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Lesen Sie das Editorial von Die Deutsche Bühne - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Die Deutsche Bühne - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Die digitale Moderne

Es ist noch nicht ganz 20 Jahre her, da propagierte der Komponist, Dirigent und Musikmanager Peter Ruzicka seine Denkfigur einer Zweiten Moderne. Er war damals Leiter der Münchener Biennale für neues Musiktheater (von 1996 bis 2014) und versuchte, einen Begriff des Soziologen Ulrich Beck ins Positive umzubiegen – genauer: ihn mit kunsttheoretischen Denkfiguren aus der ersten Moderne positiv aufzuladen, um so seine Festival-Programmatik zu begründen.

Das „Moderne“ sollte nach Ruzicka durch einen Prozess des Aushandelns von Geltungsansprüchen zustande kommen und nicht durch ein kritikloses Akzeptieren dessen, was die technische, gesellschaftliche oder eben die künstlerische Schöpferkraft quasi naturwüchsig hervorbringt. Letztlich zielte er darauf, Adornos Idee einer in das musikalische Material eingeschriebenen Fortschrittsdialektik unter den Bedingungen einer diskursiven Öffentlichkeit neu und weniger dogmatisch zu reformulieren. Als Festivalchef richtete er sich damit in erster Linie gegen die Anything-goes-Attitüde der Postmoderne. Aber er dachte durchaus auch gesellschaftliche Zerfallsprozesse durch soziale Fragmentierung und wirtschaftliche Globalisierung mit, die dem unkritischen Fortschrittsglauben ja heute mehr denn je die Basis entziehen.

Ruzicka wählte schon damals unter anderem die digitale Technik, um die künstlerische Probe aufs Exempel zu machen. Und das gelang ihm besser, als es ihm als Festivalleiter recht sein konnte. Im April 2002 stellte er die 8. Münchener Biennale unter das Motto Oper als virtuelle Realität und setzte in Uraufführungen von Manfred Stahnke, André Werner und Gerhard E. Winkler ein, was die Prozessoren nur hergaben.

Am Ende aber blieb der Eindruck, dass die Mächtigkeit der neuen Technik die Gestaltungsaufgabe für die beteiligten Künstler – unter ihnen übrigens ein begabter junger norwegischer Regisseur namens Stefan Herheim – nicht leichter, sondern exponentiell anspruchsvoller machte. Man ahnte, dass tatsächlich bald nahezu alles gehen würde – aber keineswegs alles auch wünschenswert sein könnte. Das aber spricht nicht etwa gegen „das Digitale“. Die Annahme, den Fortschritt zugunsten einer Idylle des Gewohnten aufhalten zu können, war und ist naive Nostalgie. Es hilft nichts, „das Neue“ zu tabuisieren.

Es geht darum, es zu gestalten. Auch den Theatern sollte es darum gehen, die digitale Dynamik zu nutzen, statt sich ihr auszuliefern. Das schafft man durch Ignorieren so wenig wie durch blinden Enthusiasmus, sondern erst durch ein Handeln, das das Ergreifen der Chancen ebenso anstrebt wie das Identifizieren der Gefährdungen. Insofern passen Aktivitäten wie die Gründung einer Akademie für Digitalität am Theater Dortmund bestens zu den Zeichen der Zeit – ebenso wie der Schwerpunkt dieses Heftes, der fünfte seit der digitalen Biennale 2002, der sich mit diesem Thema beschäftigt.

Von Detlef Brandenburg, Chefredakteur DIE DEUTSCHE BÜHNE
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