietet alle zwei Monate umfassendes Wissen für die Bildbearbeitung mit PHOTOSHOP und LIGHTROOM. Interessierte Hobby-Fotografen finden in DOCMA ebenso Unterstützung wie geübte Bildbearbeiter und Foto-Profis.
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17 Produktbewertungen für DOCMA - epaper
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Jede Ausgabe bringt immer neue Informationen.
Verfasst von Jörg M. | Langelsheim | 05.12.2018

Wie immer informativ und sachlich.
Verfasst von Bernd M. | Bielefeld | 07.11.2017

Informativ und umfassend zum Thema Bildverarbeitung.
17.02.2017

Ergänzung zur Printausgabe. Damit inhaltlich gleich (und hervorragend).
Verfasst von Wolf-Diether G. | Mannheim | 03.12.2016

Endlich kann ich das Papier irgendwann entsorgen, den Artikel aber dennoch einsehen.
29.08.2016

Super DOCMA weiter so sehr gut und Infomativ.
18.08.2016

Das informativste "paper" im Bereich Fotografie
11.08.2016

Die DOCMA ist eine hervorragende Zeitschrift und ich habe es sehr begrüßt, dass es sie jetzt auch als epaper gibt.
Verfasst von Karin S. | Berlin | 28.07.2016

ok, alles in Ordnung, ok, alles in Ordnungok, alles in Ordnung
Verfasst von Hans R. | Riedsstadt | 15.07.2016

Sehr informative Ausgabe mit sehr guten Artikeln
Verfasst von Bernd M. | Bielefeld | 06.07.2016

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