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Lesen Sie das Editorial von mundus - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift mundus - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,

welchen Einfluss nehmen bedeutende Ereignisse einer Epoche auf die Psyche der Menschen, die in ihr leben? Wie wirken sie auf die Kunst ihrer Zeit? Diesen Fragen geht die Kunsthistorikerin Eva Ludwig-Glück in ihrem Beitrag Dokumentierte Bedeutung auf S. 12 mehr nach, in dem sie die Darstellung weltgeschichtlicher Ereignisse in den Bildern der Kunst untersucht. In dieser Ausgabe veröffentlichen wir zudem einen der aufschlussreichsten Artikel in der bald zwölfjährigen Geschichte unseres Magazins: den Beitrag Zeitgenössische Kunst im Einflussfeld der Politik oder die Frage nach der ideologischen Unabhängigkeit künstlerischen Arbeitens des Kölner Kunstpsychologen Professor Martin Schuster (S. 16 mehr ). Wenn Künstler sich, so der Autor, von den Mächtigen vereinnahmen lassen, tauschen sie die Rolle des Mahners gegen die Rolle des Propagandisten. Viele Kunstschaffende haben sich in den vergangenen drei Jahren bereitwillig als Unterstützer der Willkommenskultur der Bundeskanzlerin geriert. Denn wer die Werte der Mächtigen teilt, kann deutlich leichter mit Aufträgen und Unterstützung durch Kulturdezernate und Museen rechnen, von der Atelierförderung bis zu attraktiven Ausstellungsmöglichkeiten. Allerdings kann eine willfährige Bedienung offizieller Wertewünsche durch den Künstler eine Form des Opportunismus darstellen, der ihm spätestens dann auf die Füße fällt, wenn die Machtverhältnisse sich ändern.
In diesem Jahr liegen die Studentenunruhen von 1968 genau ein halbes Jahrhundert zurück. Auch dieses Ereignis wird in der Kunstszene aktuell mit zahlreichen Ausstellungen in Erinnerung gerufen wie mit der Sonderschau Flashes of the Future im Aachener Ludwig Forum für Internationale Kunst (S. 34 mehr ). Gleichzeitig hat die letzte Bundestagswahl gezeigt, dass Deutschland ein gutes Stück nach rechts gerückt ist. Das geschieht zum einen auf eine reaktionär-nationalistische Weise durch Menschen, die sich nicht scheuen, Flüchtlingsheime anzuzünden oder unsere türkischen Mitbürger verächtlich als „Kümmelhändler“ zu bezeichnen. Es ist wohl überflüssig darauf hinzuweisen, dass ein solcher Mangel an Respekt auch eine Form ist, den Untergang des Abendlandes zu beschleunigen, denn die Fähigkeit, Konflikte auf sachliche Weise zu lösen, gehört zu den größten zivilisatorischen Errungenschaften Europas und sollte sich gerade dann bewähren, wenn die Zeiten rauer werden. Zum anderen formiert sich derzeit in den etablierten bürgerlichen Parteien eine Riege jüngerer Politiker, die für einen aufgeklärten, modernen und weltoffenen Konservatismus stehen, der darum weiß, dass menschliches Zusammenleben nicht ohne das Einhalten von Recht und Ordnung gelingen kann. Das moderne Deutschland verdankt der 68er Bewegung wichtige Impulse – vom Umweltschutz über die Befreiung der Frau bis hin zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Aber könnte es sein, dass der politische Ruck nach rechts Ausdruck von Zweifeln an der Fähigkeit der Alt-68er ist, harte ordnungspolitische Maßnahmen durchzusetzen, die unter den veränderten politischen Bedingungen des Migrationszeitalters möglicherweise notwendig werden? Das heutige Deutschland ist ein gespaltenes Land – gespalten zwischen autoritären und antiautoritären Impulsen, zwischen Nationalismus und Globalisierungsverherrlichung und wohl noch lange auf der Suche nach einem „dritten Weg“: einer weltoffenen, neugierigen, aufgeschlossenen Heimatliebe, die weder ein reaktionär- übertriebenes noch ein gestört-blockiertes Verhältnis zu Recht und Ordnung besitzt, sondern diese Instrumente als Werte begreift, die unser nationales und internationales Zusammenleben auf eine vernünftige Weise vzu regeln wissen.
Diese gesellschaftlichen Selbstfindungsprozesse bleiben auch auf die Kunst nicht ohne Wirkung. Könnte es sein, dass diejenigen Kunstschaffenden, die heute immer noch Kunst im Kielwasser der 68er Bewegung machen, nicht mehr „avantgardistisch“ sind? Und dass ehemals bewunderte Fertigkeiten von Künstlern wie eine hochentwickelte Beherrschung der handwerklichen Mittel und ein überdurchschnittliches bildnerisches Talent im Rahmen einer wiedererwachten Wertschätzung von „Tradition“ eine neue Renaissance erfahren, dass es also für künstlerischen Erfolg nicht länger ausreicht, lediglich die richtige politische Gesinnung vor sich herzutragen? Es bleibt spannend mit der Kunst!

Viel Freude beim Schauen und Lesen wünscht Ihnen herzlich
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift mundus - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Reisemagazine, Freizeitmagazine und Wissensmagazine

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eigentlich kann ich noch nicht bewerten, habe die seite noch nicht geöffnet
20.07.2018  
Ich bin wie immer voll zufrieden.
19.07.2018  
bin sehr zufrieden
17.07.2018  
Die bestellte Zeitung war zum angekündigten Trrmon da. Auch mein Konto, was ich vor einem Jahr eröffnet hatte, bestand noch und mein IPad hat sich die...
17.07.2018  
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